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Newsletter Nr.2/2003 zum Thema

Beratung und Hilfestellung

  1. "Infoabend für werdende Eltern", in: Deggendorfer Zeitung, 3.2.2003:

    An jedem ersten Dienstag im Monat informieren Hebammen, Ärzte, und Anästhesisten über Geburt und Wochenbett (mehr)


  2. "Wöchentlicher Sprechtag für Schwangere", in: PNP, Waldkirchen, 3.2.2003:

    Sprechtag für Schwangere im Gesundheitsamt (mehr)


  3. "Morgen Sprechstunde der DAK-Geschäftsstelle", in: PNP, Waldkirchen, 3.2.2003:

    Sprechtag für Versicherte der DAK-Geschäftsstelle Freyung (mehr)


  4. "Chefarzt referiert über Migräne", in: PNP, Passau-Stadt, 3.2.2003:

    Vortrag zum Thema "Migräne – die verschwiegene Krankheit" (mehr)


  5. "Hyperaktiv", in: Viechtacher Bayerwald-Bote, 3.2.2003:

    Erfahrungsaustausch zum Thema "Aufmerksamkeitsstörungen/ Hyperaktivität" (mehr)


  6. "Neuer Verein engagiert sich für Kinder und Familien", in: PNP, Passau-Land, 3.2.2003:

    Die Schutzgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe e.V. (SKJ) nahm ihre Arbeit auf und wird gegen Leistungskürzungen und Standardabsenkungen im sozialen Bereich eintreten. (mehr)


  7. "Gewalt gegen Frauen nimmt zu", in: Deggendorfer Zeitung, 4.2.2003:

    In letzter Zeit haben die Fälle häuslicher Gewalt zugenommen. Eine neue Selbsthilfgruppe für Frauen wurde in Deggendorf gegründet und der Deggendorfer Frauennotruf wurde durch Diplom-Psychologin Karolina Stechele verstärkt. (mehr)


  8. "Eltern sollen mit gutem Beispiel und festen Regeln vorangehen", in: Deggendorfer Zeitung, 4.2.2003:

    Erziehung der Kinder zu Verantwortungsbewusstsein, Disziplin, Leistungsbereitschaft und Gemeinschaftssinn vor allem durch beispielhaftes Verhalten der Eltern (mehr)


  9. "Fachmann gibt Vereinen Steuertipps", in: Deggendorfer Zeitung, 4.2.2003:

    Veranstaltung zum Thema Besteuerung stieß auf großes Interesse bei Vereinsvertretern (mehr)


  10. "Familienbeauftragte hat heute ihren Sprechtag", in: PNP, Waldkirchen, 4.2.2003:

    Sprechstunde der Frauenbeauftragten Renate Cerny (mehr)


  11. "Menschen mit Sprachstörungen können sich beraten lassen", in: PNP, Waldkirchen, 4.2.2003: 

    Beratung für Menschen mit neurologischen Sprachstörungen (mehr)


  12. "Vorbeugen sinnvoller als von der Schule werfen", in: PNP, Passau-Land, 4.2.2003:

    An der Hauptschule Hauzenberg setzt man auf vorbeugende Jugendsozialarbeit mit sozialpädagogischer Betreuung anstatt schwierige Jugendliche von der Schule zu verweisen. (mehr)


  13. "In der Not helfen sich die Bauern gegenseitig aus", in: Deggendorfer Zeitung, 5.2.2003:

    Bei der Versammlung des landwirtschaftlichen Hilfsvereins Plattling referierte Notar Stefan Bandel über Vererbung, Verkauf oder Übergabe von Besitz. (mehr)


  14. "Infos über rechtliche Vorsorge für Alter und Krankheit", in: PNP, Passau-Land, 5.2.2003:

    Zu diesem Thema hielt Richter Willibald Preisinger einen Vortrag in Neuhaus am Inn (mehr)


  15. "Infos und Hilfe für Stoma-Patienten", in: Grafenauer Anzeiger, 5.2.2003:

    Aus einer losen Gruppe von Stoma-Patienten soll eine Selbsthilfegruppe gebildet werden. Dafür vorgesehen sind Veranstaltungsreihen, gemeinsame Unternehmungen , Austausch von Problemen etc. (mehr)


  16. "Mach‘ mir Mut!": Vortrag für Eltern, in: Plattlinger Zeitung, 6.2.2003:

    Ein Elternabend mit einem Vortrag für Eltern zu diesem Thema fand im Kindergarten Künzing statt. (mehr)


  17. "Beratungsstelle: Wo Sucht zum Alltag wird", in: PNP, Simbach, 6.2.2003:

    Die M-Klasse 9c der Hauptschule Simbach besuchte die psychosoziale Beratungsstelle der Caritas in Pfarrkirchen. Dort erfuhren die Schüler Verschiedenes über stoffgebundene und stoffungebundene Sucht und über Entgiftung, Entwöhnung und Therapie von Suchtkranken. (mehr)


  18. "Migräne – bald soll in Passau eine Selbsthilfegruppe die Schmerzen lindern helfen", in: PNP, Passau-Stadt, 11.2.2003:

    Ein Vortrag im Hotel Holiday Inn informierte über Ursachen, Symptome und richtige Behandlung von Migräne. Auch in Passau soll nun eine Selbshilfegruppe gegründet werden. (mehr)


  19. "Lernen und Erholen in der Gruppe – bei Ganztagsbetreuung kein Problem", in: PNP, Passau-Stadt, 11.2.2003:

    Passau ist führend bei der Bereitstellung von Ganztagsbetreuung in Niederbayern. Diese Einrichtung bietet Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung. Das Gefällt den Kindern und fördert sie, gleichzeitig ermöglicht es beiden Elternteilen die Berufstätigkeit. (mehr)


  20. "Kneipp: Gesundheit ist kein Zufall", in: Deggendorfer Zeitung, 12.2.2003:

    Vorstellung des neuen Kneipp-Programms mit Gymnastik, Ausflügen und Vorträgen (mehr)


  21. "Integration von Fremden als Thema", in: Deggendorfer Zeitung, 12.2.2003:

    Klausurtag des Pfarrgemeinderats Otzing zu den Themenbereichen Integration von Zugezogenen und Jugendarbeit (mehr)


  22. "Diabetes: Hier hilft vorbeugen", in: Bayerwald-Bote, Regen, 12.2.2003:

    Ein Diabetiker-Tag fand im Pfarrsaal Regen statt. Firmen, die Diabetikerbedarf vertreiben, boten die Möglichkeit zu Blutwert-Schnelltests. (mehr)


  23. "Hilfe zur Selbsthilfe", in: Deggendorfer Zeitung, 13.2.2003:

    neue Gruppe für Frauen, die Gewalt erfahren mussten (mehr)


  24. "Wöchentliche Beratung für psychische Gesundheit"

    Freitag vormittags Sprechstunden für Menschen mit psychischen Problemen und Krankheiten (mehr)


  25. "Keine Angst vor dem Zwischenzeugnis: Schlechte Noten können auch Chance sein", in: PNP, Passau-Stadt, 13.2.2003:

    Schulpsychologen appellieren: Zwischenzeugnisse haben nur Warnfunktion. Schlechte Noten sind noch kein Grund für Eltern zur Panik, statt dessen soll eine andere Lernstrategie oder ein Schulwechsel in Betracht gezogen werden. Manchmal sind Unterricht oder Umfeld des Kindes schuld an schulischen Problemen. (mehr)


  26. "Schulprobleme? Hier gibt’s Tips:", in: PNP, Passau-Stadt, 13.2.2003:

    Sprechzeiten und Telefonnummern von Beratungsdiensten (mehr)


  27. "Informationen zur Natürlichen Empfängnisregelung", in: Viechtacher Bayerwald-Bote, 13.2.2003:

    Infoabend und Seminar zur Natürlichen Empfängnisregelung (NER) nach Prof. Rötzer, anschließender Grundkurs (mehr)


  28. "Hyperaktivität", in: PNP, Freyung, 14.2.2003:

    Treffen der Selbsthilfegruppe zur Förderung hyperaktiver Kinder (mehr)


  29. "Schulpsychologin rät: Die Schule ist nicht alles", in: PNP, Freyung, 14.2.2003:

    Anlässlich des Zwischenzeugnisses ein Interview mit der Schulpsychologin Marianne Winter (mehr)


  30. "Wenn man zur Mutter der eigenen Mutter wird", in: PNP, Passau-Land, 14.2.2003:

    Angehörigenberatung der Caritas bietet Gesprächskreis und Kurs zum Umgang mit Demenzkranken (mehr)


  31. "Lernkreis bietet Zeugnis-Beratung für Eltern und Schüler an", in: PNP, Passau-Land, 14.2.2003:

    Zeugnis-Sonderservice und Info - und Beratungstelefon zum Zwischenzeugnis eingerichtet (mehr)


  32. "Hospiz-Verein"

    Begleitung für Schwerstkranke, Sterbende und deren Angehörige (mehr)


  33. "Seminar-Wochenende: 'Familien(wahn)sinn'", in: PNP, Freyung, 24.2..2003:

    Familienwochenende des Pfarrgemeinderats Philippsreut und des Katholischen Kreisbildungswerks Freyung-Grafenau mit dem Titel "Familien(wahn)sinn…-wie wir den Familienalltag erleben". (mehr)


  34. "Initiative 'Mit Krebs leben' informiert Betroffene", in: PNP, Waldkirchen, 24.2.2003:

    Informationen und Hilfestellungen für Krebskranke und Angehörige (mehr)


  35. "Engagement für Kinder", in: Deggendorfer Zeitung, 3.3.2003:

    50-Jähriges Bestehen des Deutschen Kinderschutzbundes; Mitglieder gesucht, Tag der offenen Tür am 14.3.2003. (mehr)


  36. "Initiative – 'Mit Krebs leben' berät Betroffene",

    Informationen und Hilfestellung für Krebskranke und ihre Angehörigen (mehr)


  37. "Margit Wieden – 40 Jahre für die Anderen da", in: PNP, Passau-Stadt, 3.3.2003:

    Mehr als 40 Jahre hat Sozialpädagogin Margit Wieden in der Beratung von Frauen und in der Schwangerenkonfliktberatung von Caritas und Donum vitae intensiv gewirkt. (mehr)


  38. "Selbsthilfe bei Ess-Problemen"

    Treffen der Selbsthilfegruppe für Ess-, Mager- und Essbrechsüchtige (mehr)

Infoabend für werdende Eltern

Deggendorf (dz). Ein Informationsabend für werdende Mütter und Väter findet morgen, Dienstag, ab 19 Uhr im Speisesaal des Klinikums statt. Wie jeden ersten Dienstag im Monat werden Hebammen, Ärzte und Anästhesisten über Geburt und Wochenbett informieren. Bei einem Rundgang können sich die Besucher ein Bild von der Geburtsstation machen.

Aus: Deggendorfer Zeitung, 3.2.2003

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Wöchentlicher Sprechtag für Schwangere
Waldkirchen. Einen Sprechtag für Schwangere bietet das Gesundheitsamt Freyung am morgigen Dienstag an. Er findet von 9 bis 11.30 Uhr im Rathaus, Dienstzimmer vier, statt. Infos: Tel. 08551/963721 oder Tel. 08551/963723.

Aus: PNP, Waldkirchen, 3.2.2003

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Morgen Sprechstunde der DAK-Geschäftsstelle
Waldkirchen. Die DAK-Geschäftsstelle Freyung hält morgen, Dienstag , einen Sprechtag für Versicherte ab. Er findet von 12 bis 13 Uhr im Waldkirchner Rathaus, Zimmer vier, statt.

Aus: PNP, Waldkirchen, 3.2.2003

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Chefarzt referiert über Migräne
Über "Migräne - die verschwiegene Krankheit?" spricht Chefarzt Dr. Jan Brand von der Migräne-Klinik Königstein/Taunus am Donnerstag, 6. Februar, um 19.30 Uhr im Hotel Holiday Inn. Brand sieht als einen der Auslöser der Kopfschmerz-Attacken die heutige Leistungsgesellschaft. Eingeladen sind Patienten und Angehörige, Ärzte und Apotheker. Die Teilnahme ist kostenlos. Voranmeldung erbeten unter Tel. 03591/ 490 111 oder Fax -112 oder Mail anmeldung@gnant.de.

Aus: PNP, Passau-Stadt, 3.2.2003

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Hyperaktiv
Viechtach. Die Regionalgruppe Oberpfalz-Niederbayern des Bundesverbandes Aufmerksamkeitsstörung/Hyperaktivität trifft sich zu einem Erfahrungsaustausch am heutigen Montag um 20 Uhr im Hotel Schmaus in Viechtach. Dazu sind alle betroffenen Eltern willkommen, Voranmeldung bei der Vorsitzenden Anna Maria Schwital ist notwendig (Telefon 09942/3435).

Aus: Viechtacher Bayerwald-Bote, 3.2.2003

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Neuer Verein engagiert sich für Kinder und Familien

Schutzgemeinschaft gegen Sozial-Kürzungen

Passau (red).Mit 13 Gründungsmitgliedern aus der Region Passau hat die Schutzgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe e.V. (SKJ) ihre Vereinstätigkeit aufgenommen. Der Verein, dem Betroffene und Fachkräfte angehören, setzt sich gegen Leistungskürzungen und Standardabsenkungen im Sozialbereich ein.
Stattdessen fordert die SKJ bedarfsgerechte und fachliche Hilfsangebote für junge Menschen und Familien.
"Die Kinder- und Jugendhilfe muss vor einem unsachgemäßen politischen Eingriff in das Leistungsrecht und in die qualitative Ausgestaltung ihrer Angebote geschützt werden", so Udo Zimmermann, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft.
Zimmermann wird in der Vorstandsarbeit von Johannes Seiser (stellvertretender Vorsitzender), Christian Hadersdorfer (Schriftführer), Sandra Öller, Bernhard Tischlinger, Christian Schaller (alle Beisitzer) und Paul Kascha (Kassenführer) unterstützt.

Betroffene über
Rechte informieren

Der SKJ will weiter Betroffene über ihre Rechte aufklären und sie beim Geltendmachen von Ansprüchen unterstützen. Ängste der Hilfesuchenden gegenüber öffentlichen Stellen sollen zu Gunsten einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit abgebaut werden.
Fachkräfte in Einrichtungen und Träger werden bei der Umsetzung ihrer Aufgaben und bei der Entwicklung ihrer Qualitätsangebote beraten und gefördert. Die Ausrichtung einer wirksamen und wirtschaftlichen Jugendhilfe an professionellen Standards steht dabei im Vordergrund.
Unsachgemäße und unqualifizierte Einschränkungen durch politische Entscheidungsträger und -gremien zu Lasten der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien will die SKJ öffentlich beanstanden und zu einer sachgerechten Lösung beitragen.

Nicht auf Rücken der Schwächsten sparen

Allerdings befürchtet die Schutzgemeinschaft wegen der prekären Haushaltssituation der Kommunen rücksichtslose Einschnitte in das soziale Leistungssystem und damit Sozialabbau auf dem Rücken der Schwächsten. Deshalb lädt sie alle zur Zusammenarbeit ein, die einer derartigen Entwicklung entschlossen und offen entgegentreten wollen.
Informationen und Beratung sind unter Tel. 0170-3120386 oder 0172-8382181 erhältlich.   

Aus: PNP, Passau-Land, 3.2.2003

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Gewalt gegen Frauen nimmt zu

Karolina Stechele neue Mitarbeiterin - Neue Selbsthilfegruppe

Deggendorf (chr). Häusliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen nimmt zu. Immer mehr Betroffene wenden sich in Notsituationen an die Beratungsstelle des Frauennotrufs. Diplom-Psychologin Karolina Stechele unterstützt dort seit dem 15. Januar Sozialpädagogin Brigitte Breit. Ab dem 15. Februar wird eine neue angeleitete Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen. Seit 10 Jahren bietet der Verein Frauennotruf betroffenen Frauen in Deggendorf Hilfe an. "Die Fälle von häuslicher Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat seither zugenommen", sagt Sozialpädagogin Brigitte Breit. Die Zahlen der Jahresstatistik belegen diese Tendenz. 621 Beratungsgespräche wurden durchgeführt. Neben persönlichen Gesprächen zählen auch telefonische Auskünfte, Gruppengespräche und die Begleitung von Frauen zu Behörden und anderen Einrichtungen dazu. 136 Personen wurden beraten, 119 davon wandten sich zum ersten Mal an den Frauennotruf. Die meisten, 96, kamen aus dem Landkreis Deggendorf. Aber auch Frauen aus den Landkreisen Regen, Straubing oder Regensburg kamen zur Deggendorfer Beratungsstelle.
Warum die Frauen Hilfe suchen? Häusliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen liegt in der Statistik mit 52 Nennungen weit vorn. 24 Mal wurde die Beratungsstelle in Sachen Scheidungs- oder Trennungskrisen aktiv, auch acht Frauen mit Essstörungen suchten Rat. Besonders erschreckend: 11 Mal musste der Frauennotruf bei Fällen von sexuellem Missbrauch beraten und vier Mal bei Vergewaltigungen.
Brigitte Breit, die seit zwei Jahren beim Frauennotruf arbeitet, hat jetzt eine neue Kollegin bekommen: Karolina Stechele aus dem Landkreis Straubing arbeitet seit dem 15. Januar zusammen mit ihr in der Beratungsstelle. Die 42-jährige Diplom Psychologin freut sich auf ihre neue Aufgabe. Neu ist das Metier für sie nicht. Seit längerer Zeit engagiert sie sich im Frauenhaus in Straubing und hat bisher in der Sozialpsychiatrie gearbeitet. Der dreifachen Mutter ist es wichtig, dass sie schnell das Vertrauen der Hilfe suchenden Frauen gewinnt.
Ab 15. Februar bietet der Frauennotruf eine neue Selbsthilfegruppe an, die Brigitte Breit leitet. Sie richtet sich an Frauen, die aktuell oder in der Vergangenheit körperliche, sexuelle oder psychische Gewalt erlebt haben. "Die Gruppenarbeit hebt oft die Isolation dieser Frauen auf", weiß Brigitte Breit. An einem geschützten Ort kann man sich gegenseitig austauschen und unterstützen. Sicherheit und Selbstwertgefühl können wieder wachsen.
Wie Brigitte Breit und Karolina Stecherle persönlich mit den teils bedrückenden Schicksalen in ihrem Berufsalltag umgehen? "Natürlich geht einem das oft nahe", sagen sie. Aber mit den Erfahrungen, die die Zeit mitbringt, würde man einen Weg finden damit umzugehen.

Aus: Deggendorfer Zeitung, 4.2.2003

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Eltern sollen mit gutem Beispiel und festen Regeln vorangehen

Mettener Abt Wolfgang referiert über Erziehung

Deggendorf (as). "Für mich ist der Bauernhof eine wichtige Schule des Lebens," sagte Wolfgang Hagl, Abt des Benediktinerklosters Metten, gestern beim Landfrauentag. Dort habe er selbst Sozialkompetenz erworben und gelernt, mit anderen an einem Strang zu ziehen und - vor allem - zu arbeiten.
Werte wie Disziplin, Leistungsbereitschaft und Gemeinschaftssinn seien heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Die könne man mit Geld aber nicht kaufen und schon gar nicht im Fernsehen erwerben. Wenn man schon Geld ausgeben wolle, dann für Schulen und soziale Betreuung, zitierte der Abt aus einem Schülerzeitungsartikel. Deshalb müssten Eltern ihre Kinder gezielt zu verantwortungsvollen Menschen erziehen. "Denn die Anteilnahme am Leben der Kinder kostet nichts," betonte Wolfgang Hagl.
Bei der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung werde das Vermitteln von Werten aber immer schwieriger. "Wie sollen die Kinder noch zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch unterscheiden lernen?"
Dazu gebe es unterschiedliche Wege. Beispielsweise müssten Eltern ihrem Nachwuchs im Alltag mit gutem Beispiel vorangehen. Das habe seiner Meinung nach die stärkste erzieherische Wirkung. Andererseits fänden Heranwachsende auch einen Halt an festen Lebensregeln. Dabei müssten sie lernen, auch Konflikte auszutragen, um sich zu selbstbewussten Persönlichkeiten zu entwickeln. Kinder bräuchten starke Eltern "und keine Gummipuppen". Dadurch seien Konflikte etwas ganz Normales. Die ideale Familie gebe es nämlich nicht. Wer das nicht akzeptieren wolle, der lebe in einer Scheinwelt.
Weiterhin würden Werte durch die gemeinsame Gestaltung der Freizeit oder durch bewusste Glaubenserziehung vermittelt. Sehr wichtig sei es, dass sie dabei auch im Gefühl der Kinder verankert werden. Vieles lasse sich eben nicht durch reines Denken erklären. "Was nur mit dem Kopf erfasst wird", so Hagl, "findet im Leben nicht unbedingt Verwirklichung."

Aus: Deggendorfer Zeitung, 4.2.2003

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Fachmann gibt Vereinen Steuertipps

Vereinsvertreter informieren sich

Hengersberg (alf). 70 Vereinsfunktionäre haben sich zum Thema Besteuerung informiert. Jutta Staudinger von der neuen Beratungsstelle des Landratsamtes organisierte die Veranstaltung und konnte als Referenten Reiner Kettl vom Finanzamt Straubing gewinnen. Landrat Christian Bernreiter freute sich über das große Interesse. Kettl gliederte das Thema in drei Punkte: Gemeinnützigkeit, Vereinsbesteuerung und Spendenrecht. Der Referent erklärte, was in der Satzung eines Vereines festgehalten werden muss. So solle die Satzung erst dem Amtsgericht vorgelegt werden, wenn das steuerliche Einverständnis vom Finanzamt vorliegt. Das Amt erteilt dem Verein eine vorläufige Bescheinigung über die Gemeinnützigkeit, welche von der Körperschaftssteuer befreit. Die Steuererklärung eines Vereins muss den Kassen- und Tätigkeitsbericht sowie eine Aufstellung über das Vereinsvermögen beinhalten.
Auch das richtige Ausfüllen von Spendenbescheinigungen war Thema. Es wird unterschieden zwischen Mitgliedsbeitrag, Geld- und Sachzuwendungen. Für jede der drei Zuwendungsformen zeigte Kettl Beispiele, wie die jeweilige Spendenbescheinigung für das Finanzamt auszufüllen ist.
Zum Thema Besteuerung erklärte Kettl: "Einnahmen und Ausgaben von Vereinen werden in vier Bereiche aufgeteilt." Der ideelle Bereich umfasst unter anderem die Mitgliedsbeiträge. Dieser Bereich sei steuerfrei, ebenso wie die Vermögensverwaltung. Als Beispiele dazu nannte Kettl Zinsen, Gewinnausschüttungen oder Mieteinnahmen. "Der Zweckbetrieb fördert den Satzungszweck und ist steuerbegünstigt", informierte der Referent und fügte an: "Die Betätigungen von Vereinen für wirtschaftliche Zwecke sind hingegen körperschaftssteuerpflichtig." Hier wies er aber ausdrücklich darauf hin, dass die Besteuerungsgrenze bei rund 30 000 Euro liege.

Aus: Deggendorfer Zeitung, 4.2.2003

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Familienbeauftragte hat heute ihren Sprechtag
Waldkirchen. Die Frauen- und Familienbeauftragte der Stadt, Renate Cerny, hält ihre Sprechstunde am heutigen Dienstag ab. Sie ist zwischen 16 und 18 Uhr im Rathaus, Zimmer vier, vertreten oder erreichbar unter Tel. 08581/20214.

Aus: PNP, Waldkirchen, 4.2.2003

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Menschen mit Sprachstörungkönnen sich beraten lassen
Waldkirchen. Eine Beratung für Menschen mit neurologischer Sprachstörung, die meist nach einem Schlaganfall auftritt, bietet der Landesverband für die Rehabilitation der Aphasiker morgen, Mittwoch, von 10 bis 12 Uhr im Altenheim St. Gisela an. Ansprechpartnerin ist Gaby Auer, Tel. 0170/8040962.

Aus: PNP, Waldkirchen, 4.2.2003

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Vorbeugen sinnvoller als von der Schule werfen

Jugendsozialarbeit an der Wirthensohn-Hauptschule wird fortgesetzt – Neuer Sozialpädagoge angestellt

von Ernst Hauzenberger
Hauzenberg. An der Hauptschule Hauzenberg kann und will man in Zusammenarbeit mit mehreren Einrichtungen weiter auf vorbeugende Jugendsozialarbeit setzen, ehe man schwierige Jugendliche von der Schule verweisen muss.
Das Modellprojekt, das beispielgebend ist, kann nach nur halbjähriger Pause fortgesetzt werden. Darin sieht man, wie eine Sitzung des Beirats am Wochenende deutlich machte, sozialpädagogische Maßnahmen im Vorfeld als sehr sinnvoll an.

Staat bezuschusst
Projekt mit 40 Prozent

Seit 7. Januar hat man in Peter Niedermeier einen neuen Sozialpädagogen an der Schule, der bereits ein umfangreiches Programm für die Jungen und Mädchen der Wirthensohn-Schule ausgearbeitet hat. Der Staat bezuschusst die Maßnahme mit 40 Prozent, das "Defizit" teilen sich der Landkreis und die Stadt zu je 45 Prozent, sowie die Arbeiterwohlfahrt mit zehn Prozent.
Träger dieser Maßnahme ist, wie bislang, die Arbeiterwohlfahrt Niederbayern/Oberpfalz, Kooperationspartner sind der Schulverband Hauzenberg, die Hauptschule, das Jugendamt des Landkreises Passau und das Staatliche Schulamt. Zu den beratenden Mitgliedern zählen die Universität Passau, die Beratungslehrerin und der Elternbeirat der Hauptschule, sowie der Vertreter des Fachdienstes des Kreisjugendamts.
In seiner ersten Sitzung nach einer kurzen Unterbrechung stellte Sozialpädagoge Peter Niedermeier sich und sein Programm vor. Zudem wurde der Haushalt 2003 befürwortet. Neben dem Jugendreferenten der Arbeiterwohlfahrt, Alois Fraunholz, und Schulamtsdirektor Anton Wolfer zeigte sich besonders Rektorin Ursula Schmid erfreut, dass dieses Projekt fortgesetzt werden kann. Die Verhältnisse an den Hauptschulen würden, nach vorzeitigem Übertritt an andere Schulen, immer schwieriger, die "geballte Mannschaft schwieriger Schüler und damit die Belastung der Lehrkräfte immer größer".
Der Landkreis beteilige sich gerne am finanziellen Aufwand für die Jugendsozialarbeit an der Hauptschule, betonte Jugendamtsleiter Franz Prügl, "denn die fachliche Notwendigkeit ist unbestritten". Finanzielle Unterstützung seitens des Elternbeirats und des erst kürzlich gegründeten Fördervereins konnte Martin Peter zusichern.

Schule bekommt
anderen Stellenwert

Von einem erfreulich positiven Zusammenspiel sprach Schulamtsdirektor Anton Wolfer. Die Mithilfe der Schule, des Elternbeirats und des Fördervereins würdigte Alois Fraunholz vom Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt, bei dem die Fäden zusammenlaufen. "Wenn das Umfeld mithilft", betonte er, der auch die segensreiche Einrichtung des Schülerhorts würdigte, "bekommt die Schule einen ganz anderen Stellenwert".

Aus: PNP, Passau-Land, 4.2.2003

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In der Not helfen sich die Bauern gegenseitig aus

Landwirtschaftlicher Hilfsverein Plattling hielt Rückschau - Notar Stefan Bandel referierte

Plattling (mit). Der Landwirtschaftliche Hilfsverein Plattling und Umgebung hat auch in der Gegenwart noch eine wichtige Funktion. Dies stellte Vorsitzender Hans Ebner in der Jahreshauptversammlung am Sonntag im Bischofshof klar. Die Hilfsorganisation wurde eigentlich ins Leben gerufen, um von Brandschäden oder anderen schweren Unfällen getroffenen Landwirten schnell unter die Arme greifen zu können. "In früheren Zeiten waren die landwirtschaftlichen Bauten entweder vollständig oder zum Teil aus Holz, in ihnen wurden Heu und Stroh sowie andere leicht brennbare Futtermittel gelagert", erklärte Hans Ebner. "Wenn es da zu einem Brand gekommen ist, stand im Nu das ganze Anwesen in Flammen." In den 29 Jahren, die er dem Verein vorsteht, gab es 16 Notfälle, in denen der Verein seine Unterstützung geben musste.
Durch Fortschritte in der Sicherheit und die massiven neuen Gebäude, die heute in landwirtschaftlichen Betrieben vorherrschen, ist der landwirtschaftliche Hilfsverein nicht mehr so oft gefordert. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass den Verein niemand mehr braucht. "Ich kenne die Mitglieder und wenn eine Notsituation auftritt, dann kann ich schnelle und unbürokratische Hilfe gewährleisten", ist Hans Ebner stolz. "Da lässt einer den anderen nicht im Stich."
Für ihre große Einsatzbereitschaft dankte Ebner den Mitgliedern des Vereins. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder ließ der Vorsitzende das abgelaufene Vereinsjahr kurz Revue passieren. Er stellte fest, dass der landwirtschaftliche Hilfsverein die größte Gruppe ist, die mit einer Fahne an der alljährlichen Fronleichnamsprozession teilnimmt. Außerdem verkündete Ebner, dass die Mitglieder des Vereins zur 80-Jahr-Feier des Nachbarvereins Mamming-Bubach eingeladen sind, woran die Plattlinger mit einer Abordnung teilnehmen werden.
Notar Stefan Bandel referierte anschließend über wichtige Punkte rund um die Themen Vererbung, Verkauf oder Übergabe von Besitz. In diesem Bereich gebe es sehr viele Dinge zu beachten, um nicht unnötige finanzielle Belastungen auf sich nehmen zu müssen. Ebner betonte, dass es äußerst positiv sei, dass durch die Ausführungen Bandels auch das Bewusstsein der Vereinsmitglieder geschärft werde, sich vor einer Übergabe von Besitz umfassend informieren zu lassen.
Abschließend verwies Hans Ebner noch auf einen aktuellen Präzedenzfall: So bestehe für Landwirte die Möglichkeit, Baugründe zu verkaufen und mit dem Erlös Wohnhäuser zu errichten. Versteuert werden müssten dabei nur die Gewinne aus den Mieteinkünften, die neu errichteten Häuser würden zum Betriebsvermögen zählen.

Aus: Deggendorfer Zeitung, 5.2.2003

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Infos über rechtliche Vorsorge für Alter und Krankheit
Neuhaus/Inn (red). "Rechtliche Vorsorge für Alter und Krankheit" lautet das Thema eines Vortrages, den Willibald Preisinger, Richter am Vormundschaftsgericht Passau, am Dienstag, 11. Februar, ab 19.30 Uhr im Café Schwaiger in Neuhaus am Inn hält. Den Abend organisiert das Bildungswerk des Bayerischen Bauernverbandes, Kreisverband Passau.

Aus: PNP; Passau-Land, 5.2.2003

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Infos und Hilfe für "Stoma-Patienten"

Selbsthilfegruppe startet Veranstaltungsreihe - Erster Vortrag am Donnerstag

Grafenau (cmg). Hilfe zur Selbsthilfe: Ende des vergangenen Jahres schlossen sich mehrere "Stoma"- Betroffene zu einer Gruppe zusammen. Neben gemeinsamen Unternehmungen soll vor allem der Erfahrungsaustausch im Vordergrund stehen. Am kommenden Donnerstag startet die Veranstaltungsreihe mit einem Vortrag im Hotel Bayerwald in Grafenau-Schlag. Die Schreckensdiagonse "Darmkrebs" wird im zunehmendem Maße zur grausamen Realität für viele Patienten. Nach der häufig unvermeidbaren operativen Therapie, müssen die Betroffenen mit einem künstlichen Seitenausgang (Stoma) leben. Ein Stoma wird dann notwendig, wenn die normale Funktion des Darmes erkrankungsbedingt verändert ist. Ein Schicksal, das gerne verdrängt, aber jeden treffen kann: Unangenehme Spülungen, schmerzhafte Gewebs- und Hautentzündungen aber auch das damit verbundene soziale Stigma.
Reinhard Schrepf - selbst Betroffener - will dieses Schicksal nicht einfach still ertragen und engagiert sich bei der Gründung einer Interessengemeinschaft. Ende letzten Jahres schlossen sich Betroffene in einer losen Gruppe zusammen und wollen für 2003 mit regelmäßigen Treffen eine Selbsthilfeinitiative zum Thema Stoma ins Leben rufen: Der Austausch von Problemen, gemeinsame Unternehmungen, aber auch Facharztvorträge und Produktvorstellungen sind in diesem Zusammenhang geplant. "Diejenigen, die ohne Probleme damit klarkommen, können wir sicher nicht für unser Vorhaben begeistern. Aber vielfach fehlt den Patienten eine kompetente und menschliche Anlaufstelle, die mit dem Schicksal umzugehen lernt! Deswegen unser Engagement", erklärt Schrepf.
Als Fachkraft unterstützt Gertraud Sterzer, examinierte Krankenschwester aus Büchelberg und Betreuerin mehrerer Stomapatienten im Landkreis, die notwendige Initiative. Aus ihrer Berufserfahrung weiß die Therapeutin, "dass eine umfassende Betreuung der Patienten und ihrer Familie das allerwichtigste ist. Die Patienten müssen erst Schritt für Schritt mit der neuen Situation umzugehen lernen".
Bei kaum einer anderen Krebserkrankung sind Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten mit der Krebsentstehung so eng verknüpft wie beim Kolonkarzinom (Darmkrebs). Dennoch ist mangelnde Aufklärung vielfach dafür verantwortlich zu machen, dass eine Operation oft unvermeidbar ist. Die damit einhergehende Einschränkung der Lebensgewohnheit, nicht zuletzt durch die lästigen, aber notwendigen, Plastikbeutel, kann das Trainieren von gezielten Maßnahmen eine Erleichterung bringen.
Für kommenden Donnerstag ist im Hotel Bayerwald (Grafenau/Schlag) der Auftakt der Veranstaltungsreihe vorgesehen. Die Referentin Maria-Theresia Heine der Firma Convatec informiert über Produkte und erörtert allgemeine Problemlösungen in der medizinischen Behandlung und Versorgung.
Für Rückfragen steht Gertraud Sterzer gerne Betroffenen oder ihren Angehörigen zur Verfügung, Tel. 08505/922 271 oder 0171/522 1704.

Aus: Grafenauer Anzeiger, 5.2.2003 

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"Mach’ mir Mut!": Vortrag für Eltern

Künzing (uf). "Mama, mach' mir Mut" lautet das Motto eines Elternabends im Kindergarten St. Severin in Künzing. Referent Josef Strasser aus Simbach am Inn gibt den Eltern Tipps, wie sie ihre Kleinen zu einem gesunden Selbstbewusstsein und gesicherten Selbstvertrauen führen können. Der Vortrag am Dienstag, 11. Februar, beginnt um 19.30 Uhr in der Turnhalle des Kindergartens. Veranstalter ist das Kreisbildungswerk, Unkostenbeitrag: 2 Euro.

Aus: Plattlinger Zeitung, 6.2.2003

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Beratungsstelle: Wo Sucht zum Alltag wird

Die Klasse 9cM der Simbacher Hauptschule recherchiert in Pfarrkirchen - Sozialpädagoge gibt Auskunft zum Thema Drogen

Simbach. Mit dem Thema Drogen und Wege aus der Abhängigkeit beschäftigte sich vor kurzem die M-Klasse 9c der Hauptschule Simbach. Hier ihr Bericht: "Etwas überrascht stehen wir vor unserem Ziel: Der psychosozialen Beratungsstelle der Caritas in Pfarrkirchen (PSBS). Ein Gebäude, benannt nach seinem Erbauer, ungewöhnlich im Grundriss, transparent durch die Verglasung an der Ostseite. Sie vermittelt Offenheit - für Menschen, die in Not sind, die Hilfe brauchen. "Jeder kann kommen, nichts geht aus diesem Haus heraus", so der Grundsatz, nach dem hier gearbeitet werden muss, damit tatsächlich geholfen werden kann.

Bundesweit 300 000 Junkies

2,5 Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind alkoholabhängig. 300 000 konsumieren harte Drogen. Um sie geht es, aber nicht nur um sie. Wolfgang Haas, Diplompsychologe und Sozialpädagoge bietet auch Eltern und Angehörigen von Drogenabhängigen Hilfe an. "Auch wenn es nur das Gefühl des Verstanden-Werdens ist: Es erleichtert das schlimme Schicksal - wenigstens vorübergehend."
Haas weiß, wovon er spricht. 309 Personen suchten im vergangenen Jahr die Hilfe der PSBS. 20 Prozent davon waren alkoholkrank. 30 Prozent hatten Drogenprobleme. Interessant für uns Zuhörer die Unterscheidung zwischen stoffgebundenen und nicht stoffgebundenen Suchtkrankheiten: Essstörungen wie Bulimie und Magersucht, Kaufsucht, ja sogar die Internetsucht entsprechen dem Krankheitsbild der Sucht und müssen fachkompetent behandelt werden.

Was tatsächlich
weiter hilft

"Drohen oder Erpressen bringt nichts. Drogenabhängige sind krank", erklärt Haas. Sie unterliegen dem ständigen Zwang zu konsumieren. Geht einmal kein Stoff "her", leiden sie unter schlimmen Entzugserscheinungen. Das gesamte Leben dreht sich nur noch um Beschaffung und Konsum. Soziale Kontakte werden abgebrochen, alltägliche Selbstverständlichkeiten wie Einkaufen, Arbeiten, für den Unterhalt von sich selbst und seiner Familie zu sorgen, werden unmöglich. Gesundheitliche Schäden werden ignoriert bzw. bereitwillig in Kauf genommen.
Der erste Schritt ist Ehrlichkeit vor sich selbst. "Das Verteufeln der Droge allein hilft dem Abhängigen gar nichts", meint Haas. Überraschend für uns Zuhörer, wie er in das Gespräch mit dem Drogenabhängigen eintritt: "Was ist gut an deiner Sucht?" Die ehrliche Antwort darauf ist vielleicht der erste Schritt auf einen neuen Weg - abseits von Drogen und Sucht.
Dass dieser nicht leicht ist, wird schnell klar: Die Entgiftung des Körpers dauert bei vorher regelmäßigem Drogenkonsum vier Tage bis sechs Wochen. Die Entwöhnungsphase zieht sich über neun Monate hin. Jedoch bleiben nur 40 Prozent der so Therapierten danach clean, der Rest wird rückfällig.

Der Drogenentzug

Entscheidend für eine Entzugstherapie ist die Freiwilligkeit und die Bereitschaft zur Eigenverantwortung. Die Gruppe, in der diese Therapie abgewickelt wird, wirkt stabilisierend und steigert den Willen des Drogenabhängigen, von dem "Zeug" weg zu kommen. Arbeit und Verantwortung tragen, sein alltägliches Leben wieder selbst in die Hand nehmen zu können, das sind wichtige Ziele, die die Patienten aus eigenem Antrieb erreichen müssen. Dann werden sie wieder ins "Leben" zurück geschickt. Sie müssen dann zurechtkommen: mit ihrem Freundeskreis und seinen Verführungen, mit manchem Misserfolg bei den Versuchen, im Alltag wieder Tritt zu fassen und mit der allgegenwärtigen Verfügbarkeit von Drogen aller Art - auch in unserem Landkreis.

Methadon als Alternative

Eine andere Möglichkeit, von der harten Droge weg zu kommen ist Methadon. Dabei handelt es sich um einen Drogenersatzstoff, dessen Wirkung länger anhält als Heroin. Der Methadon-Konsument ist sozial nicht mehr auffällig und kann - trotz seiner Sucht - einem geregelten Leben nachgehen. Zwei Mal am Tag muss er Methadon einnehmen. Seit Juli 2002 geschieht das auch in unserem Landkreis.
Fünf Ärzte dürfen diese Substanz verabreichen. Begleitet wird diese Therapie von der Beratung durch die PSBS. Verabreichung und Beratung sind zwingend gekoppelt, denn das Ziel ist ein Leben ohne Stoff.

Anlaufstellen

Vier Mitarbeiter, ein Diplompsychologe und drei Sozialpädagogen stehen in Pfarrkirchen und den beiden Außenstellen in Eggenfelden und Simbach zur Verfügung. Die Beratung der Betroffenen ist kostenlos und wird von den Rentenversicherungsträgern getragen.

Sachlichkeit als Überlebensprinzip

Kompetent, aufgeschlossen und strukturiert ist der Vortrag vom Psychologen Haas. Alle Fragen werden bereitwillig beantwortet. Eine Aussage lässt jedoch ahnen, wie anstrengend die Arbeit mit Drogenkranken ist: Wie er denn so zurechtkomme mit all dem Leid vieler Lebensläufe, die er hautnah mitbekommt, ist die Frage. Antwort: "Man muss Distanz bekommen und vor allem abschalten können nach der Arbeit." Er ist auch nur ein Mensch."

Aus: PNP, Simbach, 6.2.2003

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Migräne - bald soll in Passau eine Selbsthilfegruppe die Schmerzen lindern helfen

Experte Dr. Jan Brand referierte vor 140 Zuhörern im Holiday Inn

Von Renate Schmidt-Rellstab
Otto von Bismarck litt daran, Marie Curie und die Queen. Schon im alten Ägypten wurde sie beschrieben: die Migräne. Einst als undefinierbare psychische Störung oder gar als Ausrede für den Rückzug ins verdunkelte Schlafzimmer verunglimpft, ist Migräne längst als chronische neurologische Erkrankung erkannt, die in den meisten Fällen vererbt wird - manchmal mit einem Generationensprung. Selbst Kinder bleiben nicht von Schmerzattacken verschont. Es gibt sieben verschiedene Formen. Die "Migräne ohne Aura" mit stark pulsierendem halbseitigen Kopfschmerz (4 bis 72 Stunden), begleitet von Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit ist die häufigste .
"Migräne entsteht durch eine Serotonin-Stoffwechselstörung im Gehirn, die erweiterte und entzündete Gefäße im Gehirn zur Folge hat. Auslöser können ein Wetterwechsel, Stress, zu wenig Schlaf, Geschmacksverstärker, Glutamat, unangenehme Gerüche wie ein stark riechendes Parfum, Hitze, der Genuss von Käse, Schokolade, Nüssen und Rotwein sein. Vorboten sind manchmal Lärmempfindlichkeit, nicht enden wollendes Gähnen und plötzlicher Heißhunger," sagte Dr. Jan Brand, Chefarzt der Migräne-Klinik Königstein/Taunus, im Hotel Holiday Inn vor 140 Zuhörern.
Eingeladen zu dem Vortrag hatte eine Betroffene, Lucia Gnant aus Bautzen, die ein Buch über ihre Leidensgeschichte geschrieben hatte und in Passau auch eine Selbsthilfegruppe anregte. Es gibt bereits 50 erfolgreich agierende Selbsthilfegruppen in Deutschland. Mit Hilfe der AOK soll eine solche nun auch in Passau gegründet werden; viele Zuhörer bekundeten Interesse. Lucia Gnant, Stellvertretende Vorsitzende der Migräne Liga e.V. Deutschland, hat ebenfalls ihre Unterstützung angeboten.

Weg zum Arzt bringt am schnellsten Linderung

Beim Vortrag von Dr. Brand wurde deutlich, wie viel man bei der Bekämpfung der Migräneanfälle falsch machen kann. Viele Patienten würden einfach nur Schmerzmittel schlucken, von denen sie gehört haben, dass sie ihnen helfen könnten. Dr. Brand hält es jedoch für unerlässlich, bei Verdacht auf Migräne zum Hausarzt oder Neurologen zu gehen - nicht zu anderen Fachärzten -, um die richtige Diagnose zu finden. Bisher würden nur etwa 30 Prozent der Migränepatienten ihrem Hausarzt davon berichten. "Ob es sich um eine echte Migräne handelt, können Sie daran erkennen, dass sie bei Bewegung schlimmer wird. Beim normalen Kopfschmerz indes nicht," sagte Dr. Brand, der nahezu alle Medikamente und deren Anwendungsweise bei den verschiedenen Migräneformen vorstellte.

Tagebuch hilft bei der Medikamentengabe

"Wichtig ist, dass Sie ein Tagebuch über Ihre Schmerzen und einen Kalender führen, wann Sie welche Mittel genommen haben," sagte er zu den Zuhörern, von denen viele - nach der folgenden Diskussion zu urteilen - massiv unter Migräne zu leiden haben. Das würde auch dem Hausarzt oder Neurologen helfen, das richtige Medikament für ihn zu finden. "Bei Migräne gibt es nur eine Devise: Probieren geht über Studieren." Auch Akupunktur würde einigen Patienten helfen. Andere berichten von Erfolgen mit homöopathischen Mitteln.
Wer sich ohne ärztliche Hilfe therapiert, kann viel falsch machen. Dr. Brand zählte beispielsweise Nierenversagen und Leberschäden als Folge falscher Medikamenteneinnahme auf. Auch die Gewöhnung an Medikamente könne Schäden hervorrufen. Es gibt Tabletten und Zäpfchen gegen Migräne, die bei jahrzehntelanger Dauereinnahme die Gefäße verengen können. Folgen könnten ständig kalte Hände und Füße sowie Kribbeln in den Beinen sein, das auf die Gefäßverengungen zurückzuführen sei. "Diese Medikamente sind billig und werden leider immer noch verschrieben," klagte Dr. Brand. Schädlich auch: "Manche Schmerzmittel enthalten drei oder vier verschiedene Substanzen, darunter welche, die süchtig machen," fuhr er fort. Also auch hier Vorsicht. Für empfehlenswert hält Dr. Brand in bestimmten Fällen die Nasensprays und Tabletten, die auf der Zunge zerschmelzen. Auch Beta-Blocker und Anti-Depressiva in geringen Dosierungen seien unter Umständen hilfreich. "Und ja nicht zu viel Kaffee trinken!", sagte er. Wichtig seien Enspannungsübungen, die richtige Diät und Sport, aber keinesfalls Leistungssport. "Und Sie müssen vor allem lernen, mit Stress richtig umzugehen."
Zu Migräne neigen vor allem Menschen, die nie "nein" sagen können, wenn es um das Aufbürden von Arbeit ginge. Sie seien in der Regel leistungsbereite und pflichtbewußte Menschen, die häufig in Stress geraten. "Der überanstrengte Körper hilft sich dann selbst: Er schickt Kopfschmerzen, die ihn aufs Kankenlager zwingen," sagte Dr. Brand. Eine sich bereits ankündigende Migräneattacke könne man übrigens mit richtigem Verhalten und richtigen Medikamenten in Schach halten. Die Patienten wüßten das auch, schöben die Alarmsignale jedoch beiseite. Das jedoch dürften sie niemals. Sie müssten es bitter büßen.

Infos zur geplanten Migräne-Selbsthilfegruppe Passau bei der AOK Passau (Tel. 08 51/53 03 06) oder : MigräneLiga e.V., Unter der Ruth 9, 65462 Ginsheim-Gustavburg (Tel. 0 61 44/21 13).

Aus: PNP, Passau-Stadt, 11.2.2003

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Lernen und erholen in der Gruppe - bei Ganztagsbetreuung kein Problem

Gymnasium Leopoldinum stellt neues Projekt vor - Stadt zahlt jährlich 700 000 Euro für Angebote

von Ariane Freier
Jeden Tag gegen Mittag sitzt eine witzige Horde Kinder in der Rathauskantine und übt sich in Tischsitten. "Manchmal herrschen chaotische Zustände auf den Tellern", hat SPD-Fraktionschef Jürgen Dupper beobachtet. "Reis mit Knödeln beispielsweise." Die Buben und Mädchen lernen am Gymnasium Leopoldinum und nutzen die Ganztagsbetreuung, die seit Anfang dieses Schuljahres angeboten wird.
Insgesamt 30 Gymnasiasten werden montags bis donnerstags von 13 bis 16 Uhr sozialpädagogisch betreut. Die meisten essen erst gemeinsam und machen dann Hausaufgaben. Fachlehrer und Referendare unterstützen sie. Danach gibt es musisch-sportliche Förderangebote wie Ballspiele, künstlerisches Gestalten oder die Domsingschule. Museumsbesuche mit Führungen oder Exkursionen runden das Angebot ab.
"Unsere Ziele sind effiziente Hausaufgabenbetreuung, sinnvolle Freizeitgestaltung, Förderung der Gemeinschaftsfähigkeit sowie individuelle Förderung", sagt Schulleiter Dr. Wieland Zirbs. Neben dem Lernen sei Erholung an der Tagesordnung - nach Möglichkeit an der frischen Luft. Aber auch im Gruppenraum 204 mit dem herrlichen Rundblick auf Inn und Innstadt ist es richtig gemütlich. Der "pädagogische Freiraum" davor hat bequeme bunte Sofas und Teppiche, die von den Firmen Zankl und Möbel Schuster gesponsert wurden. Sie laden zum Quatschen unter vier Augen ein, zum Vorlesen oder Vokabeln abfragen.
"Es macht viel mehr Spaß, gemeinsam die Hausaufgaben zu erledigen", sagt Annamaria Gager, die "außer an Geburtstagen oder bei Krankheit" täglich dabei ist. Und der kleine Anton Badstuber, der einmal wöchentlich kommt, sagt: "Schön sind aber vor allem die Sachen nach den Hausaufgaben - wie Selbstverteidigung."
Was am ASG in etwas anderer Form schon seit Jahren Usus ist, hält das Leopoldinum unter Einbindung des Wahlpflichtunterrichts nun für die "Leo-Lern-Löwen" bereit, wie sich die Kinder selbst nennen. "Obwohl wir die Ganztagsbetreuung bis zur zehnten Klasse anbieten, kommen vorrangig Fünft- bis Siebtklässler", sagt Zirbs. Er verweist auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Berufstätige Eltern und allein Erziehende möchten ihre Kinder nachmittags gut betreut wissen.
"Einen Tribut an die Zeit", nennt Jürgen Dupper das Projekt, das noch im Sommer 2002 höchst umstritten gewesen sei. Doch mit der Mehrheit habe sich Passau in punkto Ganztagsbetreuung niederbayernweit als einer der "Marktführer positioniert", betont MdL Dr. Gerhard Waschler.
Jugendamtsleiter Johann Fürst liefert Zahlen: 40 Ganztagsplätze gibt es beim 1. FC Passau, 20 am ASG, 20 an der Hauptschule Grubweg und nun 20 am Leo. Dazu kommen 200 Kinder, die in ersten und zweiten Klassen mittags betreut würden, sowie acht Kinderhorte mit 305 Plätzen an allen Grundschulen. "Wir stellen jährlich 700 000 Euro für den Bereich bereit, davon 72 000 Euro für die vier Ganztagsbetreuungsmaßnahmen ", so Fürst. Je 720 Euro im Jahr gibt's vom Freistaat und von der Stadt pro Kind, mit 50 Euro pro Monat müssen sich die Eltern beteiligen - Essen inklusive .
Zusätzlicher Vorteil der Ganztagsbetreuung: Neue Schüler können sich besser kennenlernen und sich schneller am Gymnasium eingewöhnen. Den Kindern jedenfalls gefällt's - und als Anregung zum Lernen haben sie von Schulleiter Zirbs gerade erst ein Lexikon geschenkt bekommen.

Infos zur Ganztagsbetreuung unter Tel. 08 51/3 46 67 oder 9 88 59 40 sowie im Internet (www.km.bayern.de)

aus: PNP, Passau-Stadt, 11.2.2003 

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Kneipp: Gesundheit ist kein Zufall

Neues Kneipp-Programm mit vielen Höhepunkten

Deggendorf (gz). Gesundheit ist kein Zufall - das steht über
dem neuen Kneipp-Programm, das die Vorstandschaft unter Vorsitz von Gerard Zacher beschlossen hat.
Der Weg zur Gesundheit, so Zacher, führt über reine Luft, Sonnenschein, Mäßigkeit, Ruhe, Bewegung, richtige Ernährung und die Anwendung von Wasser. Praktische Übungen und Anwendungshinweise will der Kneipp-Verein heuer besonders in den Vordergrund stellen, auch werden die Kneipp-Spezialrunden intensiviert.
Jede Woche ist eine Kneipp-Gymnastik, auch wird zu Wanderungen eingeladen. Das neue Kneipp-Programm beginnt am 18. Februar mit dem Thema "Die Heilkraft in uns" mit Gerold Klötzing, am 19. März folgt die Dorntherapie mit Heilpraktikerin Sabine Bähr.
Das 5. Deggendorfer Kneipp-Gesundheitsforum steigt am 12. März im Klinikum Deggendorf mit den neuen Chefärzten Dr. Rock (Radiologie) und Dr. Mandl (Pädiatrie). Hypnose als Therapie mit Christian Zollner heißt es am 7. April.
Ernährungsberaterin Christa Katzdobler wird am 9. April über "Bewegung und Ernährung bei
Osteoporose" im Hause der AOK sprechen. Das menschliche Energiefeld wird am 14. Mai mit Helga Zadina unter die Lupe genommen. Im Mai steigt ein Ausflug nach Weltenburg/Kelheim. Die Jahrshauptversammlung ist am 11. Juni, im Anschluss daran spricht Zacher zum Thema "Gesundheitswesen in Deggendorf".
Die Kneipp-Schnupperkur in Bad Wörishofen findet vom 24. Juni bis 1. Juli statt. Im Juli sind eine Ausfahrt und ein Besuch der Asklepios-Klinik vorgesehen. Die Kneipp-Gesundheitswoche ist im August angesetzt. An Kursen lädt der Kneipp-Verein zu "Qi Gong - eine lohnende Reise ins Reich der Mitte" ab 8. Februar und zu Dornentherapie und Preußmassage ab 9. Mai ein. Der Kneipp-Verein will zudem die Mitgliederwerbung verstärken. Wer Mitglied werden will, braucht nur mit Vorsitzendem Gerard Zacher, Stadt-Au 92, Tel. 0991/8573 in Kontakt zu treten. Auch gibt es eine neue E-mail-Adresse: Kneippverein-deggendorf-zacher@web.de.

Aus: Deggendorfer Zeitung, 12.2.2003

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Integration von Fremden als Thema

Beim Klausurtag des Pfarrgemeinderates beachtliche Ergebnisse erzielt

Otzing (pz). Integration von Zugezogenen und Jugendarbeit - das waren die beiden Themenblöcke, mit denen sich der Pfarrgemeinderat St. Laurentius Otzing in seinem Klausurtag am Samstag beschäftigte. Die Ergebnisse waren beachtlich. Die Leitung des Klausurtages lag bei der Ergoldinger Religionslehrerin Christine Genzer sowie bei Pfarrer Thomas Schießl aus Oberlauterbach. Sie hatten dazu in das Pfarrzentrum eingeladen. Beide sind mit ihren Kolleginnen und Kollegen in der Diözese Regensburg für die Gemeindeberatung zuständig.
Auf Grund eines gut durchstrukturierten Tagesablaufs konnten für beide Themenblöcke, sowohl die Jugendberatung als auch die Integration Zugezogener, beachtliche Ergebnisse erzielt werden. Diese wurden durch eine genaue Situationsanalyse der betroffenen Personen und eine klare, konkrete Formulierung von Zielen erarbeitet. In der Jugendarbeit werden zwei weitere Jugendgruppen gegründet. Bei der Integration der Neuzugezogenen setzte man vermehrt auf persönliche Kontakte und die Einführung eines "Nachmittags des Austausches". In beiden Fällen werden sowohl das Programm als auch die leitenden Personen in nächster Zeit der Gemeinde vorgestellt.
Christine Genzer und Pfarrer Thomas Schießl waren positiv überrascht von der Mitarbeit und dem Tatendrang der Mitglieder des Pfarrgemeinderates. Pfarrer Hess gab abschließend bekannt, dass Diözesanbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller am 13. Juni nach Otzing kommen werde, um die gute Evangelisationsarbeit von Pfarrer Werner Hess und Diakon Günter Müller in Pfarrei und Evangelisationszentrum zu würdigen.

Aus: Deggendorfer Zeitung, 12.2.2003

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Diabetes: Hier hilft vorbeugen

Heute viele Infos beim Diabetiker-Tag im Pfarrsaal

Regen (luk). "Unser genetisches Programm stammt noch aus der Steinzeit, aber unser Leben, unsere Ernährung, unser Bewegungsverhalten, das sieht heute ganz anders aus als in der Steinzeit", sagt der Regener Internist Dr. Walter Stoiber. Und das hat Folgen: Diabetes wird zur Massenerkrankung. Die Menschen essen zu viel und bewegen sich zu wenig. Mittlerweile gibt es schon Kinder, bei denen Diabetes des Typs II, der sogenannten Altersdiabetes, diagnostiziert wird.
"Es ist Wahnsinn, was da auf unser Gesundheitssystem zukommt", sagt Dr. Stoiber zu der Zunahme der Diabetes-Erkrankungen. Er gehört zu den Initiatoren des 2. Regener Diabetiker-Tags im Pfarrsaal, der am heutigen Mittwoch um 14 Uhr beginnt.
Es gibt Vorträge über die Auswirkungen von Diabetes, aber auch Tipps, wie man mit Diabetes leben kann, wie man durch sein Verhalten helfen kann, mit weniger oder vielleicht ganz ohne Medikamente auszukommen - oder erst gar nicht an Diabetes zu erkranken.
Außerdem werden mehrere Firmen vertreten sein, die Diabetikerbedarf anbieten. Und wer will, der kann auch vor Ort einen Test machen, seine aktuellen Blutzucker-, Blutdruck- und Fettwerte bestimmen. "Die Firma Pfizer ist mit einem Schnelltest vertreten, das ist ziemlich einmalig in Regen", sagt Dr. Stoiber.

Aus: Bayerwald-Bote, Regen, 12.2.2003

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Hilfe zur Selbsthilfe

Deggendorf (dz). Eine neue Gruppe ist für Frauen gedacht, die Gewalt erleben mussten - sexuelle Gewalt, Missbrauch, Mobbing am Arbeitsplatz oder psychische Gewalt. Gewalterfahrungen können Gefühle von Ohnmacht, Scham und Schuld erzeugen. Psychosomatische Beschwerden, Ängste bis hin zu Selbstmordgedanken zeigen sich manchmal erst nach Jahren. Die Gruppe wird von einer hauptamtlichen Mitarbeiterin angeleitet. Bei Interesse besteht die Möglichkeit, dass die Gruppe als Selbsthilfegruppe weitergeführt wird. Start ist Montag, 24. Februar, 19.30 Uhr in den Räumen des Frauennotrufs, Östlicher Stadtgraben 35. Infos unter 0991/382460 oder Frauennotruf.deggendorf@web.de

Aus: Deggendorfer Zeitung, 13.2.2003

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Wöchentliche Beratung für psychische Gesundheit

Waldkirchen. Die Beratungsstelle für psychische Gesundheit des Kreis-Caritasverbandes bietet wöchentlich am Freitag vormittag einen Sprechtag für Menschen mit psychischen Problemen und Krankeiten im Caritas-Sozialzentrum am Rathausplatz an. Information und Anmeldung: Tel. 08551/585-80. 

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Keine Angst vor dem Zwischenzeugnis: Schlechte Noten können auch Chance sein

Psychologen geben Tipps bei Leistungsdefiziten - Kontakt zwischen Schule und Eltern wichtig

von Hans-Peter Hoeren
Morgen ist für Passaus Schüler wieder der Tag der Wahrheit - es gibt Zwischenzeugnisse. Doch nicht für jeden ist das ein Grund zur Freude, denn spätestens dann lassen sich Leistungsdefizite und schlechte Noten nicht länger verbergen. Immer wieder passiert es, dass Eltern erst in den Wochen vor der Zeugnisvergabe entdecken, dass ihr Kind Schwierigkeiten in der Schule hat. Nicht selten sind die ersten Reaktionen der Eltern dann Enttäuschung, Ungläubigkeit und Hilf- und Ratlosigkeit.
In dieser Situation kann ein Gespräch mit einem der Psychologen vom Schulpsychologischen Dienst weiter helfen. Jürgen Kittel betreut seit acht Jahren als Schulpsychologe unter anderem die vier Passauer Gymnasien und das Waldkirchner und Grafenauer Gymnasium. Sein Rat an die Eltern lautet: "Das Zwischenzeugnis hat die Funktion eines Verkehrsschildes. Es setzt ein klares Signal, ob sich bei einem Schüler etwas grundlegend verändern muss oder ob der eingeschlagene Weg stimmt." Insofern empfiehlt Kittel den Eltern, ein mäßiges bis schlechtes Schulzeugnis nicht als unabwendbare Katastrophe zu sehen, sondern als Chance, die schulischen Weichen neu zu stellen. Im schlimmsten Fall könne das auch bedeuten, dass über einen Schulwechsel nachgedacht werden muss, bei ausreichender Begabung könne aber schon oftmals eine andere Lernstrategie den nötigen Erfolg bringen.
"Wichtig ist es dann, mit den betreffenden Lehrern zu sprechen, sich ihren Eindruck schildern zu lassen und gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen", sagt Kittel. Gerade in den letzten Jahren habe die Schule als Kommunikationspartner für die Eltern an Bedeutung verloren. Es gebe immer mehr Eltern, oftmals auch allein Erziehende, die nicht die nötige Zeit hätten, in die Sprechstunden zu kommen.
Schwache Schulleistungen können die unterschiedlichsten Ursachen haben, oftmals liegt es gerade nicht an der Begabung, sondern die schlechten Zensuren sind oftmals ein Indiz für tiefer liegende Probleme." Auch eine zu große oder eine schwierige Klasse mit vielen Störenfrieden kann eine Rolle spielen", erklärt Robert Auberger, der zusammen mit seiner Kollegin Ursula Pangratz, als Schulpsychologe 16 Realschulen im Stadtgebiet, im Landkreis und in Nachbarlandkreisen betreut. Auch allgemeine Selbstfindungsprobleme, wie sie zum Beispiel in der Pubertät oft vorkommen, ein zu geringes Selbstbewusstsein und Prüfungsängste könnten eine mögliche Ursache sein. In Einzelfällen könnten schlechte Schulnoten auch die Folge eines schlechten Unterrichts sein.
Deshalb sei es um so wichtiger, im Gespräch mit den Lehrern und dem Kind die wirklichen Gründe für das "schulische Versagen" ausfindig zu machen. "Entscheidend ist, dass Eltern bei schlechten Noten nicht aus Enttäuschung mit Liebesentzug reagieren. Dem Kind muss klar aufgezeigt werden: Du als Mensch bist okay, aber an Deinen schulischen Leistungen müssen wir arbeiten", betont Auberger. Wichtig sei auch, dass man in dieser Phase die Beziehung zwischen Eltern und Kind durch gemeinsame Aktivitäten, an denen beide ein Interesse haben, verstärke.

Aus: PNP, Passau-Stadt, 13.2.2003

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Schulprobleme? Hier gibt’s Tipps:

Zeugnistelefon für Volks- und Förderschulen: Morgen, Freitag, 12 bis 14 Uhr, Tel. 0851/7562640
Für Gymnasien: Morgen, 12 bis 14 Uhr, Tel. 0851/7428
Für Realschulen: Morgen, 12 bis 14 Uhr, Tel. 0851/75638403
Zeugnisstelefon der Nachhilfeschule "Lernkreis": Morgen, 14.30 bis 17.30, Samstag, 15. Februar, 10 bis 15 Uhr, Montag, 17. Februar, 13 bis 18 Uhr , Tel. 0851/44025 oder 44480
Beratungstag "Studienkreis": Samstag, 15. Februar, 11 bis 15 Uhr, Bahnhofstr. 8, Tel. 0851/27 53
Zeugnisberatung der "Computerschule Einstein: Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr, Tel. 0851/51010

Aus: PNP, Passau-Stadt, 13.2.2003

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Information zur Natürlichen Empfängnisregelung

Wie funktioniert Natürliche Empfängnisregelung?

Viechtach (vbb). In jedem Zyklus der Frau sind nur wenige Tage möglicherweise fruchtbar, das ist wissenschaftlich erwiesen. Dieses Wissen ist für jede Frau wichtig. Kennt eine Frau die Zeichen der Fruchtbarkeit und kann sie sie deuten, so wird sie lernen, mit den biologischen Gegebenheiten im Einklang zu leben.
Am kommenden Dienstag, 18. Februar, findet um 20 Uhr ein Infoabend über Natürliche Empfängnisregelung (NER) nach Prof. Dr. Josef Rötzer statt. Ort der Veranstaltung ist der Gemeinderaum der evangelischen Kirche Viechtach. Mit der NER wird eine echte Alternative zu allen mechanischen und chemischen Verhütungsmitteln vorgestellt.
Interesse wird das Seminar auch bei den Frauen finden, die über die Vorgänge im eigenen Körper und die Fruchtbarkeit mehr wissen möchten. Auch über die Wirkungsweise und Sicherheit der herkömmlichen Methoden zur Verhütung werden Informationen gegeben.
NER sollte als Lebensweise verstanden werden. Beide Partner sind in gleicher Weise beteiligt und tragen gemeinsam die Verantwortung. Daraus erwachsen viele Vorteile für die Partnerschaft. Wichtig ist deshalb, dass nicht nur die Frau, sondern auch der Mann über die Vorgangsweise der NER gut informiert ist. So sind zu diesem Seminar sowohl Frauen als auch Männer oder Paare (auch Paare mit Kinderwunsch) herzlich eingeladen.
Die Referentin, Doris Kittelmann, ist vom Institut für Natürliche Empfängnisregelung Prof. Dr. Rötzer (INER) ausgebildet. Sie steht auch für persönliche Rückfragen zur Verfügung. Anmeldung und Information unter Telefon 09942/1204. Veranstalter ist das Katholische Kreisbildungswerk Regen.
Für alle, die sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchten, findet der Infoabend seine Fortsetzung im NER-Grundkurs am 25. Februar und 11. März. Ein vierter Seminarabend folgt am 13. Mai. Die Teilnahme am Infoabend ist Voraussetzung für den Grundkurs.

Aus: Viechtacher Bayerwald-Bote, 13.2.2003

HOSPIZVEREIN
Einsatzleitung:
Annelie Haller, Annathal,
08557/91170
Ilona Marz, Wegscheid,
08592/93239
Kathrin Reichardt,
Hinterschmiding, 08551/5495.

DORFHELFERINNEN
Einsatzleitung:
08555/4402 (Weinrauch)
08581/1323 (Fesl)

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Hyperaktivität
FREYUNG/PASSAU
Die Selbsthilfegruppe Passau/Land vom Bundesverband zur Förderung hyperaktiver Kinder trifft sich morgen um 20 Uhr im Gasthaus Spezinger in Salzweg. In einer Diskussionsrunde ist die Möglichkeit gegeben, Erfahrungen und Probleme mit anderen Betroffenen auszutauschen. Info Tel. 05809/934058 oder 08505/922138.

Aus: PNP, Freyung, 14.2.2003

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Schulpsychologin rät: "Die Schule ist nicht alles"

Eltern sollten Kinder zu Selbstverantwortung und Eigeninitiative erziehen - Heute gibt es Zwischenzeugnisse

von Daniela v. Klitzing
Freyung.
Dem heutigen Tag haben besonders die Schulkinder entgegengefiebert. Teils in froher Erwartung, teils auch mit gemischten Gefühlen. Denn heute ist Zeugnistag. Schwarz auf weiß werden die Kinder die Beurteilungen für ihre Leistungen und ihr Verhalten im ersten Schulhalbjahr heute nach Hause tragen. Aus diesem Anlass hat die PNP mit der Schulpsychologin des Landkreises für Grund- und Hauptschulen, Marianne Winter, über ihre Erfahrungen zum Thema Zeugnis gesprochen.
  Einmal unabhängig vom Zeugnis: Wen beraten Sie bei schulischen Problemen?

Winter: Gleichermaßen Schüler, Eltern und Lehrer der Grund- und Hauptschulen des Landkreises auf freiwilliger Basis unter Wahrung der Schweigepflicht. Dabei ist es günstig, selbst in der Praxis Lehrerin zu sein und gleichzeitig über die eigene Lehrerrolle hinauszusehen.

  Gibt es um den Zeugnistag gehäuft Anfragen von Schülern oder Eltern in ihrer Sprechstunde?

Winter: Eigentlich gibt es Fragen zu mangelnder schulischer Leistung während des ganzen Jahres. Leistungsprobleme machen etwa ein Viertel des Beratungsbedarfs aus. Aber nach der Vergabe der Zeugnisse gibt es meist schon einen gewissen Ansturm. Der Zeugnistag selbst ist kein dramatischer Tag mehr. Das Zeugnis bietet überwiegend auch keine all zu großen Überraschungen. Schließlich nehmen die Lehrer ihre Beratungsaufgaben ernst. Die Elternsprechzeiten werden in der Praxis, insbesondere von Eltern der Grundschüler, durchaus genutzt. Insofern sind die Eltern durch einen relativ guten Kontakt zu den Lehrern meist im Bilde über die schulischen Leistungen ihres Kindes.

  Wenn Eltern wegen schlechter schulischer Ergebnisse nach den Zeugnissen zu Ihnen kommen, wo liegen bei der Beratung die Hauptprobleme?

Winter: Es besteht die Gefahr, dass sich Eltern durch ein Zeugnis selbst in ihrer Bemühung um das Kind bewertet sehen. Man hat doch alles versucht und nun ist es immer noch nicht in Ordnung... Der Blick geht in die Vergangenheit, um Ursachen zu ergründen und sich selbst oder dem Kind Vorwürfe zu machen, anstatt zufriedenstellende Lösungen für die Zukunft zu suchen.

  Was raten Sie Eltern und Schülern bei schlechten Noten?

Winter: Oft ist der Ansatzpunkt falsch. Noch mehr üben oder das Pochen auf Einsicht des Kindes ist meist wenig erfolgreich. Das Wichtigste für die Kinder ist, sie zur Selbstverantwortung, Selbstbeurteilung und Eigeninitiative zu erziehen. Die Eltern sollten sich mit eigenen Wünschen, Eindrücken und Beurteilungen zu schulischen Leistungen zurückhalten. Kinder sollten für sich 'selbst wollen', 'selbst stolz' 'selbst zufrieden' aber auch 'selbst nicht zufrieden' sein. Beim Erreichen des selbst gesetzten Ziels können Eltern selbstverständlich mithelfen.

  Wie könnte die elterliche Unterstützung auf dem Weg zur Selbständigkeit aussehen?

Winter: Sicher nicht durch ein miteinander Durch-Ackern von vorgefertigten Arbeitsblättern. Eltern können schon mal abfragen oder zeitliche Lerneinheiten festsetzen, um an Arbeitsdisziplin zu gewöhnen. In erster Linie sollten Eltern aber Interessen wecken. Dabei heißt es auf das Kind eingehen und Interesse und Anteilnahme zeigen. Nicht abfragen, sondern nachfragen. Mit den Kindern über den Schulstoff hinaus diskutieren und durch die eigenen, elterlichen Interessen das Interesse des Kindes fördern.

  Ab wann sollte mit der Erziehung zur schulischen Selbständigkeit und Selbstverantwortung angefangen werden?

Winter: Keine Mutter käme auf die Idee, ihrem Kind aufzutragen 'lerne gehen!'. Es will von selbst laufen lernen, und alle freuen sich über jeden Meter ohne Beule. Darum fahren Eltern gut damit, ihre Kinder bereits während der Grundschulzeit zur Selbständigkeit und Selbstbewertung anzuhalten. Wer dies schon am Anfang der Schulzeit lernt, wird in einer weiterführenden Schule auch besser allein zurecht kommen. Selbständig heißt, dass die Eltern nicht automatisch und vor allem ungefragt bei allen anfallenden Schularbeiten zur Verfügung stehen. Natürlich sollten Eltern aber für Fragen ein offenes Ohr haben und Hilfestellung geben, wenn danach ausdrücklich gefragt wird.

  Und wie sieht es mit Belohnungen für Zeugnisnoten aus?

Winter: Eltern kennen die Leistungsfähigkeit ihres Kindes am allerbesten. Insofern sollten sie jede Anstrengung - wie auch immer sie im Ergebnis ausfällt - honorieren. Das heißt auch eine "4" sollte gelobt oder belohnt werden, wenn sich das Kind wirklich Mühe gegeben hat. Gerade auch unabhängig vom Zeugnis. Ansonsten sollten Belohnungen nur kurzfristig, also für einen vom Kind übersehbaren Zeitabschnitt, in Aussicht gestellt werden. Zusammenfassend kann ich nur sagen: Schule ist nicht alles. Im Vordergrund sollte für alle Eltern stehen, ihre Kinder zu glücklichen, verantwortungsbewussten und starken Persönlichkeiten zu erziehen.

  Haben sich die schulischen Probleme während Ihrer zehnjährigen Beratertätigkeit geändert?

Winter: Ja. Der Leistungs- und Anpassungsdruck der Schüler ist stark gestiegen. Die Angst vor der Zukunft ist bei Kindern, aber vor allem Eltern, erheblich größer geworden. Leider haben Optimismus und Gelassenheit bei allen Beteiligten in Bezug auf die schulische Entwicklung von Kindern abgenommen.

  An wen können sich Kinder mit Schulproblemen sonst noch wenden?

Winter: Unter dem Grundsatz der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus sollte der erste Ansprechpartner immer der jeweilige Lehrer sein. Er kennt die Situation des Kindes genau und steht in seiner wöchentlichen Sprechstunde gerne zur Beratung zur Verfügung. Darüber hinaus ist die Schulberatung in Bayern in drei Ebenen gegliedert. Für jeweils mehrere Schulen ist ein qualifizierter Beratungslehrer benannt, jeder Landkreis hat mindestens einen Schulpsychologen, die überregionale Koordination übernimmt die staatliche Schulberatungsstelle in Landshut. Für den Gymnasial- und Realschulbereich, Förder- und Berufsschule gibt es benannte Beratungslehrer, aber nicht flächendeckend Schulpsychologen in jedem Landkreis. Die Sprechzeiten der jeweiligen Ansprechpartner hängen in jeder Schule aus. Der sonderpädagogische Dienst ergänzt mit speziellem Fachwissen das Beratungsangebot.

Aus: PNP, Freyung, 14.2.2003

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Wenn man zur Mutter der eigenen Mutter wird

Demenz: Kurs für pflegende Angehörige

Hauzenberg/Fürstenstein (jg). Der Umgang mit Demenzkranken verlangt den pflegenden Angehörigen viel ab. Die Angehörigenberatung der Caritas bietet nun speziell für diesen Personenkreis einen Kurs an, in dem dieser umfassend informiert wird und Unterstützung findet.
Den Kurs leitet die Krankenschwester Barbara Resch Er beginnt am 12. März und findet 14-tägig jeweils am Mittwoch (außer in den Ferien) in der Sozialstation in Fürstenstein, Bischof-Heinrich-Straße 15, statt. Vorgesehene Zeit ist 19.30 Uhr, auf Wunsch der Teilnehmer eventuell nachmittags. Anmeldung bei der Caritas-Angehörigenberatung Tel. 08504/92133 (Dienstag 13.30 bis 16 Uhr) oder 08586/9786880 (Montag und Mittwoch 8 bis 11 Uhr, Donnerstag 13 bis 16 Uhr).
Die Zahl der Menschen, die im Alter an einer Demenz, dem Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit, erkranken, steigt ständig. Die Alzheimer-Krankheit ist mit einem Anteil von 50 bis 60 Prozent die häufigste unheilbare Demenzform. Für Angehörige ist es schwer, den Kranken in seinem sich langsam verändernden Verhalten anzunehmen und seine Handlungen zu verstehen.
Die Caritas-Angehörigenberatung im nördlichen Landkreis Passau ist Mitglied der deutschen Alzheimergesellschaft und hat auf Grund dieser besonderen Problematik für Angehörige von demenzkranken Menschen spezielle Angebote geschaffen.
Neben einem Gesprächskreis für die Pflegenden gibt es ab März einen speziellen mehrtägigen Kurs. Inhalte dieses Seminars sind Informationen über die Krankheit und ihre Symptome, der verständnisvolle und wertschätzende Umgang mit den Kranken, Aspekte der Pflege, Wohnraumgestaltung und besondere Hilfen, Fragen zu Recht und Versicherung, Entlastungsmöglichkeiten durch geschulte Helfer - auch während der Teilnahme an diesem Seminar - und der gemeinsame Besuch einer beschützenden Abteilung.

Aus: PNP, Passau-Land, 14.2.2003

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Lernkreis bietet Zeugnis-Beratung für Eltern und Schüler an

Passau/Vilshofen (red). Der "Lernkreis" ist eine wissenschaftlich geleitete Einrichtung zur Lernberatung und Schülerförderung. Zum Zwischenzeugnis bietet der Lernkreis nun einen Zeugnis-Sonderservice und hat ein Info- und Beratungstelefon für den ganzen Landkreis eingerichtet: Unter der Service-Nummer 0851/44025 stehen Experten Eltern und Schüler zur Beratung zur Verfügung. Zusätzlich zu den bekannten Beratungsstunden (Montag bis Freitag von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr) steht das Team interessierten Eltern und Schülern in den Büroräumen in Vilshofen am Stadtplatz 17 am Samstag, 15. Februar, von 10 Uhr bis 15 Uhr und am Montag, 17. Februar, von 13 bis 18 Uhr zur individuellen Beratung zur Verfügung, Tel. 08541/7941.

Aus: PNP, Passau-Land, 14.2.2003

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Hospiz-Verein Viechtach

Begleitung für Schwerstkranke, Sterbende und deren Angehörige; Telefon 09942/801710.

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Seminar-Wochenende: "Familien(wahn)sinn"

Philippsreut (red). Der Pfarrgemeinderat Philippsreut veranstaltet zusammen mit dem Katholischen Kreisbildungswerk Freyung-Grafenau vom 14. bis 16. März im Haus der Jugend in Passau ein Familienwochenende mit dem Titel "Familien(wahn)sinn... - wie wir den Familienalltag erleben".
Das Wochenende dient dem Erfahrungsaustausch und die Teilnehmer bekommen Anregungen, wie sie ihren eigenen Familienalltag zufriedenstellender gestalten können.
Neben Gesprächen in der Gruppe bei gleichzeitiger Kinderbetreuung gibt es auch ein Freizeit-Rahmenprogramm. Pastoralreferent Rainer Weißl aus Burghausen leitet das Wochenende. Anmeldung und Information bei Andrea Parzefall, Tel. 08550/921842.

Aus: PNP, Freyung, 24.2.2003

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Initiative "Mit Krebs leben" informiert Betroffene
Waldkirchen. Informationen und Hilfestellung erfahren an Krebs Erkrankte, Angehörige und Interessierte bei der Beratungsstelle der Initiative "Mit Krebs leben" in der Weißbräugasse 2 a, 2. Stock. Geöffnet ist jeden Montag und Donnerstag von 9 bis 13.30 Uhr und am Freitag von 8.30 bis 12 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter
Tel. 08581/9887880.

Aus: PNP, Waldkirchen, 24.2.2003

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Engagement für Kinder

Deggendorf (dz). Der Deutsche Kinderschutzbund wird 50 Jahre. Seit 1953 tritt er für den Schutz und die Rechte von Kindern ein. Er erhebt seine Stimme gegen Ungerechtigkeit und Gefährdungen, er bietet Hilfe, Unterstützung und Entlastung. Der Deggendorfer Ortsverband mit seinen 120 Mitgliedern wurde 1987 gegründet und ist inzwischen ein fester Bestandteil der Stadt. Seine Angebote werden nicht nur von Kindern und Familien nachgefragt, auch so manche Institution wendet sich an die ehrenamtlichen Helfer, von denen der Verein ruhig noch ein paar mehr haben könnte. Für den Besuchsdienst "Kind im Krankenhaus", die Familienhilfe und andere zum Teil neue Projekte sucht der KSB Mitglieder, die sich auch persönlich einbringen. Den bundesweiten "Tag der offenen Tür" am 14. März, an der über 150 Mitgliedsverbände des Kinderschutzbundes teilnehmen, nutzt der Ortsverband, um seine Angebote vorzustellen. Ab 12 Uhr ist die Geschäftsstelle in der Unteren Vorstadt geöffnet, um 13 Uhr und ab 14.30 Uhr wird ein Zauberer nicht nur die kleinen Gäste mit seinen Darbietungen erfreuen.

Aus: Deggendorfer Zeitung, 3.3.2003

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Initiative "Mit Krebs leben" berät Betroffene
Waldkirchen. Informationen und Hilfestellung erfahren an Krebs Erkrankte, Angehörige und Interessierte bei der Beratungsstelle der Initiative "Mit Krebs leben" in der Weißbräugasse 2a, 2. Stock. Geöffnet ist jeden Montag und Donnerstag von 9 bis 13.30 Uhr und am Freitag von 8.30 bis 12 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 08581/9887880. 

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Margit Wieden - 40 Jahre für die Anderen da

64-Jährige war in der Seelsorge aktiv, zuletzt in der Schwangeren-Konfliktberatung - Jetzt geht sie in den Ruhestand

von Elke Zanner
"Du bist hier erwünscht" - das könnte als Motto an der Bürotür von Margit Wieden stehen. Denn mit diesem Credo in Kopf und Herz hat sie mehr als 20 Jahre Schwangeren-Konfliktberatung in Passau gemacht, zuerst bei der Caritas, zuletzt bei Donum vitae. Nach über 40 Berufsjahren geht die 64-Jährige jetzt in den Ruhestand.
Die Frauen, die in den vergangen 22 Jahren zu Margit Wieden kamen oder kommen mussten, hatten keinen leichten Gang. Schließlich ging es immer um Leben und Tod, die quälende Frage: Baby ja oder nein? Und neben dem ungewollten Kind im Bauch schleppten viele von ihnen noch einen weitaus höheren Berg an Sorgen mit in Wiedens heimeliges Beratungszimmer, in dem "viel geweint wurde". Denn im Gespräch mit den Frauen wurden oft alte Wunden aufgekratzt, ausgesprochen, was bisher verdrängt wurde, wie etwa Missbrauch in der Kindheit, schlimme Erfahrungen im Elternhaus oder in der Ehe.
Bei Margit Wieden konnten sie seelisches Gift abladen, Wut rauslassen. "Das ist wichtig, denn nur so kann Hoffnung nachrutschen", sagt sie.
Margit Wieden kam 1963 nach dem Studium von München nach Passau, weil in der Stadt damals Mangel an Sozialpädagoginnen herrschte. "Ich dachte, ich bleibe vielleicht ein Jahr." Es sollte anders kommen. Bis 1974 arbeitete sie in der Familienfürsorge beim Landratsamt, machte parallel dazu eine Therapeuten-Ausbildung, bei der sie ihr Talent fürs Beraten entdeckte. Danach war sie in der psychologischen Beratungsstelle der Caritas tätig. 1981 übernahm sie nach anfänglichem Zögern und einem wegweisenden Traum auf Bitte von Caritas-Direktor Konrad Unterhitzenberger den Aufbau der Schwangeren-Konfliktberatungsstelle der Caritas - der ersten unter freier Trägerschaft in Passau.


Mit 62 Jahren einen Neuanfang gewagt


Fast zwanzig Jahre war sie dort - zunächst mit einer Sekretärin, später als Leiterin eines fünfköpfigen Berater-Teams. Vermutlich wäre sie bis zur Rente geblieben, wäre die katholische Kirche auf Weisung des Papstes im Jahr 2000 nicht aus der Schwangerenkonfliktberatung ausgestiegen, mit der Folge, dass auch die Caritas keine Beratungsscheine mehr ausstellen durfte. In den Augen von Margit Wieden, einer tief gläubigen Christin, keine kluge Entscheidung: "Ich hatte Wut auf die Kirche, weil mir der seelsorgerische Aspekt zu kurz kam." Mit 62 Jahren wagte sie mit Donum vitae deshalb einen Neuanfang, ohne es heute zu bereuen. "Unsere Zahlen sind fast genauso gut wie bei der Caritas."
191 schwangere Frauen haben sich im vergangenen Jahr bei Donum Vitae beraten lassen - 61 entschieden sich für das Kind. "Natürlich freut mich das am meisten", sagt Margit Wieden. Schließlich habe sie in all den Jahren noch nie erlebt, dass eine Frau diese Entscheidung bereut hätte.
Doch grundsätzlich stand bei Margit Wieden immer das Wohl der Frau im Vordergrund, selbst wenn diese auch nach der Beratung keine Chance sah, das Kind zu bekommen. Stand der Entschluss für eine Abtreibung, versuchte sie ihnen auch Ängste zu nehmen, das Bild vom strafenden Gott zurecht zu rücken. "Viele Frauen, die das erste Baby abtreiben, quält die Furcht, später keine Kinder mehr bekommen zu können. Frauen, die bereits Kinder haben, sind in Sorge, dass Gott diese bestrafen könnte", kennt Wieden die Bedenken. Auf Grund ihrer Entscheidung bewertet hat Margit Wieden die Frauen nie, das wäre für sie das Schlimmste. "Die Frauen haben oft einen sehr schweren Lebenslauf, deshalb darf man sie niemals bewerten."


Integrative Seelsorge
im Ruhestand


Nach 40 Jahren Arbeit freut sich Margit Wieden nun aufs Bergwandern, aufs Spazierengehen und auf eine Pilgerfahrt nach Santiago di Compostela in Spanien, die sie aus Dankbarkeit für 40 Jahre "arbeitsreiches und fruchtbares" Berufsleben machen will. Freuen dürfen sich auch ihre Freunde und Bekannten, die nun vermutlich häufiger in den Genuss von "Hühnchen in Wein" à la Wieden oder Dampfnudeln kommen werden. Denn eine eigene Familie hat Margit Wieden nicht zu versorgen. "Schon als junge Frau verspürte ich weder die Berufung für eine Ehe noch fürs Kloster", sagt sie. Sie wollte lieber "in der Welt wirken". Trotz Ruhestand wird sie das auch weiterhin tun - in der "integrativen Seelsorge". Zusammen mit einem Theologen will sie in einem geistlichen Zentrum bei Nördlingen Kurse geben und Exerzitien halten.
Ihre Nachfolge bei Donum vitae - bei der noch eine weitere Vollzeitkraft und zwei Sekretärinnen tätig sind - wird zum 1. April Marion Weigl antreten.

Aus: PNP, Passau-Stadt, 3.3.2003

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Selbsthilfe bei Ess-Problemen

Die Selbsthilfegruppe für Ess-, Mager- und Essbrechsüchtige trifft sich heute um 19.45 Uhr im dritten Stock der Evangelischen Studentengemeinde (ESG) am Dietrich-Bonhoeffer-Platz 3. Informationen für alle, die teilnehmen wollen, gibt es unter Tel. 08592/939844.

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