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Newsletter Nr.1/2003 zum Thema

Bildung und Qualifizierung

  1. "Seminar für Unternehmer" in: Deggendorfer Zeitung, 13.1.2003:

    Ein Seminar an der FH zeigte den Teilnehmern, welche Vorsorgemaßnahmen ein Unternehmer  treffen muss und informierte über Erbfolge, Testament und Pflichtteilsrecht sowie steuerorientierte Erbfolgeregelung. (mehr)


  2. "Kurs macht fit für Alltag und Beruf" in: Bayerwald-Bote, Regen, 13.1.2003:

    Ein Tagesseminar zur Persönlichkeitsbildung  im vhs-Bildungszentrum Regen. (mehr)


  3. "Berufsberatung für Abiturienten: Infos in Sachen Physik und Chemie", in: Bayerwald-Bote, Regen, 13.1.2003:

    Die Arbeitsamt-Berufsberatung bot für Abiturienten und Hochschüler eine Infoveranstaltung zum Thema "Technische Chemie/ Physikalische Technik" an in Deggendorf an.. (mehr)


  4. "IHK: Zeitmanagement und Entwicklung", in: Viechtacher Bayerwald-Bote, 14.1.2003:

    Seminar zum Thema "Zeitmanagement und persönliche Entwicklung" in Hengersberg (mehr)


  5. "Schüler schnuppern FH-Luft", in: Deggendorfer Zeitung , 17.1.2003:

    Oberstufenschüler besuchen im Rahmen eines "Schnupperstudiums" Vorlesungen der FH Deggendorf und nehmen an Projekten teil (mehr)


  6. "Weiterbildung per Gutschein", in: Deggendorfer Zeitung, 16.1.2003:

    Ein Bildungsgutschein soll Eigenverantwortung der Arbeitslosen und Wettbewerb zwischen den Bildungsträgern vergrößern. (mehr)


  7. "Seminar 'Frau & Erfolg': Auf Erfolgskurs mit weiblicher Strategie", in: PNP, Freyung, 17.1.2003:

    Ein eintägiges frauenspezifisches Aktivseminar fand im Bildungszentrum "Die Brücke" in Freyung statt. Inhalt und Ziel dieses Seminars waren das sichere Auftreten und die frauenspezifische Körpersprache als Voraussetzung für mehr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. (mehr)


  8. "Wege nach oben – Informationsabend an der Staatlichen Wirtschaftsschule", in: PNP, Passau-Land, 17.1.2003:

    Informationsabend für Eltern an der Staatlichen Wirtschaftsschule Passau; Tag der offenen Tür im März. (mehr)


  9. "Hauptschule ist keine Einbahnstraße", in: PNP, Passau-Stadt, 20.1.2003:

    Anlässlich des Neujahrsempfangs der Katholischen Erziehergemeinschaft (KEG) diskutierte man über die Identitätskrise der Hauptschule, da ihr Wert mit der Einführung der sechsstufigen Realschule (R6) stark sank. Doch fest steht, dass Haupt- und Berufsschule wichtige Partner sind und von keiner Schulart ein breiteres Handlungsrepertoire verlangt und geleistet wird als von Haupt- und Berufsschule.  (mehr)


  10. "Handwerkskammer lehrt Buchführung für Anfänger", in: PNP, Passau-Stadt, 21.1.2003:

    Buchführungskurs für Anfänger (mehr)


  11. "EDV-Grundlagenkurs der IHK-Akademie", in: PNP, Passau-Stadt, 21.1.2003:

    Windows-Grundlagenkurs für Anfänger (mehr)


  12. "Fortbildung für Gefahrgut-Fahrer", in: PNP, Passau-Stadt, 21.1.2003:

    Qualifikationserhalt durch regelmäßige Fortbildungsschulung mit abschließender Prüfung; (mehr)


  13. "FOS hofft auf einen dritten Ausbildungszweig", in: Bayerwald-Bote, Regen, 21.1.2003:

    Es soll künftig "Sozialwesen" als neue Ausbildungsrichtung neben Technik und Wirtschaft/ Verwaltung/ Rechtspflege an der FOS Regen angeboten werden. Dazu fand eine Informationsveranstaltung statt. (mehr)


  14. "Schulung für die Fahrer von Gabelstaplern", in: PNP, Passau-Stadt, 22.1.2003:

    Schulung durch die Passauer-Kraftfahrschule GBS, und sicherheitstechnische Unterweisung für erfahrene Gabelstaplerfahrer mit Prüfung. (mehr)


  15. "SAP-Prozesse der Fremdbeschaffung", in: Deggendorfer Zeitung, 23.1.2003:

    Beginn eines neuen Weiterbildungskurses für SAP-Interssierte (mehr)


  16. "Seminar für Jungbauern", in: Deggendorfer Zeitung, 23.1.2003:

    Land-vhs Niederalteich veranstaltete Seminar mit Inhalt "Grundlagen des ökologischen Landbaus" (mehr)


  17. "'Aktuelles Forum': Die Arbeit von Friedens-Fachdiensten", in: PNP,Freyung,23.1.2003:

    In der Vortragsreihe des "Aktuellen Forums" sprach Dr. Elisabeth Hafner, Mitglied von Pax Christi, zur Entsendung von Friedensfachkräften zur Versöhnung verfeindeter Gruppen und zur Wahrung von Menschenrechten, was schließlich Hilfe zur Selbsthilfe darstellt. Dieser Dienst soll künftig weiter ausgebaut werden. -Positive Gesamtbilanz der Vortragsreihe- (mehr)


  18. "Die IHK-Akademie bietet Sprachkurs in Englisch an", in: Grafenauer Anzeiger, 23.1.2003:

    Sprachkurs "Brush up your English" mit Einführung in Wirtschaftsenglisch (mehr)


  19. "Kurs: So führt man Gespräche richtig", in: PNP; Regen, 23.1.2003:

    Ein Grund-Schnupperkurs zur klärenden und helfenden Gesprächsführung mit Themen wie "Wie sage ich Unangenehmes?", "Wie gehe ich auf Probleme des anderen ein?" fand in Regen unter der Leitung von Sozialpädagogin Gabi Dölzer statt. (mehr)


  20. "Deutsch-Aufbaukurs für Ausländer", in: PNP, Freyung, 24.1.2003:

    Erneut zwei Deutschkurse für Ausländer in Freyung (mehr)


  21. "Englisch für Anfänger: Frauenbund bietet Kurs an", in: PNP, Waldkirchen, 24.1.2003:

    Englischkurs für Anfänger in Waldkirchen (mehr)


  22. "Mehr Chancen für die Mädchen", in: PNP, Stadt-Passau, 24.1.2003:

    Am 8. Mai wird der Girls' Day stattfinden, mit dem Ziel, Mädchen auch für technisch-naturwissenschaftliche Berufe zu interessieren. Bundesweit öffnen sich dazu Betriebe, Labore und andere Einrichtungen. (mehr)


  23. "Techniker-Kurse", in: PNP, Pfarrkirchen, 24.1.2003:

    Informationsveranstaltung zu berufsbegleitenden Fachschul-Fortbildungen zum staatlich geprüften Techniker bzw. Informatiker (mehr)


  24. "Kurse des Volkbildungswerk", in: PNP, Pfarrkirchen, 24.1.2003:

    aktuelle Übersicht über die angebotenen Kurse des Volksbildungswerkes Pfarrkirchen an der Außenstelle Arnstorf (mehr)


  25. "FOS und BOS informieren über Ausbildungsmöglichkeiten", in: PNP, Passau-Stadt, 28.1.2003:

    Informationsveranstaltung über die Ausbildungsmöglichkeiten an FOS und BOS (mehr)


  26. "Ein 'Meilenstein' in der Bildungslandschaft", in: Deggendorfer Zeitung, 29.1.2003:

    Das Kolping-Bildungswerk stellt sein neues Frühjahr/Sommer-Programm vor mit Schwerpunkt auf Berufs- und Weiterbildung und neuen Angeboten für ein breites Zielgruppenspektrum. (mehr)


  27. "Ausbildung zum SAP Berater", in: Deggendorfer Zeitung, 29.1.2003:

    Vollzeit-Qualifizierungsmaßnahme "Ausbildung zum SAP-Berater Finazwesen/ Controlling (mehr)


  28. "Fortbildung für Meister", in: Osterhofener Zeitung, 29.1.2003:

    Weiterbildungstage für Landwirtschaftsmeister an der Landvolkshochschule (mehr)


  29. "Was Ausbilder bei der IHK lernen können", in: PNP, Passau-Stadt, 29.1.2003:

    Vorbereitungslehrgang zur Lehrlingsausbildung der IHK-Akademie Niederbayern-Oberpfalz (mehr)


  30. "Das haben die vhs-Schulen zu bieten", in: PNP, Passau-Stadt, 29.1.2003:

    Die drei beruflichen Schulen der vhs haben im Josefsheim ihre aktuelle Ausbildungspalette von Sprachen; Computer oder den pflegerischen Dienst für Schulabgänger mit der Mittleren Reife vorgestellt. (mehr)


  31. "Mehr Schwerbehinderte haben Arbeit gefunden", in: Bayerwald-Bote, Regen, 29.1.2003:

    Obwohl die Arbeitslosigkeit von Schwerbehinderten im Jahr 2002 nach der Einführung eines Aktionsprogramms des Arbeitsamts Deggendorf abgenommen hat, hielten viele Betriebe ihre Pflichtquote von 5% dennoch nicht ein. (mehr)


  32. "Weg frei: vhs-Schulen werden privatisiert", in: PNP, Passau-Land, 31.1.2003:

    Nach langer Diskussion steht nun fest: Die drei vhs-Schulen (IT-Schule, Fremdsprachenschule und Altenpflegeschule) werden privatisiert. Zum Sommer soll eine Gesellschaft entstehen, die zu 60% von Lehrern und zu 40% vom Zweckverband vhs getragen wird. So konnten 150 Ausbildungsplätze erhalten werden. (mehr)

Seminar für Unternehmer

Deggendorf (dz). Sehr viele Unternehmer klammern einen "Crash" aus ihren Überlegungen aus und bereiten auch die Unternehmensnachfolge zu spät vor. Ein Seminar an der FH zeigt auf, welche Vorsorgemaßnahmen zu beachten sind und informiert über Erbfolge, Testament und Pflichtteilsrecht sowie steuerorientierte Erbfolgeregelung. Referenten sind am Mittwoch, 15. Januar, von 19 bis 21 Uhr im Josef-Rädlinger-Hörsaal (B 004) der FH Prof. Dr. Herbert Kittl und Dr. Dr. Herbert Grziwotz. Der Eintritt ist frei.

Aus: Deggendorfer Zeitung, 13.1.2003

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Kurs macht fit für Alltag und Beruf

Regen (bb). Die Teilnehmer fit für den Alltag machen wird Gabriele Ramet, Trainerin für Führung und Persönlichkeitsbildung, beim Tagesseminar am Montag, 27. Januar, im vhs-Bildungszentrum. Zur Selbstsicherheit finden, Mut haben, den eigenen Standpunkt zu vertreten und unbeschwert mit Kollegen und fremden Menschen umgehen, kann gelernt werden. Die Teilnehmer beschäftigen sich mit Persönlichkeitsbildung, zu der auch Ernährung, Körperpflege und Entspannungsmethoden gehören. Anmeldung bei der vhs, Tel.  09921/9500.

Aus: Bayerwald-Bote, Regen, 13.1.2003

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Berufsberatung für Abiturienten: Infos in Sachen Physik und Chemie

Regen (bb). In ihrer Informationsreihe Studium - Beruf bietet die Arbeitsamts-Berufsberatung für Abiturienten und Hochschüler am Mittwoch, 15. Januar, um 14 Uhr im Comenius-Gymnasium Deggendorf, Jahnstraße 8, eine Informationsveranstaltung zum Thema Technische Chemie/Physikalische Technik an. Als Referenten und Gesprächspartner stehen bei der Veranstaltung Prof. Dr. Bauer von der Fachhochschule Nürnberg und Prof. Dr. Röder von der Fachhochschule München Rede und Antwort.

Aus: Bayerwald-Bote, Regen, 13.1.2003

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IHK: Zeitmanagement und Entwicklung

Viechtach. Am kommenden Donnerstag, 16. Januar, bietet die IHK in Hengersberg ein Seminar zum Thema "Zeitmanagement und persönliche Entwicklung" an. Es richtet sich in erster Linie an Fach- und Führungskräfte. Schwerpunkte sind der persönliche Arbeitsstil oder auch die Suche nach Prioritäten. Nähere Information und Anmeldung unter Telefon 0851/ 507-132.

Aus: Viechtacher Bayerwald-Bote, 14.1.2003

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Schüler schnuppern FH-Luft

Pilotprojekt soll Schülern Schwellenangst vorm Studium nehmen

Deggendorf (dz). Mit einem sogenannten "Schnupperstudium" soll den Gymnasiasten die Schwellenangst vor einem Studium genommen werden.
Ein Pilotprojekt mit Schülern aus dem Robert-Koch-Gymnasium ist am Laufen. Auch andere Gymnasien aus der Region können sich mit ein oder zwei Schülern aus dem Leistungskurs Kunst daran beteiligen.
Geboren wurde die Idee bei einem Gespräch zwischen Medientechnik-Professor Ernst Jürgens und der Kunsterzieherin Ulrike Flügel vom Robert-Koch-Gymnasium. Darin ging es schlichtweg darum, Schülern einen Einblick in den Studienalltag einer Fachhochschule zu geben und neben dem Schulunterricht Erfahrungen in einem Neigungskurs zu sammeln. Zwei Gymnasiasten aus der Kollegstufe k12 und einer aus der k13 des Robert-Koch-Gymnasiums mit Vorkenntnissen im Videofilmbereich übernahmen die Vorreiterrolle. Sie durften bei den Vorlesungen zu allen Themenbereichen des Mediendesigns dabeisein und auch bei den Filmprojekten mitmachen. Die Oberschüler sind begeistert von dieser Maßnahme. Genauso wie ihr Schulleiter, Oberstudiendirektor Albert Zieglmeyer.
Nachdem die Schüler unterrichtsbedingt erst ab Mittag das "Schnupperstudium" an der Fachhochschule aufnehmen können, die Vorlesungen täglich bereits ab 8 Uhr laufen, muss derzeit noch das Versäumte über sogenannte "Vertrauens-Studenten" vermittelt werden. An einer verbesserten organisatorischen Einbindung wird aber kräftig gearbeitet, so Prof. Jürgens.

Aus: Deggendorfer Zeitung, 17.1.2003

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Weiterbildung per Gutschein

Deggendorf (dz). Die Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen wurde laut Arbeitsamt zum Jahreswechsel vereinfacht. Bildungsgutscheine sollen zum einen die Eigenverantwortung vergrößern, zum anderen den Wettbewerb zwischen den Bildungsträgern stärken. Arbeitslose können unter zugelassenen Maßnahmen und Trägern wählen. Der Bildungsgutschein enthält die Weiterbildungsdauer, Bildungsziel und -schwerpunkte sowie den Förderhöchstbetrag. Der vom Gutscheininhaber ausgewählte und zugelassene Bildungsträger kann die Lehrgangskosten mit dem Arbeitsamt abrechnen.

Aus: Deggendorfer Zeitung, 16.1.2003

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Seminar "Frau & Erfolg": Auf Erfolgskurs mit weiblicher Strategie

Freyung (as). Zu einem eintägigen frauenspezifischen Aktivseminar lädt das Kreisbildungswerk am Samstag, 1. Februar, ins Bildungszentrum "Die Brücke" ein. In dem Seminar geht es um sicheres Auftreten, frauenspezifische Körpersprache, den weiblichen Gesprächsstil, Voraussetzungen für mehr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen und rollentypische Verhaltensmuster.
In dem Seminar sollen sich die Teilnehmerinnen intensiv mit ihrer eigenen Person und "Rolle" als Frau beschäftigen und typische Verhaltensmuster erkennen. "Durch das praxisnahe und aktive Training lernen Sie damit umzugehen und zu Ihrem Vorteil zu nutzen", heißt es in der Kurs-Beschreibung.
Ziele des Seminars sind: Steigerung des Selbstwertgefühls, eine positive Selbsteinschätzung, Sicherheit im öffentlichen Auftreten, Selbstbehauptung und Durchsetzungsvermögen. Außerdem soll gelernt werden, die weibliche Kommunikationsfähigkeit zu nutzen und sich der eigenen Wirkung und Ausstrahlung bewusst zu werden. Das Seminar leitet Kommunikationstrainerin Birgit Kloiber und es dauert von 9 bis zirka 16.30 Uhr. Anmeldungen bei der KBW-Geschäftsstelle unter Tel. 08551/4581.

Aus: PNP, Freyung, 17.1.2003

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Wege nach oben

Informationsabend an der Staatlichen Wirtschaftsschule
Passau (red). Die Staatliche Wirtschaftsschule Passau veranstaltet für die Eltern von Schülern der sechsten und siebten Jahrgangstufe der Hauptschule einen Informationsabend, um die vierjährige Wirtschaftsschule als Alternative zu anderen Schularten vorzustellen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 21. Januar, um 19 Uhr an der Staatlichen Wirtschaftsschule in Passau, Neuburger Straße 96, statt. Die Schulleitung empfielt den Interessenten, sich auch bereits Freitag, 14. März, vormerken. An diesem Tag will sich die Wirtschaftsschule im Rahmen eines Tags der offenen Tür der Öffentlichkeit präsentieren.

Aus: PNP, Passau-Land, 17.1.2003

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Hauptschule ist keine Einbahnstraße

Berufliche Bildung soll der allgemeinen Bildung gleichwertig sein - Neujahrsempfang der KEG

von Theresia Wildfeuer
"Würde berufliche Bildung und allgemeine Bildung als gleichwertig, nicht gleichartig verstanden und behandelt, so hätte die Hauptschule heute weit weniger Probleme mit ihrer Akzeptanz in der Gesellschaft", sagt Klaus Müller von der Staatlichen Berufsschule Vilshofen. Beim Neujahrsempfang der Katholischen Erziehergemeinschaft (KEG) im Festsaal des Seminars St. Max zeigten er und Christa Jungwirth ihre Visionen nebst Realisierung auf. Denn: Hauptschule und Berufsschule seien wichtige Partner.
Anhand einer Metapher, des alten, schon dem Verfall preisgegebenen Vilshofener Salzstadels, rekapitulierten Jungwirth und Müller die Situation der Hauptschule nach Einführung der sechsstufigen Realschule (R 6). Es sei eine Art panischer Fluchtbewegung von Eltern, Schülern und Lehrern am Ende der Grundschule zu beobachten. Wert und Entwicklungsmöglichkeiten der Hauptschule gingen gänzlich unter.
Angesichts des technischen und sozialen Wandels reiche es nicht mehr aus, Beschäftigungsfähigkeit der Schüler zu gewährleisten, sondern auch deren Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Müller: "Kompetenzentwicklung könnte eine Grundlage für die Emanzipation von Hauptschule und Berufschule gegenüber Gymnasium und Realschule sein." Er plädierte für eine Lernorganisation, die den starren Klassenverband nur als Ort fürs Lernen einsetzt. Wie in der Berufsschule gelte es auch in der Hauptschule, unterschiedlichen Lerngeschwindigkeiten Rechnung zu tragen.
In Müllers Visionen könnte in der Erwachsenenbildung ein Zusammenhang zwischen Volksschule und Volkshochschule hergestellt werden.
Die Identitätskrise der Hauptschule hänge laut Müller mit einer Identitätskrise der Lehrkräfte zusammen. Diese benötigten ein "Markenbewusstsein", was Professionalisierung zur Folge habe, aber auch mehr Gestaltungs- und Entscheidungsfreiheit erfordere.
"Die Hauptschule ist keine Einbahnstraße", so Müller. Er zeigte das breite Spektrum auf, welches Berufsschule und Hauptschule den Schülern bieten. Selbst Hauptschüler ohne Abschluss hätten z.B. durch die Berufsschule für Sozialpflege Perspektiven. Hier zeige sich, dass der berufliche Bezug das Lernverhalten ändere. Von keiner Schulart werde ein breiteres Handlungsrepertoire verlangt und geleistet als von der Haupt- und Berufsschule.
Der KEG-Kreisvorsitzende Helmut Lallinger kritisierte einschneidende Veränderungen für Bildungsbeschäftigte, z.B. die geplante Abschaffung bzw. Einschränkung der Arbeitsmarkt bezogenen Beurlaubung und Teilzeitbeschräftung. Er dankte den Landtagsabgeordneten Franz Meyer und Gerhard Waschler für ihren Einsatz bei der Novellierung der Förderrichtlinien für den Kindergartenbereich.
Domkapitular Lorenz Hüttner, OB Albert Zankl, Landratsvize Walter Taubeneder und Friedrich Doering vom Bezirksverband der KEG lobten die gute Zusammenarbeit von Kirche, Schule und Politik. Zankl appellierte an die Erzieher, Werte verstärkt ins Bewusstsein zu rücken. Taubeneder stellte die Leistungen des Landkreises für die Schulen heraus. Doering kritisierte die Novelle der Förderrichtlinien für Kindertagesstätten heftig. Alle Einrichtungen, die durch Kirchenstiftungen finanziert werden, seien gefährdet.
Das Blockflötenquartett Waldkirchen unter Leitung von Kurt Lang umrahmte den Empfang.

Aus: PNP, Passau-Stadt, 20.1.2003

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Handwerkskammer lehrt Buchführung für Anfänger
Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz bietet bis 12. März einen Buchführungskurs für Anfänger in der Nikolastr. 10 an. Unterricht ist jeweils montags und mittwochs, 18 bis 21.15 Uhr. Gebühr: 160 Euro. Anmeldung unter Tel. 0851/5301-130.

Aus: PNP, Passau-Stadt, 21.1.2003

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EDV-Grundlagenkurs der IHK-Akademie
Einen Windows-Grundlagenkurs veranstaltet die IHK-Akademie Niederbayern-Oberpfalz vom 24. Januar bis 1. Februar. Der Unterricht findet jeweils Freitagabend und samstags statt und vermittelt Einsteigern die notwendigen Grundbegriffe. Anmeldung unter Tel. 0851/507136.

Aus: PNP, Passau-Stadt, 21.1.2003

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Fortbildung für Gefahrgut-Fahrer
Gefahrgut-Fahrer müssen sich laut Gesetz alle fünf Jahre einer Fortbildungs-Schulung mit abschließender Prüfung unterziehen, um ihre Qualifikation zu erhalten. Ein entsprechendes Seminar führt die Kraftfahrerschule GBS in der Dr.-Ernst-Derra-Straße 6 am Samstag, 1. Februar, durch. Weitere Infos und Anmeldung unter Tel. 0851/70300.

Aus: PNP, Passau-Stadt, 21.1.2003

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FOS hofft auf einen dritten Ausbildungszweig

Regen (bb). Bisher können die Schüler an der Fachoberschule Regen zwischen den Ausbildungsrichtungen Technik und Wirtschaft/Verwaltung/Rechtspflege wählen. Jetzt hat die Fachoberschule Regen die Hoffnung, ihr Ausbildungsangebot weiter ausbauen zu können. Aller Voraussicht nach kann im kommenden Schuljahr auch die Ausbildungsrichtung Sozialwesen angeboten werden. Die endgültige Zusage vom Kultusministerium fehlt noch.
Am kommenden Montag, 27. Januar, findet um 19 Uhr an der Staatlichen Fachoberschule Regen eine Informationsveranstaltung über die Ausbildung an dieser Schulart statt. Dabei geht es auch um die Besonderheiten der drei Ausbildungsrichtungen, die ab dem kommenden Schuljahr an der Regener Fachoberschule angeboten werden können.
Alle interessierten Schülerinnen und Schüler, die bis zum Sommer 2003 einen mittleren Schulabschluss erwerben, sowie deren Eltern sind herzlich zu diesem Informationsabend eingeladen. Neben der Schulleitung und dem Beratungslehrer der FOS Regen wird auch Franz Erlacher (Berufsberater vom Arbeitsamt Deggendorf ) für weiterführende Fragen zur Verfügung stehen.

Aus: Bayerwald-Bote, Regen, 21.1.2003

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Schulung für die Fahrer von Gabelstaplern
Kohlbruck (red). Eine Gabelstapler-Fahrer-Schulung führt die Passauer Kraftfahrschule GBS in der Dr.-Ernst-Derra-Straße (ehemaliges Bundeswehrgelände) in Kohlbruck durch. Am 1. Februar findet eine sicherheitstechnische Unterweisung für erfahrene Gabelstapler-Fahrer mit abschließender Prüfung durch. Ein Drei-Tages-Kurs für Stapler-Neulinge beginnt am 30. Januar. Infos und Anmeldung unter Tel. 0851/70300.

Aus: PNP, Passau-Stadt, 22.1.2003

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SAP-Prozesse der Fremdbeschaffung

Deggendorf (td). Bei der badori GmbH beginnt wieder ein neuer Weiterbildungskurs für SAP-Interessierte. Am Samstag, 1. Februar, um 8.45 Uhr beginnt im Schulungszentrum in der Ulrichsberger Straße 17 der Kurs "mySap.com - Prozesse der Fremdbeschaffung". An drei Samstagen (1./8./15. Februar) werden grundlegende Funktionen der Beschaffungsprozesse und deren Durchführung im System erklärt und Werkzeugen des mySAP.com Systems vorgestellt. Anmeldungen und Infos unter Tel. 0991 / 270070 oder www.badori.de

Aus: Deggendorfer Zeitung, 23.1.2003

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Seminar für Jungbauern

Niederalteich (ta). Die Landvolkshochschule Niederalteich veranstaltet vom 31. Januar bis zum 2. Februar ein Seminar für Jungbäuerinnen und -bauern. Inhalt: Grundlagen des ökologischen Landbaus. Die Veranstaltung wird von Bioland im Auftrag der Bundesministeriums für Verbraucherschutz durchgeführt. Weitere Infos und Anmeldung bei Stefan Rettner, Tel. 09337 / 980031.

Aus: Deggendorfer Zeitung, 23.1.2003

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"Aktuelles Forum": Die Arbeit von Friedens-Fachdiensten

Positive Gesamtbilanz: "Aktuelles Forum wurde von allen politischen Parteien unterstützt"

Hinterschmiding (dvk). Mit dem Titel "Frieden muss machbar sein" beendete Dr. Elisabeth Hafner als dritte Referentin die Vortragsreihe des "Aktuellen Forums" im Kultursaal des Sepp-Stadler-Hauses in Hinterschmiding. Die Ärztin aus Gilching ist seit 1983 Mitglied und seit sechs Jahren Sprecherin von Pax Christi, einer internationalen katholischen Friedensbewegung.
Entstanden in Frankreich vor dem Hintergrund des zweiten Weltkriegs, engagiert sich Pax Christi heute in 53 Ländern auf allen Kontinenten für menschenwürdige Lebensverhältnisse, Menschenrechte und Versöhnung von verfeindeten Gruppierungen.
Ein zentrales Thema der praktischen Friedensarbeit von Pax Christi und auch des Vortrags von Dr. Hafner ist die zivile Konfliktbearbeitung mit dem neuen Ansatz des professionellen Friedensfachdienstes. Die Idee sei zu Beginn der 90er Jahre entstanden, als Freiwillige der Katholischen Bewegung auf eine Einladung einer kroatischen Friedensbewegung einige Zeit die Lage in den Flüchtlingslagern Kroatiens vor Ort sahen.
Hier sei Pax Christi zu der Überzeugung gelangt, ganz grundsätzlich Fachdienste für längerfristige Aufenthalte zu finden und diese für eine Beratung der einheimischen Bevölkerung zu qualifizieren, so die Referentin.
"Mittlerweile wurde diese Idee im kleinen Rahmen umgesetzt und halbwegs instrumentalisiert. Wir haben bislang etwa 100 Friedensfachkräfte qualifiziert und teilweise entsandt. Dies wurde über die katholischen Hilfswerke Renovabis und Misereor sowie staatliche Fördermittel und Spenden finanziert", berichtete Dr. Hafner.
Die fünfmonatige Schulung der Mitarbeiter sei zwar ein Anfang, aber eigentlich nicht ausreichend. "Ein längeres Training ist leider derzeit finanziell nicht drin." Positiv sei dagegen, dass die entsandten Hilfskräfte ganz offiziell nach dem deutschen Entwicklungshilfegesetz bezahlt werden, schilderte Dr. Hafner.
Das Einsatz-Spektrum der Friedensfachkräfte ist vielschichtig: Sie setzen sich für die Wahrung von Menschenrechten ein, schaffen Orte für Begegnungen feindlicher Gruppen auf neutralem Boden, geben Trainings in gewaltfreier Kommunikation und Konfliktlösung, helfen beim Aufbau des Gemeinwesens und fördern Rückkehrwillige und deren Zukunftsperspektiven. Neben Alten- und Jugendbetreuung kommen häufig rein humanitäre Hilfsmaßnahmen wie die bloße Essenversorgung dazu.
Allen Initiativen der Friedenshelfer ist eine Zielsetzung gemeinsam: Die Arbeitseinsätze der Friedenshelfer sollen nur zeitlich begrenzt und Hilfe zur Selbsthilfe sein.
Anschließend stellte die Referentin die fünf derzeit laufenden Projekte der zivilen Konfliktbearbeitung von Pax Christi vor: Zwei in den bosnischen Städten Zenica und Banja Luka, eines im Kosovo sowie zwei in Regionen in Kroatien.
Dr. Elisabeth Hafner hob speziell die Arbeit der Friedensfachkräfte in der Region Benkovac hervor: Pax Chrisiti-Mitarbeiter widmen sich dort insbesondere Trainings in gewaltfreier Kommunikation zwischen der kroatischen Bevölkerung und serbischen Rückkehrern, der Altenbetreuung auf den Dörfern und der Friedenspädagogik bei Kindern. Auch wurden Spielplätze, eine Jugendbegegnungsstätte und ein Internet-Café eingerichtet.
Trotz etlicher Teilerfolge sind nach Meinung von Dr. Hafner noch viele Wünsche von Pax Chrisiti an die Politik offen: "Nicht nur das derzeitig zuständige Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) sondern auch Verteidigungs-, Wirtschafts- und Außenministerium sollten Ansprechpartner für Pax Christi Initiativen sein." Neben dem Wunsch nach Unterstützung ihres Aktionsplans auch auf EU-Ebene, stünde die Festsetzung eines festen staatlichen Budgets für eine langfristige Planung ihrer Arbeit ganz oben auf der Wunschliste.
In der anschließenden Diskussion beantwortete Dr. Elisabeth Hafner Fragen der Zuhörer unter anderem nach alternativen internationalen Friedensbewegungen, präventiver Friedensarbeit und speziellen Maßnahmen bei Glaubenskonflikten.
In Hinblick auf die ganze Vortragsreihe des "Aktuellen Forums" zog Alois Seidl als Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Erwachsenenbildung eine positive Gesamtbilanz: "Über das Interesse bei der Bevölkerung am 'Aktuellen Forum' kann man nicht klagen. Heute waren es knapp 40 Teilnehmer, bei den Vorträgen mit den Themen zur Globalisierungs- beziehungsweise Terrorismus-Problematik kamen jeweils zwischen 60 und 70 Zuhörer."
Als besondere Rarität hob Alois Seidl hervor, dass das "Aktuelle Forum" gleichermaßen von allen politischen Parteien im Landkreis unterstützt worden sei.

Aus: PNP, Freyung, 23.1.2003

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Die IHK-Akademie bietet Sprachkurs in Englisch an

Grafenau/Passau. Die IHK-Akademie Niederbayern bietet ab 18. Februar erneut einen Sprachkurs "Brush up your English" mit einer Einführung in Wirtschaftsenglisch an. Bis 24. Juni trainieren die Teilnehmer jeweils Dienstag von 18.30 bis 21.45 Uhr ihren Wortschatz, die Grammatik und Übersetzungen unter besonderer Berücksichtigung geschäftlicher Redewendungen sowie das Dolmetschen einfacher Dialoge. Dieser Kurs ist für Interessenten mit mittlerer Reife oder gleichwertigen Englischkenntnissen geeignet. Informationen und Anmeldung bei der IHK-Akademie Niederbayern, Nibelungenstraße 15, 94032 Passau, Tel. 0851/507-124.

Aus: Grafenauer Anzeiger, 23.1.2003

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Kurs: So führt man Gespräche richtig

Regen (bb). An drei Dienstagen, 11./18. und 25. Februar, findet im Kindergarten St. Michael von 18 bis 21 Uhr wieder ein Grund-Schnupperkurs zur Person zentrierten Gesprächsführung statt. Es geht um eine Anleitung zur klärenden und helfenden Gesprächsführung.Ihr Ziel ist, den Rat- und Hilfesuchenden zu eigenen Einsichten und Selbstverantwortung anzuregen und ihn dadurch zur Selbsthilfe zu befähigen. Es geht um Fragen wie: Wie sage ich Unangenehmes? Wie gehe ich auf Probleme des anderen ein? Wie kann ich anderen gut zuhören? Verstehe ich, was mir der andere sagen will?
Die Zielgruppen sind Mitarbeiter von Krankenbesuchsdiensten, karitativen Einrichtungen, Hospizvereinen, Eltern-Kind-Gruppen und Kindergärten, aber auch Pfarrgemeinderäte und Verantwortliche von Altenclubs.Mit Gabi Dölzer, Sozialpädagogin, Ausbilderin in der Telefonseelsorge und Lehrbeauftragte an der Uni Passau, hat das KBW eine qualifizierte Referentin gewonnen. Anmeldung: KBW unter Tel. 09921/7814, Fax 09921/8358 oder E-mail: Kreisbildungswerk@kbw-regen.de.

Aus: PNP, Regen, 23.1.2003

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Deutsch-Aufbaukurs für Ausländer

Freyung (red). Das Bildungswerk der Stadt Freyung und das Katholische Kreisbildungswerk bieten wieder zwei Deutschkurse für Ausländer unter der Leitung von Gerhard Pichler jun. an. Beide Kurse beginnen am Mittwoch, 12. Februar, erstrecken sich über zehn Termine und finden wöchentlich im Bildungszentrum "Die Brücke" statt. Deutsch-Aufbaukurs 6 beginnt um 16.30 Uhr. Im Anschluss daran geht es mit Aufbaukurs 2 um 18 Uhr gleich weiter. Eingeladen sind auch Interessierte, die an den vorangegangenen Kursen nicht teilgenommen haben, jedoch über entsprechende Deutsch-Kenntnisse verfügen. Auskunft und Anmeldung sind möglich in der Geschäftsstelle des Kreisbildungswerkes in Freyung, Tel. 08551/4581.

Aus: PNP, Freyung, 24.1.2003

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Englisch für Anfänger: Frauenbund bietet Kurs an
Waldkirchen. Der Frauenbund führt in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der Stadt einen Englischkurs für Anfänger unter der Leitung von Edith Lachhammer aus Waldkirchen an. Der Kurs beginnt am Donnerstag, 6. Februar, um 18.30 Uhr im Pfarrheim und erstreckt sich über zehn Abende à 90 Minuten. Anmeldungen werden entgegengenommen unter Tel. 08581/9109-10 oder -12.

Aus: PNP, Waldkirchen, 24.1.2003

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Mehr Chancen für die Mädchen

Am 8. Mai ist "Girls' Day"- bundesweit öffnen Werkstätten, Büros, Labore und andere Einrichtungen ihre Türen für Schülerinnen der 5. bis 10. Klassen. "Der Sinn dieses Zukunftstages ist, Mädchen vor allem in technisch-naturwissenschaftliche Berufsfelder hineinschnuppern zu lassen", sagt Initiatorin Alexandra Horsch. Denn obwohl die junge Frauengeneration in Deutschland eine besonders gute Schulbildung habe, würden sich immer noch überproportional viele Mädchen bei Ausbildung oder Studium für typisch weibliche Berufe oder Studienfächer entscheiden. Anlässlich des "Girls' Day" hat die Passauer Beratungsstelle "Frau & Beruf" einen Arbeitskreis in der Region ins Leben gerufen, um mit Partnern verschiedene Aktionen durchzuführen. Betriebe und Unternehmen, die mitmachen wollen, sollen sich bei der Beratungsstelle unter Tel. 0851/9317740 melden. Mehr Infos zum Girls' Day gibt es zudem im Internet unter www.girls-day.de

Aus: PNP, Stadt-Passau, 24.1.2003

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Techniker-Kurse
Zwiesel. Informationen über die berufsbegleitenden Fachschul-Fortbildungen zum Staatlich geprüften Techniker und Staatlich geprüften Informatiker gibt es am morgigen Samstag in Passau in der Staatlichen Berufsschule I, Am Fernsehturm 1, Raum U 102. Kostenfreie Infoline: 0800/245 38 64.

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KURSE DES VOLKSBILDUNGSWERKS

Die Außenstelle Arnstorf des Volksbildungswerks Pfarrkirchen bietet ab Februar wieder Kurse an; Anmeldung erforderlich unter Telefon 08723/1740 oder 0172/8608927.

Let's read in English
Leitung: Gisela Tapp; Beginn: Mittwoch, 19. Februar, 18.30 bis 20 Uhr, Hauptschule
Englisch VI
Leitung: Gisela Tapp; Beginn: Mittwoch, 19. Februar, 20 bis 21.30 Uhr, Hauptschule
Englisch für Anfänger
A taste of English III; Leitung: Gisela Tapp; Beginn: Montag, 17. Februar, 18.30 bis 20 Uhr, Hauptschule
Englisch für Anfänger
Leitung: Gisela Tapp; Beginn: Montag,17. Februar, 20 bis 21.30 Uhr, Hauptschule
Englisch VI
Leitung: Gisela Vogl; Beginn: Donnerstag, 13. Februar, 18 bis 19.30 Uhr, Hauptschule   
English Vocabulary in Use
Leitung: Gisela Vogl; Beginn: Donnerstag, 13. Februar, 19.30 bis 21 Uhr, Hauptschule
Französisch II
Leitung: Renate Schmidt; Beginn:    Donnerstag, 6. Februar, 19.30 bis 21 Uhr; Dauer: 10 Doppelstunden, Hauptschule
Italienisch II "Allora, andiamo!"
Leitung: Gisela Vogl; Beginn: Montag, 10. Februar, 18 bis 19.30 Uhr, Hauptschule
Italienisch à la carte II
Leitung: Gisela Vogl; Beginn: Montag, 10. Februar, 19.30 bis 21 Uhr, Hauptschule
Italienisch für Kinder
"Ciao Bambini" für Kinder von ca. 8 bis 12 Jahren; mittels Spielen, Rätsel, Reimen, Basteln und Liedern wird den Kindern ein Einblick in die italienische Sprache vermittelt; Leitung: Gisela Vogl; Beginn: Freitag, 14. Februar, 15 bis 16 Uhr, Hauptschule
Ungarisch III
Leitung: Renate Schmidt; Beginn:    Mittwoch, 5. Februar, 19.30 bis 21 Uhr, Hauptschule
Anfängerkurs in Windows
keine Vorkenntnisse erforderlich; Leitung: Tobias Nickel; Beginn: Mittwoch, 5. Februar, 19 bis 20.30 Uhr; Schulungsraum der Firma Lindner
Präsentationstraining
und Powerpoint

Voraussetzung: Erfahrung im Umgang mit dem PC und den Windows-Techniken; Leitung: Iris Salewski; Beginn: Mittwoch, 12. Februar, 18 bis 21 Uhr, Hauptschule
Maschinenschreiben am PC
Leitung: Iris Salewski; Beginn: Montag, 17. Februar, 18 bis 21.15 Uhr, Hauptschule
Erfolg bei Prüfungen in der
Berufs- und Meisterschule

Gezieltes, individuelles Training im Einzelunterricht in allen theoretischen Bereichen; Leitung: Herbert Gabor; Termine nach Vereinbarung (08724/1740 oder 0172/8608927).
Erfolgreich sein, erfolgreich
bleiben in allen Lebenslagen

Seminar; Leitung: Thomas Pohl; Beginn: Freitag, 7. Februar, 20 Uhr, Rathaus
Erziehung leicht gemacht
Seminar; Leitung: Thomas Pohl, psychologischer Berater; Beginn: Dienstag, 18. Februar, 20 Uhr, Kindergarten
Bewusster Leben, positiver Denken - Seminar; Leitung: Thomas Pohl, psychologischer Berater; Beginn: Dienstag, 25. Februar, 20 Uhr, Rathaus
Fit for school
Kleine Lücken schließen, Wissen verfestigen, individuelle Vorbereitung auf bevorstehende Proben und Schulaufgaben; auch Einzelunterricht möglich.
Übertritt II
Leitung: Angelika Gabor; Beginn:    Mittwoch, 26. Februar, 16 bis 17 Uhr, ab Klasse 4, 17 bis 18 Uhr, ab Klasse 6, Rathaus
Qualitraining II
Leitung: Angelika Gabor; Beginn:    Montag, 24. Februar, 17 bis 18.30 Uhr, Rathaus

Aus: PNP, Pfarrkirchen, 24.1.2003

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FOS und BOS informieren über Ausbildungsmöglichkeiten
Über die Ausbildungsmöglichkeiten in den Richtungen Technik, Wirtschaft und Sozialwesen informieren FOS und BOS heute, 19 Uhr, im Schulgebäude an der Heiliggeistgasse. Außerdem gibt's Auskünfte über die Förderung nach BAFöG, die fachpraktische Ausbildung und die Notenhürde. Für Bewerber, die in die 12. Klasse der BOS eintreten möchten, wird eine berufsbegleitende Vorklasse für Deutsch, Englisch und Mathe einrichtet. Anmeldung dafür bis 17. Februar.

Aus: PNP, Passau-Stadt, 28.1.2003

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Ein "Meilenstein" in der Bildungslandschaft

Kolping-Bildungswerk stellt neues Frühjahr/Sommer-Programm vor

Deggendorf (chr). Das Kolping-Bildungswerk legt in seinem neuen Bildungsprogramm den Schwerpunkt erneut auf berufliche Bildung und Weiterbildung. Der Leiter des Bildungswerks Deggendorf, Gerald Eckmeier, und MdL Bernd Sibler haben das Programm am Dienstag vorgestellt. Rund 320 Teilnehmer aus Stadt und Land Deggendorf haben sich im letzten Jahr an den Kursen beteiligt. Das Angebot wurde um einige Neuigkeiten ergänzt. Neu sind die Fortbildungslehrgänge Bertriebswirt Sozialwesen sowie Fachwirt Erziehungswesen. "In sozialen Einrichtungen werden Manageraspekte immer wichtiger", begründet Gerald Eckmeier diese zusätzlichen Kurse. Neu sind auch Angebote in Kooperation mit REFA-Bayern, einer Vereinigung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Themen sind hier beispielsweise Prozessgestaltung oder Controlling. "Altbewährtes wie Wirtschafts- oder Steuerfachwirt ist natürlich weiter im Programm", sagt Gerald Eckmeier.
In Sachen EDV gibt es neben den Grundkursen in Excel oder Word auch Seminare für Fortgeschrittene, zum Beispiel in Webseitengestaltung.
Auch Jugendliche können sich bei Kolping fortbilden. Neben Computerkursen in den Ferien wird auch ein Vorbereitungskurs für den Hauptschulabschluss angeboten. Aussiedler können in verschiedenen Kursen Deutsch lernen und sich auf eine Berufsausübung in Deutschland vorbereiten. "Wir führen auch Kurse durch, die inhaltlich und zeitlich auf die Anforderungen von Firmen oder Organisationen eingehen", erklärt Eckmeier.
Es finden sich auch spezielle Angebote für Frauen, die wieder in den Beruf einsteigen wollen. Neben Mitarbeitern von Kolping werden sie Kurse auch von Dozenten aus der freien Wirtschaft geleitet.
MdL Bernd Sibler, selbst Mitglied des Bildungswerkes, betonte die Bedeutung solcher Bildungsangebote. "Wir leben in einer Zeit, in der man sich ständig weiterbilden muss, um dranzubleiben", sagte er. Das Kolping-Bildungsprogramm sei ein Meilenstein in der Deggendorfer Bildungslandschaft.

Interessierte können das Bildungsprogramm unter Tel. 0991/ 3741050 kostenlos anfordern oder im Internet unter www.kolping-ostbayern.de nachlesen.

Aus: Deggendorfer Zeitung, 29.1.2003

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Ausbildung zum SAP-Berater

Deggendorf (td). Ab 24. Februar bietet der SAP-Bildungspartner badori GmbH wieder eine Vollzeit-Qualifizierungsmaßnahme an: Die Ausbildung zum SAP-Berater Finanzwesen/Controlling. Infos gibt's donnerstags ab 18.30 Uhr im badori-Schulungszentrum, Ulrichsberger Straße 17, oder unter Tel. 0991/27007-0 sowie im Internet unter www.badori.de.

Aus: Deggendorfer Zeitung, 29.1.2003

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Fortbildung für Meister

Niederalteich (ta). Auch heuer finden wieder Weiterbildungstage für Landwirtschaftsmeister an der Landvolkshochschule statt. Sie dauern von Montag, 3. Februar, bis Mittwoch, 5. Februar. Auf dem Programm stehen Vorträge zu aktuellen Themen. Besichtigt werden das BMW-Werk Dingolfing, ein Legehennenbetrieb und die Kulturwirtschaft in Ottmaring. Anmeldungen und Info unter Tel. 09901 / 93520.

Aus: Osterhofener Zeitung, 29.1.2003

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Was Ausbilder bei der IHK lernen können
Wer Lehrlinge ausbilden will, muss zuvor pädagogische Kenntnisse in einer Ausbilderprüfung nachweisen. Einen Vorbereitungslehrgang auf diese Prüfung führt die IHK-Akademie Niederbayern mit Abendunterricht vom 3. Februar bis 26. Mai durch. Angesprochen sind künftige Lehrlingsausbilder in Industrie- und Handelsbetrieben, in der Kredit- und Verkehrswirtschaft sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe, aber auch Facharbeiter und Kaufmannsgehilfen, die eine Fortbildung zum Meister- oder Fachwirt anstreben. Nähere Infos unter Tel. 0851/507-132.

Aus: PNP, Passau-Stadt, 29.1.2003

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Das haben die vhs-Schulen zu bieten

Ausbildungspalette beim Berufsbildungstag im Josefsheim vorgestellt

Die drei beruflichen Schulen der Volkshochschule (vhs) haben im Josefsheim ihre aktuelle Ausbildungspalette vorgestellt: Die Angebote richten sich an Schulabgänger mit der Mittleren Reife, die sich für Sprachen, Computer oder den pflegerischen Bereich interessieren.
Alle Ausbildungen an den Schulen beginnen entsprechend dem bayerischen Schuljahr im September. Wer etwa staatlich geprüfter Fremdsprachenkorrespondent werden will, lernt in zwei Jahren neben Englisch als erster Sprache noch Französisch oder Spanisch. Ebenso auf dem Lehrplan stehen bei dieser Ausbildung Textverarbeitung und alles Wichtige für den Bereich Export.
Wer eine Ausbildung zum IHK-geprüften "Fachinformatiker Anwendungsentwicklung" machen möchte, ist in drei Jahren fit in Programmiersprachen und Datenbanken.
Die Altenpflegeausbildung ist neu geregelt worden, sie dauert nun drei statt bislang zwei Jahre und kann direkt nach der Mittleren Reife begonnen werden.
Die Trägerschaft der drei beruflichen Schulen ändert sich zum kommenden Schuljahr. Die Schulen werden aus der vhs Passau ausgegeliedert und in eine private GmbH überführt, bei der Lehrkräfte der Schulen sowie der Zweckverband vhs die Gesellschafter sind.
Die Bewerbungsverfahren für alle drei Schulen sind bereits angelaufen. Interessierte können sich mit einer Bewerbungsmappe an das Schulsekretariat im Josefsheim, Neuburger Straße 60, 94032 Passau, Tel. 72088-80, wenden.

Aus: PNP, Passau-Stadt, 29.1.2003

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Mehr Schwerbehinderte haben Arbeit gefunden

Pflichtquote 2001 aber wieder nicht erfüllt

Regen/Deggendorf (bb). 23 Schwerbehinderte weniger als ein Jahr zuvor waren im Oktober 2002 arbeitslos. Ein Aktionsprogramm des Arbeitsamtes Deggendorf hatte trotz der schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt Wirkung gezeigt. Ende Oktober 2002 - zum Abschluss des "Aktionsprogramms berufliche Integration Schwerbehinderter" - war die Zahl arbeitsloser schwerbehinderter Personen innerhalb eines Jahres auf 480 gesunken.
Ende 2001 hatten die meisten Betriebe im Arbeitsamtsbezirk Deggendorf dennoch ihr Beschäftigungssoll nicht erfüllt. Die privaten Arbeitgeber beschäftigten auf drei Prozent (Vorjahr 2,8 Prozent) ihrer Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen, die öffentlichen Arbeitgeber 5,2 Prozent, ebenso viele wie im Vorjahr. Auffallend dabei ist, dass bei größeren Betrieben die Beschäftigungsquote höher ist als bei kleinen Betrieben.
Die gesetzlich vorgeschriebene Pflichtquote betrug im Jahr 2001
fünf Prozent. Insgesamt blieben im Arbeitsamtsbezirk Deggendorf fast 1700 Pflichtarbeitsplätze unbesetzt. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, muss für jeden unbesetzten Pflichtplatz eine Ausgleichsabgabe zahlen.

Aus: Bayerwald-Bote, Regen, 29.1.2003

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Weg frei: Vhs-Schulen werden privatisiert

Kreisausschuss stimmt nach emotionaler Debatte zu - Drei Gegenstimmen - Defizit auf 100 000 Euro gedeckelt

von Michael Witte
Passau. Max Brandl (SPD) hebt seine rechte Hand auf Tischkanten-Höhe, dreht den Kopf langsam nach links, traut sich mit seinem Arm bis auf Brusthöhe, dreht Augen und Kopf erneut nach links und reckt dann den Arm ganz nach oben - Zustimmung. Elf weitere Kreisräte im Kreisausschuss folgten dem Beispiel Brandls, wenngleich auch etwas fließender in der Armbewegung und fassten einen großen Beschluss: Die drei Vhs-Schulen (IT-Schule, Fremdsprachenschule, Altenpflegeschule) werden privatisiert.

Lehrer wollen 60 Prozent übernehmen. Zum Sommer soll eine Gesellschaft gegründet werden, an der sich der Zweckverband Volkshochschule zu 40 Prozent am Stammkapital beteiligt, die anderen 60 Prozent teilen sich die Lehrer. Darüber hinaus hat der Kreis das voraussichtliche Defizit auf 100 000 Euro pro Jahr gedeckelt.
Aber genauso zögerlich wie sich Brandls Arm in die Höhe schraubte, verlief die vorhergehende Diskussion. Sie dauerte auch deshalb lange, weil Landrat Hanns Dorfner den Punkt "in großer Einigkeit" entschieden haben wollte. Doch daraus wurde nichts: Anita Hofbauer (ÖDP/PU), Maria Silbereisen (ÜW) und Walter Taubeneder (CSU) lehnten den Privatisierungs-Vorschlag in der vorliegenden Form ab.

Stadt hatte im Dezember entschieden. In Zugzwang war das Gremium unter anderem auch deshalb geraten, weil die Stadt Passau Mitte Dezember bereits Ja zu den Privatisierungs-Plänen gesagt hatte.
Und weil Stadt und Landkreis zu gleichen Teilen den Zweckverband Volkshochschule bilden, schien ein Beschluss unausweichbar. Das anwesende Chef-Personal der Vhs beeilte sich auch in seinen Beiträgen, die Not der Stunde zu formulieren.
Die Schulen bräuchten jetzt Klarheit, damit alle Papiere rechtzeitig fürs neue Schuljahr von der Regierung bearbeitet werden könnten und damit den Bewerbern ein Platz zugesichert werden könne, sagten unisono Barbara Brauckmann (stellvertretende Vhs-Geschäftsführerin), Elke Kleinschmidt (Leiterin Fremdsprachenschule) und Franz Müller (Leiter IT-Schule).
Nach den Worten von Elke Kleinschmidt müssten sich die Kreisräte entscheiden, ob sie 150 Ausbildungsplätze vernichten oder erhalten wollen. Doch Anita Hofbauer wollte sich nicht als Ausbildungsplatz-Vernichterin diskreditieren lassen, nur weil sie wegen fehlender Daten und eines ihrer Ansicht nach dürftig vorgelegter Finanzplans die Abstimmung vertagen wollte.

"Wir reden da nicht über Peanuts". Auch Maria Silbereisen kritisierte das nach ihrer Meinung noch nicht ausgereifte Konzept und wollte noch mehr zu den Details wissen.
Doch Fakten, Zahlen und Kosten präsentierten die drei Vhs-Vertreter nicht, sondern argumentierten allgemein. So hätten die drei Schulen noch nie Steuergelder benötigt, sondern sich durch EU und Schulgelder finanziert. Falls der Etat nicht reiche, müssen eventuell das Schulgeld erhöht oder Fördergelder der EU akquiriert werden.
Doch das konnte auch Walter Taubeneder nicht umstimmen. "Wir reden da nicht über Peanuts", sagte der Bürgermeister von Aidenbach. Seiner Ansicht nach habe der Kreis zu wenig Geld, um die Schulen langfristig zu subventionieren.
Das konnte Kreiskämmerer Franz-Xaver Dorfner in seinem Beitrag nur bestätigen. So zahle der Kreis in diesem Jahr 56 000 Euro an die Vhs, zusätzlich einen Verlustvortrag von 34 000 Euro - der Spielraum sei eng. Außerdem habe der Kreis ja beschlossen, heuer die Weichen zu stellen, um die Schulden im Haushalt abzubauen. "Es ist meine Pflicht, Sie darauf hinzuweisen", sagte der Kämmerer. Doch sein Klagen änderte nichts.
Die drei SPD-Abgeordneten (Erich Hallhuber: "Wir stehen zu unserem Grundsatzbeschluss, dass wir die Schulen unterstützen") und fast die gesamte CSU-Fraktion (Josef Jakob: "Wir haben die Pflicht, Aus- und Fortbildungsplätze zu schaffen") sorgten für ein klares Votum. Trotzdem: Die Geburt der drei neuen privaten Schulen war eine schwere.

Aus: PNP, Passau-Land, 31.1.2003

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