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« zurück zur Übersicht Newsletter Nr.1-3/2005 zum ThemaUnternehmen und Arbeit
Kammer-Präsident Gerhard Thiele sieht leichte Anzeichen für Aufschwung.
Der Präsident der Industrie- und Handelskammer für
Niederbayern zieht in seinem Resümee zum ostbayerischen
Wirtschaftsjahr 2004 Bilanz: Es gebe nach langer Durststrecke
Zeichen für einen Aufschwung. Die Betriebe in Niederbayern
haben im vergangenen Jahr viele Anstrengungen unternommen, um im
stärker werdenden Wettbewerb erfolgreich sein zu können.
Positiv ist zu vermerken, dass sich in den letzten Wochen des alten
Jahres die Anzeichen für ein Anziehen der Konsumausgaben der
Verbraucher und für eine Zunahme vor allem der
Ausrüstungsinvestitionen vermehrt haben.
Schluss mit Schwarzarbeit.
Cham. Ein neu geschaffenes Aktionsbündnis sagt der
Schwarzarbeit am Bau in der Oberpfalz den Kampf an: Gemeinsam machen
Bauhandwerk, Bauwirtschaft, Zoll und die IG Bauen-Agrar-Umwelt jetzt
Front gegen diese.. Für den Geschäftsführer des IG
BAU-Bezirksverbandes Oberpfalz, ist das "Bayerische Aktionsbündnis
gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung" ein Versuch,
fairen und sauberen Wettbewerb am Bau durchzusetzen.
Tschechien: Niemandsland für Jobsuchende. Cham. Tschechien ist nach der Osterweiterung immer noch unzugängliches Ausland, auch trotz der hohen Arbeitslosigkeit zieht es deutsche Arbeitnehmer kaum nach Tschechien. Die Schwierigkeiten für Deutsche, ein Arbeitsverhältnis in Tschechien zu erhalten, sind sogar noch größer als in den USA. Denn vor allem die Verdienstmöglichkeiten in der tschechischen Republik liegen weit unter dem deutschen Niveau, auch Arbeitslosengeld ist unter Umständen höher als der Lohn, den man in Tschechien bekommt.
Zahl der Arbeitslosen fast auf Rekordhöhe.
Passau. Die Situation auf dem Passauer Arbeitsmarkt ist
weiterhin angespannt, obwohl der Anstieg der Winterarbeitslosigkeit in
diesem Januar verhältnismäßig gering ausfiel. Die
Arbeitslosigkeit in der Region ist in den vergangenen Wochen noch
einmal kräftig angewachsen und erreichte Ende Januar einen Stand
von 19.800 Menschen.
Nach Übernahme: iBE plant Erweiterung in Thyrnau.
Thyrnau. Die iBE Induktive Bauelemente GmbH mit Sitz in Thyrnau
wurde zum 1. Januar 2005 von der Unternehmensgruppe Würth
übernommen worden. Sie ist Spezialist für
Entstördrosseln und beliefert die Automobilindustrie.:
Handwerker klagen gegen Kammerbeiträge.
Passau. Niederbayerische Handwerkerinnungen
fordern Beitragsermäßigungen und unterstützen die
Klage eines ihrer Mitglieder. Der Inhaber der Holzbau Dengler GmbH
hat gegen den regulären Beitrag, den er jährlich an die
Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz zahlen muss, beim
Verwaltungsgericht Regensburg Klage eingereicht.
Thyracont ist mit neuer Messtechnik dem "Beinahe-Nichts" auf der Spur.
Passau. Das bayerische Wirtschaftsministerium fördert mit
200.000 Euro die Entwicklung eines neuartigen Vakuum-Sensors der Firma
Thyracont Electronics GmbH aus dem Technologie-Förderprogramm, mit
dem das "Beinahe-Nichts" noch besser und einfacher zu messen sein wird.
Das Team konzipiert und baut nach eigenen Angaben seit etwa zwei
Jahren ein Sensorsystem, das auf einer Kombination von drei
Messprinzipien beruht. Man kann damit den gesamten industriell
genutzten Vakuumbereich mit nur einem Kombinations-Messumformer
erfassen.
"Ich AG" als letzter Rettungsanker.
Cham. Nach Ablehnung des Antrags auf Arbeitslosengeld II
sehen viele Existenzgründer keine andere Chance, als den
Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Der Leiter des
IHK-Büros im Landkreis Cham kennt die Beweggründe der
Jungunternehmer, hält die jedoch für gefährlich, denn
die Motivation eines Firmengründers muss eine andere sein. Eine
gute Geschäftsidee muß her, Chancen am Markt sein
und nicht ausschließlich unter dem Druck der
Arbeitslosigkeit agieren.
Ziel: Verkehrsstruktur verbessern.
Cham. In diesen Tagen trafen sich der neue
Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg und der
Bundestagabgeordnete Klaus Hofbauer zu einem Informationsaustausch
über Verkehrs- und Strukturfragen sowie über Fragen der
Wirtschaft, die unmittelbar Ostbayern betreffen. Gemeinsam will
man die Verkehrsinfrastruktur, vor allem auch im Hinblick auf
EU-Osterweiterung, verbessern.
Mit Hartz IV stieg die Arbeitslosenquote um 38 Prozent.
Cham. Die Arbeitslosenquote stieg im Landkreis um 38 Prozent.
Das liege am Wintereinbruch und an der neuen Statistik, so Johann
Braun, Chef der Agentur für Arbeit. Aufgrund der Hartz -
Gesetzgebung, bekam die Agentur für Arbeit viele neue Kunden. Die
meisten Arbeitslosengeld II Empfänger lebten früher von
der Sozialhilfe, nachdem sie aber erwerbsfähig und damit auf
Jobsuche sind, werden sie von den neu gegründeten
Arbeitsgemeinschaften aus Arbeitsagentur und Landkreis betreut. Neben
der statistischen Veränderung macht sich auch der Wintereinbruch
in der Arbeitslosentabelle bemerkbar.
Mit ELSTER (elektronische Steuererklärung) gibt es schneller Geld.
Cham. Mit dem Projekt ELSTER wurde die Möglichkeit
geschaffen, Steuererklärungen elektronisch an das Finanzamt zu
übermitteln. Mit dieser zeitgemäßen
Kommunikationsmöglichkeit erspart sich jede/r Steuerpflichtige das
Ausfüllen bzw. das Ausdrucken der Steuererklärungsformulare
und für das Finanzamt entfällt die
zeitaufwändige EDV-Eingabe dieser Daten. Dank ELSTER werden
die Steuerbürger beispielsweise Einkommensteuererstattungen
schneller erhalten, weil die Finanzämter in Bayern angewiesen
sind, ELSTER- Erklärungen vorrangig zu bearbeiten.
Verwaltung hat keine "Sozialträumer" Cham. Zusätzlich müssen Bund und Land nach Inkrafttreten von Hartz IV noch 1,5 Millionen Euro zusätzlich erstatten. Diese Summe wird als Forderung in den Kreishaushalt eingestellt. Im Fokus der Haushaltsplanung 2005 stehen die hohen Kostenbelastungen durch die Grundsicherungen im Alter und bei Erwerbsminderung sowie die Grundsicherung für Arbeitssuchende. Neue Richtlinien - angemessene Kosten für die Unterkunft.
Cham. Der Ausschuss genehmigte die neuen Richtlinien zu den
Leistungen für Unterkunft und Heizung. Es werden dadurch im
Interesse einer einheitlichen Rechtsanwendung die angemessenen
Aufwendungen für die Unterkunft festgelegt.
Finanzierung künftig mehrgleisig gestalten.
Cham. Vorstandsmitglied der Handwerkskammer
Niederbayern-Oberpfalz informierte Unternehmer/innen über
Finanzierungsmöglichkeiten. Die Betriebsberater der
Handwerkskammer zeigten Mittel zur Finanzierung auf, die neben dem
klassischen Bankkredit auch aus der Beitreibung von Forderungen und dem
Einsatz von Finanzierungsalternativen stammen können.
Neues Netzwerk soll Firmen innovativer machen.
Landshut. Mit dem neuen Kompetenznetzwerk "Cluster
Mikrosystemtechnik" will die Fachhochschule Landshut vor allem dem
ostbayerischen Mittelstand den führenden Wachstumsmarkt
überhaupt erschließen. Die FH habe im letzten Jahr den
Zuschlag für das Kompetenzzentrum Mikrosystemtechnik bekommen und
werde mit einem Netzwerk das Know-how auf diesem Sektor aus der ganzen
Region zusammenführen. Landkreis ist medial jetzt noch präsenter.
Cham. Seit Februar ist der private Fernsehsender TVA
Ostbayern im Landkreis Cham nicht nur über Satellit zu empfangen,
sondern auch ins Chamer Kabelnetz eingespeist. Droht der Strukturförderung das Aus?
Sattelbogen. Die Strukturförderung in Ostbayern ist in
Gefahr. In einem von der CSU initiierten
Spitzengespräch haben führende Vertreter aus Politik und
Wirtschaft am Freitag Alarm geschlagen. Werde nichts gegen den 2007
drohenden Förderstopp unternommen,ist das Zusammenwachsen
innerhalb der EU an einer empfindlichen Nahtstelle gestört.
Deshalb gelte es, auf die ostbayerische Sondersituationen aufmerksam zu
machen. In neuen EU-Ländern nicht zu sehr auf Justiz vertrauen.
Passau. "GO East" ist seit der Eu-Osterweiterung die Devise
vieler ostbayerischer Unternehmer. Sie müssen aber beachten, dass
die Geschäfte immer vom Recht sowie von Verträgen und
Forderungen abhängig sind. Rechtlich hat sich durch die
EU-Osterweiterung bei Geschäften kaum etwas geändert, da
alle EU-Länder weiterhin ihr eigenes Rechtssystem hätten.
Innerhalb der EU sind Geschäfte immer noch
Auslandsgeschäfte. Für Geschäfte mit den neuen EU-Mitgliedern gab Jurist Graf Bernstorff folgende Tipps:
Passau. Jeder Unternehmer muß sich bei
Auslandsgeschäften im darüber im Klaren sein, dass es
einen Eigentumsvorbehalt im deutschen Sinne in keinem anderen Land
gibt. Auch wenn dieser vertraglich vereinbart ist, gilt
immer noch das Recht des Landes, in das die Ware geliefert wird. Sieben Gemeinden wollen Region gemeinsam voranbringen.
Arnstorf. Die Rathauschefs von Arnstorf, Eggenfelden,
Eichendorf, Landau, Rossbach, Schönau und Simbach haben sich
zusammengetan und "Xper-Regio" gegründet - und dafür aus
Brüssel bis 2006 drei Millionen Euro losgeeist um die
Wirtschadftskraft der Region stärken zu können. Sie wollen
innovative Ideen nicht nur von Unternehmern, sondern aus allen
Schichten der Gesellschaft heraus fördern. Weitere
Informationen unter der Tel: 08723/202898 oder Fax: 08723/961040,
e-mail: info@xper-regio.de Zeitungsinserate helfen Arbeitslosen bei Stellensuche.
Zum dritten Mal starten die Agentur für Arbeit in Schwandorf und
die in ihrem Bezirk vertretenen Tageszeitungen eine Initiative, um
Arbeitslosen bei der Stellensuche behilflich zu sein. In Absprache
mit ihrem Vermittler können Arbeitssuchende drei Monate
lang für sich selbst kostenlose Inserate bei den
Tageszeitungen schalten. Chamer Zeitung, Artikel vom 10. März 2005
Tourismus auf hohem Niveau gefestigt. Cham.Der Tourismus im Landkreis Cham hat sich auf einem sehr hohen Niveau gefestigt. Von der Übernachtungszahl her gibt es nochmals ein Plus von einem Prozent. Zur wichtigen Schnittstelle der Aus-, Weiter- und Fortbildung in Tourismus und Gastgewerbe hat sich die "Tourismus Akademie Ostbayern" seit ihrer Gründung vor vier Jahren entwickelt. Mehrere Gastronomen aus dem Landkreis Cham haben eine erstmalige Fortbildungsmaßnahme erfolgreich genutzt. Für das Jahr 2005 hat der Tourismusreferent des Landkreises durchaus keine Bedenken, weil auf weitere qualitative Verbesserungen setzt. Landrat Theo Zellner sieht den Tourismus als Wirtschaftsaufgabe.Chamer Zeitung, Artikel vom 8. März 2005
"Wir brauchen mehr Unternehmerinnen".
Chef-Frauen sind in Deutschland nach wie vor eher selten, nur etwa
sechs Prozent. Damit ist die Bundesrepublik im Vergleich zu
anderen europäischen Ländern am unteren Ende der Skala. In
Österreich stellt sich die Situation ähnlich dar. Um eine
Änderung herbeizuführen, haben sich engagierte
Unternehmerinnen diesseits und jenseits der Grenze unter dem Namen
"fepo", der für "feminine Power" steht, zusammengeschlossen.
Weitere Informationen gibt Ursula Hertlein vom Landratsamt
Rottal-Inn zu Verfügung, Tel: 08561/20161
Tipps an Unternehmerinnen.
Viele Frauen kommen mit der Mehrfachbelastung von Familie und
Job schwer zurecht und meinen noch dazu, alles selbst machen
zu müssen, das sei jedoch ein Fehler. Um daran nicht zu scheitern,
rät Gabriele Zacher den Frauen dringend, sich Zeit für
das Wesentliche zu nehmen. Persönliches Selbstmanagement
ist der Schlüssel zu einem stressfreieren Terminkalender. Drei Schritte zum guten Image.
Cham. Bei Firmen wie BMW, Adidas oder Coke ist das schon
perfekt gelungen - der Name ist als Marke weltbekannt und mit einem
positiven Image versehen. Doch "Corporate Branding" ist nicht
nur Weltfirmen vorbehalten, auch kleinere Betriebe können das
umsetzen, indem sie ihr eigenes Unternehmen als Marke verstehen. Ohne Qualifizierung geht es nicht.
Cham. Tagesmütter haben einen großen
Vertrauensvorschuss, denn man vertraut ihnen sein Wertvollstes an -
seine Kinder. Im Landkreis Cham existiert eine Liste mit
geprüften Tagesmüttern, die nach vielen Auswahlkriterien
ausgesucht werden. Es wird dabei die persönliche Eignung
geprüft, es muss auch ein polizeiliches Führungszeugnis und
ein ärztliches Attest vorgelegt werden. D Manches neu macht das Handwerk.
Straubing. Mit dem "Servicejournal", will die Kammer ihren
Mitgliedsbetrieben mehr Informationen bieten und ihren Servicecharakter
stärken. Es soll ein Informationsmedium sowohl für
Firmenchefs als auch für die Beschäftigten des ostbayerischen
Handwerks sein.
Qualitätsoffensive gegen Ost-Kuren.
Bad Füssing. Mit der EU-Osterweiterung steht den deutschen
Kur und Heilbädern zunehmende Konkurrenz aus anderen
mitteleuropäischen Kurorten gegenüber. Angesichts dieses
neuen Wettbewerbs setzten sich die Experten im Tourismusausschuss
in Bad Füssing für vergleichbare
Qualitätsstandards in Europa ein. Obwohl Marktforschungen und
Gästebefragungen den deutschen Kur- und Heilbädern einen
hohen Standard bescheinigen, sehen sich diese einer wachsenden
Konkurrenz aus Osteuropa gegenüber. Sicherer Start in Unternehmerzukunft.
Cham. Selbstständige Unternehmerinnen und Unternehmer in
Chamer Wirtschaftsregion sind der Motor der Wirtschaft. Mit einer
gewissenhaften Planung und Vorbereitung der Ideen können die
Risiken der Gründung minimiert werden. Hier hilft die
Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Cham mit ihren
Gründerzentren in Roding und Furth im Wald.
Etliche Gründer/innen haben bisher die Innovations- und
Gründerzentren erfolgreich verlassen und mit über 150
geschaffenen Arbeitsplätzen einen großen Teil zum
wirtschaftlichen Erfolg des Landkreises beigetragen.
Logistikzentrum Noerpel will expandieren. Neuburg am Inn. In Neuburg
wurden vor drei Jahren Lagerhallen nach dem neuesten technischen
Maßstäben erbaut. Sie sind als Schwerlager konzipiert
und verfügen über ein zwölf Meter Hochlager,zur Nutzung
von örtlichen Firmen. Sie sind optimal an die Autobahn angebunden
und auch von dort aus sichtbar.
Vernichtet "Arena-Park" 300 Arbeitsplätze.
Furth im Wald. In der Further Nachbargemeinde Folmava, auf
tschechischer Seite soll ein Konsumtempel nach westlichem Vorbild
erbaut werden, mit einer Verkaufsfläche von rund 20 000
Quadratmetern.Die überwiegend deutschen Investoren haben noch
keine Baugenehmigung. Wegen geringer Arbeitskosten können die
Preise in Tschechien unter das deutsche Niveau gesenkt
werdenund die Geschäfte in Tschechien dürfen an sieben
Tagen in der Woche rund um die Uhr geöffnet sein. Gemeinsam für mehr Lehrstellen. Furth im Wald. Von 1.228 Bewerbern, die dieses Jahr auf den Arbeitsmarkt im Landkreis Cham strömen, haben 756 noch keine Anstellung. Um das zu ändern, haben Arbeitsagentur, IHK und Handwerkskammer so genannte "Ausbildungsplatz-Akquisiteure" eingesetzt. Diese sollen im persönlichen Gespräch Unternehmer von der Notwendigkeit einer qualifizierten Ausbildung überzeugen und so zusätzlich neue Lehrstellen an Land ziehen, sie informieren die Unternehmer über Förderprogramme, die bei entsprechender Ausbildungsbereitschaft greifen.
Verein "Ilzer Land": Hutthurmer Räte sind an Beitritt interessiert.
Cham. Derzeit haben sich neun Gemeinden im Umkreis von
Perlesreut zu der Vereinigung "Ilzer Land" zusammengetan, um ihre
Aufgaben besser meistern zu können. Arbeitsmarkt noch in "Winterstarre".
Cham. In den vergangenen Jahren wurde die
Winterarbeitslosigkeit Ende März bereits stärker abgebaut.
Das anhaltende Winterwetter und die angespannte Baukonjunktur sorgten
für einen verzögerten Start in die neue Bau- und
Außensaison. Trotz des beginnenden Frühlings ist auf dem
Arbeitsmarkt in einigen Bereichen noch winterliche Stille. Die
Arbeitslosigkeit sank von Februar auf März nur
geringfügig. "Deutsche und Tschechen haben die gleichen Probleme".
Cham. Immer mehr Firmen aus der Region gründen Tochterunternehmen im tschechischen Nachbarland.
Die Arbeiter dieser Betriebe kämpfen aber oft unter sehr
unterschiedlichen Bedingungen für gleiche Löhne,
Verträge oder Arbeitszeiten. Die BoBaKom - ein Verein für
böhmisch-bayerische Kommunikation - versucht
Ungerechtigkeiten durch gezielten Wissensaustausch vorzubeugen. In
Seminaren und Beratungsstunden können
sich Arbeitnehmervertreter über alle arbeits- und
sozialrechtlichen Fragen informieren. "Wir brauchen mehr Lehrlinge".
Passau. Etwa 150 Ausbilder, Prüfer sowie Berufsschullehrer
und Interessierte haben gestern am "Tag der Ausbildung" in den
Räumern der IHK in Passau teilgenommen. In einzelnen Foren
konnten sie sich über ausbildungsspezifische Themen wie neu
geordnete Ausbildungsberufe im Einzelhandel, das Fachgespräch in
den Abschlussprüfungen der Metall- und Elektroberufe, Umsetzung
des Lernfeldkonzeptes in der Berufsschule oder auch Rechtsfragen zur
Berufsausbildung informieren. "Zwangsvermittlung bringt nichts".
Passau/Dingolfing. Die Landwirte der Region halten von der
Ankündigung der Bundesagentur für Arbeit, vermehrt deutsche
Arbeitslose statt Ausländer als Saisonarbeiter einzusetzen, nicht
viel. Die meisten kommen nur für zwei Tage und lassen
sich dann krankschreiben, weil sei keine Lust auf die schwere
Feldarbeit hätten. Deswegen sind zwangsweise vermittelte deutsche
Arbeitslose für die heimischen Bauern eine "unzumutbare
Belastung". Es sei nicht leicht, einen Deutschen zu finden, der
bereit wäre von früh bis spät, sieben Tage die Woche zu
arbeiten. Grundsätzlich ist die Idee gut, aber die Praxis ist
schwierig. Polnischen Erntehelfer werden meist bevorzugt. Serkem: Wie sich ein kleiner IT-Dienstleister behauptet.
Außernzell. Es gibt Firmen, die sich
bundesweit als anerkannte Problemlöser auf dem Zukunftsmarkt
positionieren konnten und können in Niederbayern. Dies zeigt das
Beispiel der kleinen, aber kontinuierlich wachsenden Serkem GmbH mit
Sitz in Außernzell bei Eging am See. Im Bereich
IT-Dienstleistungen treffen Standard-Programme auf
vielfältige Anforderungen der unterschiedlichster
Kunden. Das Unternehme beschäftigt derzeit knapp 40
Mitarbeiter und wie in den vergangenen Jahren werden auch heuer
Fachkräfte eingestellt.
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