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Newsletter Nr.1-3/2005 zum Thema

Unternehmen und Arbeit

 

Kammer-Präsident Gerhard Thiele sieht leichte Anzeichen für Aufschwung.

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer für Niederbayern zieht in seinem Resümee zum ostbayerischen Wirtschaftsjahr 2004  Bilanz: Es gebe nach langer Durststrecke Zeichen für einen Aufschwung.  Die Betriebe in Niederbayern haben im vergangenen Jahr viele Anstrengungen unternommen, um im stärker werdenden Wettbewerb erfolgreich sein zu können. Positiv ist zu vermerken, dass sich in den letzten Wochen des alten Jahres die Anzeichen für ein Anziehen der Konsumausgaben der Verbraucher und für eine Zunahme vor allem der Ausrüstungsinvestitionen vermehrt haben. 
Chamer Zeitung, Artikel vom 23.Dezember 2004

 

Schluss mit Schwarzarbeit.
Neues Aktionsbündnis gegen "Wildwuchs auf Baustellen".

Cham. Ein neu geschaffenes Aktionsbündnis sagt der Schwarzarbeit am Bau in der Oberpfalz den Kampf an: Gemeinsam machen Bauhandwerk, Bauwirtschaft, Zoll und die IG Bauen-Agrar-Umwelt jetzt Front gegen diese.. Für den Geschäftsführer des IG BAU-Bezirksverbandes Oberpfalz, ist das "Bayerische Aktionsbündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung" ein Versuch, fairen und sauberen Wettbewerb am Bau durchzusetzen.
Chamer Zeitung, Artikel vom 29.Dezember 2004

 

Tschechien: Niemandsland für Jobsuchende.
Arbeitslosengeld ist in Deutschland unter Umständen höher als der dortige Lohn.

Cham. Tschechien ist nach der Osterweiterung immer noch unzugängliches Ausland, auch trotz der hohen Arbeitslosigkeit zieht es deutsche Arbeitnehmer kaum nach Tschechien. Die Schwierigkeiten für Deutsche, ein Arbeitsverhältnis in Tschechien zu erhalten, sind sogar noch größer als in den USA. Denn vor allem die Verdienstmöglichkeiten in der tschechischen Republik liegen weit unter dem deutschen Niveau, auch Arbeitslosengeld ist unter Umständen höher als der Lohn, den man in Tschechien bekommt. 

 

Zahl der Arbeitslosen fast auf Rekordhöhe.
19.800 Menschen ohne Job - Hartz IV wirkt sich aus.

Passau. Die Situation auf dem Passauer Arbeitsmarkt ist weiterhin angespannt, obwohl der Anstieg der Winterarbeitslosigkeit in diesem Januar verhältnismäßig gering ausfiel. Die Arbeitslosigkeit in der Region ist in den vergangenen Wochen noch einmal kräftig angewachsen und erreichte Ende Januar einen Stand von 19.800 Menschen. 
Passauer Neue Presse, Artikel vom 03.Februar 2005

 

Nach Übernahme: iBE plant Erweiterung in Thyrnau.

Thyrnau. Die iBE Induktive Bauelemente GmbH mit Sitz in Thyrnau wurde zum 1. Januar 2005 von der Unternehmensgruppe Würth übernommen worden. Sie ist Spezialist für Entstördrosseln und beliefert die Automobilindustrie.:
Passauer Neue Presse, Artikel vom 03.Februar 2005

 

Handwerker klagen gegen Kammerbeiträge.
Innungsmitglieder fordern Ermäßigung.

Passau. Niederbayerische Handwerkerinnungen fordern Beitragsermäßigungen und unterstützen die Klage eines ihrer Mitglieder. Der Inhaber der Holzbau Dengler GmbH hat gegen den regulären Beitrag, den er jährlich an die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz zahlen muss, beim Verwaltungsgericht Regensburg Klage eingereicht.
Passauer Neue Presse, Artikel vom 01. Februar 2005

 

Thyracont ist mit neuer Messtechnik dem "Beinahe-Nichts" auf der Spur.
Passauer Firma entwickelt neuen Vakuum-Sensor.

Passau. Das bayerische Wirtschaftsministerium fördert mit 200.000 Euro die Entwicklung eines neuartigen Vakuum-Sensors der Firma Thyracont Electronics GmbH aus dem Technologie-Förderprogramm, mit dem das "Beinahe-Nichts" noch besser und einfacher zu messen sein wird. Das Team konzipiert und baut nach eigenen Angaben seit etwa zwei Jahren ein Sensorsystem, das auf einer Kombination von drei Messprinzipien beruht. Man kann damit den gesamten industriell genutzten Vakuumbereich mit nur einem Kombinations-Messumformer erfassen.
Passauer Neue Presse, Artikel vom 01. Februar 2005

 

"Ich AG" als letzter Rettungsanker.
Aus Angst vor "Hartz IV" flüchten viele Landkreisbürger in die Selbstständigkeit.

Cham. Nach Ablehnung des Antrags auf Arbeitslosengeld II sehen viele Existenzgründer keine andere Chance, als den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Der Leiter des IHK-Büros im Landkreis Cham kennt die Beweggründe der Jungunternehmer, hält die jedoch für gefährlich, denn die Motivation eines Firmengründers muss eine andere sein. Eine gute Geschäftsidee muß her, Chancen am Markt sein und nicht ausschließlich unter dem Druck der Arbeitslosigkeit agieren. 
Chamer Zeitung, Artikel vom 9.Februar 2005

 

Ziel: Verkehrsstruktur verbessern.
IHK-Geschäftsführer Dr. Helmes und MdB Klaus Hofbauer im Gespräch.

Cham. In diesen Tagen trafen sich der neue Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg und der Bundestagabgeordnete Klaus Hofbauer zu einem Informationsaustausch über Verkehrs- und Strukturfragen sowie über Fragen der Wirtschaft, die unmittelbar Ostbayern betreffen. Gemeinsam will man die Verkehrsinfrastruktur, vor allem auch im Hinblick auf EU-Osterweiterung, verbessern. 
Chamer Zeitung, Artikel vom 5.Februar 2005

 

Mit Hartz IV stieg die Arbeitslosenquote um 38 Prozent.
Wintereinbruch schlug sich nieder.

Cham. Die Arbeitslosenquote stieg im Landkreis um 38 Prozent. Das liege am Wintereinbruch und an der neuen Statistik, so Johann Braun, Chef der Agentur für Arbeit. Aufgrund der Hartz - Gesetzgebung, bekam die Agentur für Arbeit viele neue Kunden. Die meisten Arbeitslosengeld II Empfänger lebten früher von der Sozialhilfe, nachdem sie aber erwerbsfähig und damit auf Jobsuche sind, werden sie von den neu gegründeten Arbeitsgemeinschaften aus Arbeitsagentur und Landkreis betreut. Neben der statistischen Veränderung macht sich auch der Wintereinbruch in der Arbeitslosentabelle bemerkbar. 
Chamer Zeitung, Artikel vom 3.Februar 2005

 

Mit ELSTER (elektronische Steuererklärung) gibt es schneller Geld.

Cham. Mit dem Projekt ELSTER wurde die Möglichkeit geschaffen, Steuererklärungen elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Mit dieser zeitgemäßen Kommunikationsmöglichkeit erspart sich jede/r Steuerpflichtige das Ausfüllen bzw. das Ausdrucken der Steuererklärungsformulare und für das Finanzamt entfällt die zeitaufwändige EDV-Eingabe dieser Daten. Dank ELSTER werden die Steuerbürger beispielsweise Einkommensteuererstattungen schneller erhalten, weil die Finanzämter in Bayern angewiesen sind, ELSTER- Erklärungen vorrangig zu bearbeiten. 
Chamer Zeitung, Artikel vom 3.Februar 2005

 

Verwaltung hat keine "Sozialträumer"
Sozialhilfehaushalt mit vielen Fragezeichen genehmigt - 1,5 Millionen Euro bleiben offen.

Cham. Zusätzlich müssen Bund und Land nach Inkrafttreten von Hartz IV noch 1,5 Millionen Euro zusätzlich erstatten. Diese Summe wird als Forderung in den Kreishaushalt eingestellt. Im Fokus der Haushaltsplanung 2005 stehen die hohen Kostenbelastungen durch die Grundsicherungen im Alter und bei Erwerbsminderung sowie die Grundsicherung für Arbeitssuchende.


Neue Richtlinien - angemessene Kosten für die Unterkunft.

Cham. Der Ausschuss genehmigte die neuen Richtlinien zu den Leistungen für Unterkunft und Heizung. Es werden dadurch im Interesse einer einheitlichen Rechtsanwendung die angemessenen Aufwendungen für die Unterkunft festgelegt.  
" Alleinstehende: 50 Quadratmeter Wohnfläche; Grundmiete 210 Euro; Nebenkosten 50 Euro; Gesamtaufwand 260 Euro.
" Zwei Personen: 65 Quadratmeter Wohnfläche; Grundmiete 260 Euro; Nebenkosten 65 Euro; Gesamtaufwand 325 Euro.
" Drei Personen: 75 Quadratmeter Wohnfläche; Grundmiete 300 Euro; Nebenkosten 75 Euro; Gesamtaufwand 375 Euro.
" Vier Personen: 90 Quadratmeter Wohnfläche; Grundmiete 360 Euro; Nebenkosten 90 Euro; Gesamtaufwand 450 Euro.
" Fünf Personen: 105 Quadratmeter Wohnfläche; Grundmiete 410 Euro; Nebenkosten 105 Euro; Gesamtaufwand 515 Euro.
" Je weitere Person: +15 Quadratmeter Wohnfläche; Grundmiete +50 Euro; Nebenkosten +10 Euro; Gesamtaufwand +60 Euro.

 

Finanzierung künftig mehrgleisig gestalten.
Großes Interesse an Informationsveranstaltung: "Wie komme ich künftig an Geld?"

Cham. Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz informierte Unternehmer/innen über Finanzierungsmöglichkeiten. Die Betriebsberater der Handwerkskammer zeigten Mittel zur Finanzierung auf, die neben dem klassischen Bankkredit auch aus der Beitreibung von Forderungen und dem Einsatz von Finanzierungsalternativen stammen können. 
Chamer Zeitung, Artikel vom 1.Februar 2005

 

Neues Netzwerk soll Firmen innovativer machen.
Nach Leichtbau- jetzt auch Mikrosystemtechnik - Cluster an der Fachhochschule Landshut gegründet.

Landshut. Mit dem neuen Kompetenznetzwerk "Cluster Mikrosystemtechnik" will die Fachhochschule Landshut vor allem dem ostbayerischen Mittelstand den führenden Wachstumsmarkt überhaupt erschließen. Die FH habe im letzten Jahr den Zuschlag für das Kompetenzzentrum Mikrosystemtechnik bekommen und werde mit einem Netzwerk das Know-how auf diesem Sektor aus der ganzen Region zusammenführen. 
Passauer Neue Presse, Artikel vom 23.Februar 2005

 

Landkreis ist medial jetzt noch präsenter.
TVA Ostbayern jetzt auch im Chamer Kabelnetz.

Cham. Seit Februar ist der private Fernsehsender TVA Ostbayern im Landkreis Cham nicht nur über Satellit zu empfangen, sondern auch ins Chamer Kabelnetz eingespeist. 
Chamer Zeitung, Artikel vom 2.Februar 2005

 

Droht der Strukturförderung das Aus?

Sattelbogen. Die Strukturförderung in Ostbayern ist in Gefahr. In einem von der CSU initiierten Spitzengespräch haben führende Vertreter aus Politik und Wirtschaft am Freitag Alarm geschlagen. Werde nichts gegen den 2007 drohenden Förderstopp unternommen,ist das Zusammenwachsen innerhalb der EU an einer empfindlichen Nahtstelle gestört. Deshalb gelte es, auf die ostbayerische Sondersituationen aufmerksam zu machen.
Chamer Zeitung, Artikel vom 12.Februar 2005

 

In neuen EU-Ländern nicht zu sehr auf Justiz vertrauen.

Passau. "GO East" ist seit der Eu-Osterweiterung die Devise vieler ostbayerischer Unternehmer. Sie müssen aber beachten, dass die Geschäfte immer vom Recht sowie von Verträgen und Forderungen abhängig sind. Rechtlich hat sich durch die EU-Osterweiterung bei Geschäften kaum etwas geändert, da alle EU-Länder weiterhin ihr eigenes Rechtssystem hätten. Innerhalb der EU sind Geschäfte immer noch Auslandsgeschäfte.
Passauer Neue Presse, Artikel vom 24.Februar 2005

 

Für Geschäfte mit den neuen EU-Mitgliedern gab Jurist Graf Bernstorff folgende Tipps:

Passau. Jeder Unternehmer muß sich bei Auslandsgeschäften im darüber im Klaren sein, dass es einen Eigentumsvorbehalt im deutschen Sinne in keinem anderen Land gibt.  Auch wenn dieser vertraglich vereinbart ist, gilt immer noch das Recht des Landes, in das die Ware geliefert wird.
Passauer Neue Presse, Artikel vom 24.Februar 2005

 

Sieben Gemeinden wollen Region gemeinsam voranbringen.
EU stellt für Pilotprojekt bis 2006 drei Millionen Euro zur Verfügung - Lenkungsausschuss vor Ort verteilt Geld - Gefragt sind innovative Ideen.

Arnstorf. Die Rathauschefs von Arnstorf, Eggenfelden, Eichendorf, Landau, Rossbach, Schönau und Simbach haben sich zusammengetan und "Xper-Regio" gegründet - und dafür aus Brüssel bis 2006 drei Millionen Euro losgeeist um die Wirtschadftskraft der Region stärken zu können. Sie wollen innovative Ideen nicht nur von Unternehmern, sondern aus allen Schichten der Gesellschaft heraus fördern. Weitere Informationen unter der Tel: 08723/202898 oder Fax: 08723/961040, e-mail: info@xper-regio.de
Passauer Neue Presse, Artikel vom 12.März 2005

 

Zeitungsinserate helfen Arbeitslosen bei Stellensuche.

Zum dritten Mal starten die Agentur für Arbeit in Schwandorf und die in ihrem Bezirk vertretenen Tageszeitungen eine Initiative, um Arbeitslosen bei der Stellensuche behilflich zu sein. In Absprache mit ihrem Vermittler können Arbeitssuchende drei Monate lang für sich selbst kostenlose Inserate bei den Tageszeitungen schalten. Chamer Zeitung, Artikel vom 10. März 2005

 

Tourismus auf hohem Niveau gefestigt.

Cham.Der Tourismus im Landkreis Cham hat sich auf einem sehr hohen Niveau gefestigt. Von der Übernachtungszahl her gibt es nochmals ein Plus von einem Prozent.  Zur wichtigen Schnittstelle der Aus-, Weiter- und Fortbildung in Tourismus und Gastgewerbe hat sich die "Tourismus Akademie Ostbayern" seit ihrer Gründung vor vier Jahren entwickelt. Mehrere Gastronomen aus dem Landkreis Cham haben eine erstmalige Fortbildungsmaßnahme erfolgreich genutzt. Für das Jahr 2005 hat der Tourismusreferent des Landkreises durchaus keine Bedenken, weil auf weitere qualitative Verbesserungen setzt. Landrat Theo Zellner sieht den Tourismus als Wirtschaftsaufgabe.
Chamer Zeitung, Artikel vom 8. März 2005

 

"Wir brauchen mehr Unternehmerinnen".
Grenzüberschreitendes Symposium - Selbstständigenquote halb so hoch wie bei Männern.

Chef-Frauen sind in Deutschland nach wie vor eher selten, nur etwa sechs Prozent. Damit ist die Bundesrepublik im Vergleich zu anderen europäischen Ländern am unteren Ende der Skala. In Österreich stellt sich die Situation ähnlich dar. Um eine Änderung herbeizuführen, haben sich engagierte Unternehmerinnen diesseits und jenseits der Grenze unter dem Namen "fepo", der für "feminine Power" steht, zusammengeschlossen. Weitere Informationen gibt Ursula Hertlein vom Landratsamt Rottal-Inn zu Verfügung, Tel: 08561/20161
Chamer Zeitung, Artikel vom 14. März 2005

 

Tipps an Unternehmerinnen.
Mehrfachbelastung erfolgreich managen.

Viele Frauen kommen mit der Mehrfachbelastung von Familie und Job schwer zurecht und meinen noch dazu, alles selbst machen zu müssen, das sei jedoch ein Fehler. Um daran nicht zu scheitern, rät Gabriele Zacher den Frauen dringend, sich Zeit für das Wesentliche zu nehmen. Persönliches Selbstmanagement ist der Schlüssel zu einem stressfreieren Terminkalender.
Chamer Zeitung, Artikel vom 14. März 2005

 

Drei Schritte zum guten Image.
Mitinhaber einer Werbeagentur gab Ratschläge für erfolgreiches "Corporate Branding".

Cham. Bei Firmen wie BMW, Adidas oder Coke ist das schon perfekt gelungen - der Name ist als Marke weltbekannt und mit einem positiven Image versehen. Doch "Corporate Branding" ist nicht nur Weltfirmen vorbehalten, auch kleinere Betriebe können das umsetzen, indem sie ihr eigenes Unternehmen als Marke verstehen.
Chamer Zeitung, Artikel vom 16. März 2005

 

Ohne Qualifizierung geht es nicht.
"Tagesmütter-Börse" im Landkreis wächst - Neues Gesetz zwingt zum weiteren Ausbau.

Cham. Tagesmütter haben einen großen Vertrauensvorschuss, denn man vertraut ihnen sein Wertvollstes an - seine Kinder. Im Landkreis Cham existiert eine Liste mit geprüften Tagesmüttern, die nach vielen Auswahlkriterien ausgesucht werden. Es wird dabei die persönliche Eignung geprüft, es muss auch ein polizeiliches Führungszeugnis und ein ärztliches Attest vorgelegt werden. D
Chamer Zeitung, Artikel vom 16. März 2005

 

Manches neu macht das Handwerk.
Per Servicejournal und Internet mehr Informationen für die Betriebe.

Straubing. Mit dem "Servicejournal",  will die Kammer ihren Mitgliedsbetrieben mehr Informationen bieten und ihren Servicecharakter stärken. Es soll ein Informationsmedium sowohl für Firmenchefs als auch für die Beschäftigten des ostbayerischen Handwerks sein. 
Passauer Neue Presse, Artikel vom 31.März 2005

 

Qualitätsoffensive gegen Ost-Kuren.
Tourismus-Experten und Politiker fordern EU-weite Standards für Kur und Heilbehandlung.

Bad Füssing. Mit der EU-Osterweiterung steht den deutschen Kur und Heilbädern zunehmende Konkurrenz aus anderen mitteleuropäischen Kurorten gegenüber. Angesichts dieses neuen Wettbewerbs setzten sich die Experten im Tourismusausschuss  in Bad Füssing für vergleichbare Qualitätsstandards in Europa ein. Obwohl Marktforschungen und Gästebefragungen den deutschen Kur- und Heilbädern einen hohen Standard bescheinigen, sehen sich diese einer wachsenden Konkurrenz aus Osteuropa gegenüber.
Ostbayern Aktuell, Artikel vom März 2005

 

Sicherer Start in Unternehmerzukunft.
Innovations- und Gründerzentren bieten innovative Denkräume.

Cham. Selbstständige Unternehmerinnen und Unternehmer in Chamer Wirtschaftsregion sind der Motor der Wirtschaft. Mit einer gewissenhaften Planung und Vorbereitung der Ideen können die Risiken der Gründung minimiert werden. Hier hilft die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Cham mit ihren Gründerzentren in Roding und Furth im Wald. Etliche Gründer/innen haben bisher die Innovations- und Gründerzentren erfolgreich verlassen und mit über 150 geschaffenen Arbeitsplätzen einen großen Teil zum wirtschaftlichen Erfolg des Landkreises beigetragen.
Chamer Zeitung, Artikel vom 19.März 2005

 

Logistikzentrum Noerpel will expandieren.

 Neuburg am Inn. In Neuburg wurden vor drei Jahren Lagerhallen nach dem neuesten technischen Maßstäben erbaut. Sie sind  als Schwerlager konzipiert und verfügen über ein zwölf Meter Hochlager,zur Nutzung von örtlichen Firmen. Sie sind optimal an die Autobahn angebunden und auch von dort aus sichtbar. 
Passauer Neue Presse, Artikel vom 31.März 2005

 

Vernichtet "Arena-Park" 300 Arbeitsplätze.
Händler gehen wegen Einkaufszentrum an der Tschechischen Grenze auf die Barrikaden.

Furth im Wald. In der Further Nachbargemeinde Folmava, auf tschechischer Seite soll ein Konsumtempel nach westlichem Vorbild erbaut werden, mit einer Verkaufsfläche von rund 20 000 Quadratmetern.Die überwiegend deutschen Investoren haben noch keine Baugenehmigung. Wegen geringer Arbeitskosten können die Preise in Tschechien unter das deutsche Niveau gesenkt werdenund die Geschäfte in Tschechien dürfen an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr geöffnet sein. 
Passauer Neue Presse, Artikel vom 2.April 2005

 

Gemeinsam für mehr Lehrstellen.
Ausbildungsplatz-Akquisiteure schaffen neue Perspektiven am Arbeitsmarkt.

Furth im Wald. Von 1.228 Bewerbern, die dieses Jahr auf den Arbeitsmarkt im Landkreis Cham strömen, haben 756 noch keine Anstellung. Um das zu ändern,  haben Arbeitsagentur, IHK und Handwerkskammer so genannte "Ausbildungsplatz-Akquisiteure" eingesetzt. Diese sollen im persönlichen Gespräch Unternehmer von der Notwendigkeit einer qualifizierten Ausbildung überzeugen und so zusätzlich neue Lehrstellen an Land ziehen, sie informieren die Unternehmer über Förderprogramme, die bei entsprechender Ausbildungsbereitschaft greifen. 

Verein "Ilzer Land": Hutthurmer Räte sind an Beitritt interessiert.
Neun Gemeinden sind bisher dabei.

Cham. Derzeit haben sich neun Gemeinden im Umkreis von Perlesreut zu der Vereinigung "Ilzer Land" zusammengetan, um ihre Aufgaben besser meistern zu können.
Die Ziele sind:  Förderungen und Unterstützungen weg von einzelnen Gemeinden und hin zu Regionen umzustellen. Diese Förderungen bekommen immer mehr an Gewicht, sidn deshalbeine wichtige Zukunftsfrage, und ein Antragsteller muß stark auftreten können.
Chamer Zeitung, Artikel vom März 2005

 

Arbeitsmarkt noch in "Winterstarre".

Cham. In den vergangenen Jahren wurde die Winterarbeitslosigkeit Ende März bereits stärker abgebaut. Das anhaltende Winterwetter und die angespannte Baukonjunktur sorgten für einen verzögerten Start in die neue Bau- und Außensaison. Trotz des beginnenden Frühlings ist auf dem Arbeitsmarkt in einigen Bereichen noch winterliche Stille. Die Arbeitslosigkeit sank von Februar auf März nur geringfügig. 
Chamer Zeitung, Artikel vom 1.April 2005

 

"Deutsche und Tschechen haben die gleichen Probleme".
Betriebsräte aus Bayern und Tschechien knüpften in Cham Kontakte.

Cham. Immer mehr Firmen aus der Region gründen Tochterunternehmen im tschechischen Nachbarland. Die Arbeiter dieser Betriebe kämpfen aber oft unter sehr unterschiedlichen Bedingungen für gleiche Löhne, Verträge oder Arbeitszeiten. Die BoBaKom - ein Verein für böhmisch-bayerische Kommunikation - versucht  Ungerechtigkeiten durch gezielten Wissensaustausch vorzubeugen. In Seminaren und Beratungsstunden können sich Arbeitnehmervertreter über alle arbeits- und sozialrechtlichen Fragen informieren. 
Chamer Zeitung, Artikel vom 6.April 2005

 

"Wir brauchen mehr Lehrlinge".
150 Fachbesucher beim "Tag der Ausbildung" in der Industrie- und Handelskammer.

Passau. Etwa 150 Ausbilder, Prüfer sowie Berufsschullehrer und Interessierte haben gestern am "Tag der Ausbildung" in den Räumern der IHK in Passau teilgenommen. In einzelnen Foren konnten sie sich über ausbildungsspezifische Themen wie neu geordnete Ausbildungsberufe im Einzelhandel, das Fachgespräch in den Abschlussprüfungen der Metall- und Elektroberufe, Umsetzung des Lernfeldkonzeptes in der Berufsschule oder auch Rechtsfragen zur Berufsausbildung informieren.
Passauer Neue Presse, Artikel vom 9.April 2005

 

"Zwangsvermittlung bringt nichts".
Bauern gegen den Einsatz von erwerbslosen Deutschen als Saisonhelfer.

Passau/Dingolfing. Die Landwirte der Region halten von der Ankündigung der Bundesagentur für Arbeit, vermehrt deutsche Arbeitslose statt Ausländer als Saisonarbeiter einzusetzen, nicht viel. Die meisten kommen nur für zwei Tage und lassen sich dann krankschreiben, weil sei keine Lust auf die schwere Feldarbeit hätten. Deswegen sind zwangsweise vermittelte deutsche Arbeitslose für die heimischen Bauern eine "unzumutbare Belastung". Es sei nicht leicht, einen Deutschen zu finden, der bereit wäre von früh bis spät, sieben Tage die Woche zu arbeiten. Grundsätzlich ist die Idee gut, aber die Praxis ist schwierig. Polnischen Erntehelfer werden meist bevorzugt. 
Passauer Neue Presse, Artikel vom 9.April 2005

 

Serkem: Wie sich ein kleiner IT-Dienstleister behauptet.

Außernzell. Es  gibt  Firmen, die sich bundesweit als anerkannte Problemlöser auf dem Zukunftsmarkt positionieren konnten und können in Niederbayern. Dies zeigt das Beispiel der kleinen, aber kontinuierlich wachsenden Serkem GmbH mit Sitz in Außernzell bei Eging am See. Im Bereich IT-Dienstleistungen treffen Standard-Programme auf  vielfältige Anforderungen der unterschiedlichster Kunden. Das Unternehme beschäftigt derzeit knapp 40 Mitarbeiter und wie in den vergangenen Jahren werden auch heuer Fachkräfte eingestellt.
Passauer Neue Presse, Artikel vom 31. März 2005