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Newsletter Nr.2/2003 zum Thema
Beratung und Hilfestellung
"Infoabend für werdende Eltern",
in: Deggendorfer Zeitung, 3.2.2003:
An jedem ersten Dienstag im Monat
informieren Hebammen, Ärzte, und Anästhesisten über Geburt und Wochenbett (mehr)
"Wöchentlicher Sprechtag für Schwangere",
in: PNP, Waldkirchen, 3.2.2003:
Sprechtag für Schwangere im Gesundheitsamt (mehr)
"Morgen
Sprechstunde der DAK-Geschäftsstelle",
in: PNP, Waldkirchen, 3.2.2003:
Sprechtag für Versicherte der
DAK-Geschäftsstelle Freyung (mehr)
"Chefarzt
referiert über Migräne",
in: PNP, Passau-Stadt, 3.2.2003:
Vortrag zum Thema "Migräne – die
verschwiegene Krankheit" (mehr)
"Hyperaktiv", in:
Viechtacher Bayerwald-Bote, 3.2.2003:
Erfahrungsaustausch zum Thema "Aufmerksamkeitsstörungen/ Hyperaktivität" (mehr)
"Neuer
Verein engagiert sich für Kinder und Familien",
in: PNP, Passau-Land, 3.2.2003:
Die Schutzgemeinschaft
Kinder- und Jugendhilfe e.V. (SKJ) nahm ihre Arbeit auf und wird gegen
Leistungskürzungen und Standardabsenkungen im sozialen Bereich eintreten. (mehr)
"Gewalt
gegen Frauen nimmt zu",
in: Deggendorfer Zeitung, 4.2.2003:
In letzter Zeit haben die Fälle
häuslicher Gewalt zugenommen. Eine neue Selbsthilfgruppe für Frauen wurde in
Deggendorf gegründet und der Deggendorfer Frauennotruf wurde durch
Diplom-Psychologin Karolina Stechele verstärkt. (mehr)
"Eltern
sollen mit gutem Beispiel und festen Regeln vorangehen",
in: Deggendorfer Zeitung, 4.2.2003:
Erziehung der Kinder zu
Verantwortungsbewusstsein, Disziplin, Leistungsbereitschaft und
Gemeinschaftssinn vor allem durch beispielhaftes Verhalten der Eltern (mehr)
"Fachmann
gibt Vereinen Steuertipps",
in: Deggendorfer Zeitung, 4.2.2003:
Veranstaltung zum Thema Besteuerung stieß
auf großes Interesse bei Vereinsvertretern (mehr)
"Familienbeauftragte hat heute ihren Sprechtag",
in: PNP, Waldkirchen, 4.2.2003:
Sprechstunde der Frauenbeauftragten Renate Cerny (mehr)
"Menschen
mit Sprachstörungen können sich beraten lassen",
in: PNP, Waldkirchen, 4.2.2003:
Beratung für Menschen mit neurologischen
Sprachstörungen (mehr)
"Vorbeugen sinnvoller als von der Schule werfen",
in: PNP, Passau-Land, 4.2.2003:
An der Hauptschule
Hauzenberg setzt man auf vorbeugende Jugendsozialarbeit mit sozialpädagogischer
Betreuung anstatt schwierige Jugendliche von der Schule zu verweisen. (mehr)
"In der
Not helfen sich die Bauern gegenseitig aus",
in: Deggendorfer Zeitung,
5.2.2003:
Bei der Versammlung des landwirtschaftlichen Hilfsvereins Plattling
referierte Notar Stefan Bandel über Vererbung, Verkauf oder Übergabe von Besitz. (mehr)
"Infos
über rechtliche Vorsorge für Alter und Krankheit",
in: PNP, Passau-Land, 5.2.2003:
Zu diesem Thema hielt Richter Willibald Preisinger einen Vortrag in Neuhaus am Inn (mehr)
"Infos
und Hilfe für Stoma-Patienten",
in: Grafenauer Anzeiger, 5.2.2003:
Aus einer losen Gruppe von Stoma-Patienten
soll eine Selbsthilfegruppe gebildet werden. Dafür vorgesehen sind
Veranstaltungsreihen, gemeinsame Unternehmungen , Austausch von Problemen etc. (mehr)
"Mach‘
mir Mut!": Vortrag für Eltern,
in: Plattlinger Zeitung,
6.2.2003:
Ein Elternabend mit einem Vortrag für Eltern zu diesem Thema fand im
Kindergarten Künzing statt. (mehr)
"Beratungsstelle: Wo Sucht zum Alltag wird",
in: PNP, Simbach, 6.2.2003:
Die M-Klasse 9c der Hauptschule Simbach besuchte
die psychosoziale Beratungsstelle der Caritas in Pfarrkirchen. Dort erfuhren die
Schüler Verschiedenes über stoffgebundene und stoffungebundene Sucht und über
Entgiftung, Entwöhnung und Therapie von Suchtkranken. (mehr)
"Migräne – bald soll in Passau
eine Selbsthilfegruppe die Schmerzen lindern helfen",
in: PNP, Passau-Stadt, 11.2.2003:
Ein Vortrag im Hotel
Holiday Inn informierte über Ursachen, Symptome und richtige Behandlung von
Migräne. Auch in Passau soll nun eine Selbshilfegruppe gegründet werden. (mehr)
"Lernen und Erholen in der
Gruppe – bei Ganztagsbetreuung kein Problem",
in: PNP, Passau-Stadt, 11.2.2003:
Passau ist führend bei der
Bereitstellung von Ganztagsbetreuung in Niederbayern. Diese Einrichtung bietet
Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung. Das Gefällt den Kindern und
fördert sie, gleichzeitig ermöglicht es beiden Elternteilen die Berufstätigkeit. (mehr)
"Kneipp: Gesundheit ist kein
Zufall", in: Deggendorfer Zeitung, 12.2.2003:
Vorstellung des neuen Kneipp-Programms mit Gymnastik,
Ausflügen und Vorträgen (mehr)
"Integration von Fremden als
Thema", in: Deggendorfer Zeitung, 12.2.2003:
Klausurtag des
Pfarrgemeinderats Otzing zu den Themenbereichen Integration von Zugezogenen und
Jugendarbeit (mehr)
"Diabetes: Hier hilft
vorbeugen", in: Bayerwald-Bote, Regen, 12.2.2003:
Ein Diabetiker-Tag fand im
Pfarrsaal Regen statt. Firmen, die Diabetikerbedarf vertreiben, boten die
Möglichkeit zu Blutwert-Schnelltests. (mehr)
"Hilfe zur Selbsthilfe", in:
Deggendorfer Zeitung, 13.2.2003:
neue Gruppe für Frauen, die
Gewalt erfahren mussten (mehr)
"Wöchentliche Beratung für
psychische Gesundheit"
Freitag vormittags
Sprechstunden für Menschen mit psychischen Problemen und Krankheiten (mehr)
"Keine Angst vor dem
Zwischenzeugnis: Schlechte Noten können auch Chance sein",
in: PNP, Passau-Stadt, 13.2.2003:
Schulpsychologen
appellieren: Zwischenzeugnisse haben nur Warnfunktion. Schlechte Noten sind noch
kein Grund für Eltern zur Panik, statt dessen soll eine andere Lernstrategie
oder ein Schulwechsel in Betracht gezogen werden. Manchmal sind Unterricht oder
Umfeld des Kindes schuld an schulischen Problemen. (mehr)
"Schulprobleme? Hier gibt’s
Tips:", in: PNP, Passau-Stadt,
13.2.2003:
Sprechzeiten und
Telefonnummern von Beratungsdiensten (mehr)
"Informationen zur Natürlichen
Empfängnisregelung", in: Viechtacher Bayerwald-Bote, 13.2.2003:
Infoabend und Seminar zur
Natürlichen Empfängnisregelung (NER) nach Prof. Rötzer, anschließender Grundkurs (mehr)
"Hyperaktivität", in: PNP, Freyung, 14.2.2003:
Treffen der Selbsthilfegruppe zur Förderung
hyperaktiver Kinder (mehr)
"Schulpsychologin rät: Die
Schule ist nicht alles", in: PNP,
Freyung, 14.2.2003:
Anlässlich des Zwischenzeugnisses ein Interview mit der
Schulpsychologin Marianne Winter (mehr)
"Wenn man zur Mutter der
eigenen Mutter wird", in: PNP,
Passau-Land, 14.2.2003:
Angehörigenberatung der
Caritas bietet Gesprächskreis und Kurs zum Umgang mit Demenzkranken (mehr)
"Lernkreis bietet
Zeugnis-Beratung für Eltern und Schüler an",
in: PNP, Passau-Land, 14.2.2003:
Zeugnis-Sonderservice und Info - und
Beratungstelefon zum Zwischenzeugnis eingerichtet (mehr)
"Hospiz-Verein"
Begleitung für
Schwerstkranke, Sterbende und deren Angehörige (mehr)
"Seminar-Wochenende: 'Familien(wahn)sinn'",
in: PNP, Freyung, 24.2..2003:
Familienwochenende des
Pfarrgemeinderats Philippsreut und des Katholischen Kreisbildungswerks
Freyung-Grafenau mit dem Titel "Familien(wahn)sinn…-wie wir den Familienalltag
erleben". (mehr)
"Initiative 'Mit Krebs leben'
informiert Betroffene", in: PNP,
Waldkirchen, 24.2.2003:
Informationen und
Hilfestellungen für Krebskranke und Angehörige (mehr)
"Engagement für Kinder",
in: Deggendorfer Zeitung, 3.3.2003:
50-Jähriges Bestehen des
Deutschen Kinderschutzbundes; Mitglieder gesucht, Tag der offenen Tür am
14.3.2003. (mehr)
"Initiative – 'Mit Krebs leben' berät Betroffene",
Informationen und Hilfestellung für Krebskranke und ihre Angehörigen (mehr)
"Margit Wieden – 40 Jahre für die Anderen da", in: PNP, Passau-Stadt, 3.3.2003:
Mehr als
40 Jahre hat Sozialpädagogin Margit Wieden in der Beratung von Frauen und in der
Schwangerenkonfliktberatung von Caritas und Donum vitae intensiv gewirkt. (mehr)
"Selbsthilfe bei Ess-Problemen"
Treffen der Selbsthilfegruppe für Ess-, Mager- und Essbrechsüchtige (mehr)
Infoabend für werdende Eltern
Deggendorf
(dz). Ein Informationsabend für werdende Mütter
und Väter findet morgen, Dienstag, ab 19 Uhr im Speisesaal des Klinikums statt.
Wie jeden ersten Dienstag im Monat werden Hebammen, Ärzte und Anästhesisten über
Geburt und Wochenbett informieren. Bei einem Rundgang können sich die Besucher
ein Bild von der Geburtsstation machen.
Aus: Deggendorfer
Zeitung, 3.2.2003
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Wöchentlicher Sprechtag für Schwangere
Waldkirchen. Einen Sprechtag für Schwangere bietet das Gesundheitsamt
Freyung am morgigen Dienstag an. Er findet von 9 bis 11.30 Uhr im Rathaus,
Dienstzimmer vier, statt. Infos: Tel. 08551/963721 oder Tel. 08551/963723.
Aus: PNP, Waldkirchen,
3.2.2003
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Morgen Sprechstunde der DAK-Geschäftsstelle
Waldkirchen. Die DAK-Geschäftsstelle Freyung hält morgen, Dienstag ,
einen Sprechtag für Versicherte ab. Er findet von 12 bis 13 Uhr im Waldkirchner
Rathaus, Zimmer vier, statt.
Aus: PNP, Waldkirchen,
3.2.2003
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Chefarzt referiert
über Migräne
Über "Migräne - die verschwiegene Krankheit?" spricht Chefarzt Dr. Jan Brand von
der Migräne-Klinik Königstein/Taunus am Donnerstag, 6. Februar, um 19.30 Uhr im
Hotel Holiday Inn. Brand sieht als einen der Auslöser der Kopfschmerz-Attacken
die heutige Leistungsgesellschaft. Eingeladen sind Patienten und Angehörige,
Ärzte und Apotheker. Die Teilnahme ist kostenlos. Voranmeldung erbeten unter
Tel. 03591/ 490 111 oder Fax -112 oder Mail
anmeldung@gnant.de.
Aus: PNP, Passau-Stadt,
3.2.2003
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Hyperaktiv
Viechtach. Die Regionalgruppe Oberpfalz-Niederbayern des Bundesverbandes
Aufmerksamkeitsstörung/Hyperaktivität trifft sich zu einem Erfahrungsaustausch
am heutigen Montag um 20 Uhr im Hotel Schmaus in Viechtach. Dazu sind alle
betroffenen Eltern willkommen, Voranmeldung bei der Vorsitzenden Anna Maria
Schwital ist notwendig (Telefon 09942/3435).
Aus: Viechtacher
Bayerwald-Bote, 3.2.2003
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Neuer
Verein engagiert sich für Kinder und Familien
Schutzgemeinschaft gegen
Sozial-Kürzungen
Passau
(red).Mit 13 Gründungsmitgliedern aus der Region Passau hat die
Schutzgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe e.V. (SKJ) ihre Vereinstätigkeit
aufgenommen. Der Verein, dem Betroffene und Fachkräfte angehören, setzt sich
gegen Leistungskürzungen und Standardabsenkungen im Sozialbereich ein.
Stattdessen fordert die SKJ bedarfsgerechte und fachliche Hilfsangebote für
junge Menschen und Familien.
"Die Kinder- und Jugendhilfe muss vor einem unsachgemäßen politischen Eingriff
in das Leistungsrecht und in die qualitative Ausgestaltung ihrer Angebote
geschützt werden", so Udo Zimmermann, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft.
Zimmermann wird in der Vorstandsarbeit von Johannes Seiser (stellvertretender
Vorsitzender), Christian Hadersdorfer (Schriftführer), Sandra Öller, Bernhard
Tischlinger, Christian Schaller (alle Beisitzer) und Paul Kascha (Kassenführer)
unterstützt.
Betroffene über
Rechte informieren
Der SKJ will weiter
Betroffene über ihre Rechte aufklären und sie beim Geltendmachen von Ansprüchen
unterstützen. Ängste der Hilfesuchenden gegenüber öffentlichen Stellen sollen zu
Gunsten einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit abgebaut werden.
Fachkräfte in Einrichtungen und Träger werden bei der Umsetzung ihrer Aufgaben
und bei der Entwicklung ihrer Qualitätsangebote beraten und gefördert. Die
Ausrichtung einer wirksamen und wirtschaftlichen Jugendhilfe an professionellen
Standards steht dabei im Vordergrund.
Unsachgemäße und unqualifizierte Einschränkungen durch politische
Entscheidungsträger und -gremien zu Lasten der Kinder, Jugendlichen und ihrer
Familien will die SKJ öffentlich beanstanden und zu einer sachgerechten Lösung
beitragen.
Nicht auf Rücken der Schwächsten
sparen
Allerdings befürchtet die
Schutzgemeinschaft wegen der prekären Haushaltssituation der Kommunen
rücksichtslose Einschnitte in das soziale Leistungssystem und damit Sozialabbau
auf dem Rücken der Schwächsten. Deshalb lädt sie alle zur Zusammenarbeit ein,
die einer derartigen Entwicklung entschlossen und offen entgegentreten wollen.
Informationen und Beratung sind unter Tel. 0170-3120386 oder 0172-8382181
erhältlich.
Aus: PNP, Passau-Land,
3.2.2003
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Gewalt
gegen Frauen nimmt zu
Karolina Stechele neue
Mitarbeiterin - Neue Selbsthilfegruppe
Deggendorf
(chr). Häusliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen
nimmt zu. Immer mehr Betroffene wenden sich in Notsituationen an die
Beratungsstelle des Frauennotrufs. Diplom-Psychologin Karolina Stechele
unterstützt dort seit dem 15. Januar Sozialpädagogin Brigitte Breit. Ab dem 15.
Februar wird eine neue angeleitete Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen. Seit 10
Jahren bietet der Verein Frauennotruf betroffenen Frauen in Deggendorf Hilfe an.
"Die Fälle von häuslicher Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat seither
zugenommen", sagt Sozialpädagogin Brigitte Breit. Die Zahlen der Jahresstatistik
belegen diese Tendenz. 621 Beratungsgespräche wurden durchgeführt. Neben
persönlichen Gesprächen zählen auch telefonische Auskünfte, Gruppengespräche und
die Begleitung von Frauen zu Behörden und anderen Einrichtungen dazu. 136
Personen wurden beraten, 119 davon wandten sich zum ersten Mal an den
Frauennotruf. Die meisten, 96, kamen aus dem Landkreis Deggendorf. Aber auch
Frauen aus den Landkreisen Regen, Straubing oder Regensburg kamen zur
Deggendorfer Beratungsstelle.
Warum die Frauen Hilfe suchen? Häusliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen liegt
in der Statistik mit 52 Nennungen weit vorn. 24 Mal wurde die Beratungsstelle in
Sachen Scheidungs- oder Trennungskrisen aktiv, auch acht Frauen mit Essstörungen
suchten Rat. Besonders erschreckend: 11 Mal musste der Frauennotruf bei Fällen
von sexuellem Missbrauch beraten und vier Mal bei Vergewaltigungen.
Brigitte Breit, die seit zwei Jahren beim Frauennotruf arbeitet, hat jetzt eine
neue Kollegin bekommen: Karolina Stechele aus dem Landkreis Straubing arbeitet
seit dem 15. Januar zusammen mit ihr in der Beratungsstelle. Die 42-jährige
Diplom Psychologin freut sich auf ihre neue Aufgabe. Neu ist das Metier für sie
nicht. Seit längerer Zeit engagiert sie sich im Frauenhaus in Straubing und hat
bisher in der Sozialpsychiatrie gearbeitet. Der dreifachen Mutter ist es
wichtig, dass sie schnell das Vertrauen der Hilfe suchenden Frauen gewinnt.
Ab 15. Februar bietet der Frauennotruf eine neue Selbsthilfegruppe an, die
Brigitte Breit leitet. Sie richtet sich an Frauen, die aktuell oder in der
Vergangenheit körperliche, sexuelle oder psychische Gewalt erlebt haben. "Die
Gruppenarbeit hebt oft die Isolation dieser Frauen auf", weiß Brigitte Breit. An
einem geschützten Ort kann man sich gegenseitig austauschen und unterstützen.
Sicherheit und Selbstwertgefühl können wieder wachsen.
Wie Brigitte Breit und Karolina Stecherle persönlich mit den teils bedrückenden
Schicksalen in ihrem Berufsalltag umgehen? "Natürlich geht einem das oft nahe",
sagen sie. Aber mit den Erfahrungen, die die Zeit mitbringt, würde man einen Weg
finden damit umzugehen.
Aus: Deggendorfer
Zeitung, 4.2.2003
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Eltern
sollen mit gutem Beispiel und festen Regeln vorangehen
Mettener Abt Wolfgang
referiert über Erziehung
Deggendorf
(as). "Für mich ist der Bauernhof eine wichtige
Schule des Lebens," sagte Wolfgang Hagl, Abt des Benediktinerklosters Metten,
gestern beim Landfrauentag. Dort habe er selbst Sozialkompetenz erworben und
gelernt, mit anderen an einem Strang zu ziehen und - vor allem - zu arbeiten.
Werte wie Disziplin, Leistungsbereitschaft und Gemeinschaftssinn seien
heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Die könne man mit Geld aber nicht
kaufen und schon gar nicht im Fernsehen erwerben. Wenn man schon Geld ausgeben
wolle, dann für Schulen und soziale Betreuung, zitierte der Abt aus einem
Schülerzeitungsartikel. Deshalb müssten Eltern ihre Kinder gezielt zu
verantwortungsvollen Menschen erziehen. "Denn die Anteilnahme am Leben der
Kinder kostet nichts," betonte Wolfgang Hagl.
Bei der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung werde das Vermitteln von Werten
aber immer schwieriger. "Wie sollen die Kinder noch zwischen Gut und Böse,
Richtig und Falsch unterscheiden lernen?"
Dazu gebe es unterschiedliche Wege. Beispielsweise müssten Eltern ihrem
Nachwuchs im Alltag mit gutem Beispiel vorangehen. Das habe seiner Meinung nach
die stärkste erzieherische Wirkung. Andererseits fänden Heranwachsende auch
einen Halt an festen Lebensregeln. Dabei müssten sie lernen, auch Konflikte
auszutragen, um sich zu selbstbewussten Persönlichkeiten zu entwickeln. Kinder
bräuchten starke Eltern "und keine Gummipuppen". Dadurch seien Konflikte etwas
ganz Normales. Die ideale Familie gebe es nämlich nicht. Wer das nicht
akzeptieren wolle, der lebe in einer Scheinwelt.
Weiterhin würden Werte durch die gemeinsame Gestaltung der Freizeit oder durch
bewusste Glaubenserziehung vermittelt. Sehr wichtig sei es, dass sie dabei auch
im Gefühl der Kinder verankert werden. Vieles lasse sich eben nicht durch reines
Denken erklären. "Was nur mit dem Kopf erfasst wird", so Hagl, "findet im Leben
nicht unbedingt Verwirklichung."
Aus: Deggendorfer
Zeitung, 4.2.2003
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Fachmann
gibt Vereinen Steuertipps
Vereinsvertreter informieren
sich
Hengersberg
(alf). 70 Vereinsfunktionäre haben sich zum
Thema Besteuerung informiert. Jutta Staudinger von der neuen Beratungsstelle des
Landratsamtes organisierte die Veranstaltung und konnte als Referenten Reiner
Kettl vom Finanzamt Straubing gewinnen. Landrat Christian Bernreiter freute sich
über das große Interesse. Kettl gliederte das Thema in drei Punkte:
Gemeinnützigkeit, Vereinsbesteuerung und Spendenrecht. Der Referent erklärte,
was in der Satzung eines Vereines festgehalten werden muss. So solle die Satzung
erst dem Amtsgericht vorgelegt werden, wenn das steuerliche Einverständnis vom
Finanzamt vorliegt. Das Amt erteilt dem Verein eine vorläufige Bescheinigung
über die Gemeinnützigkeit, welche von der Körperschaftssteuer befreit. Die
Steuererklärung eines Vereins muss den Kassen- und Tätigkeitsbericht sowie eine
Aufstellung über das Vereinsvermögen beinhalten.
Auch das richtige Ausfüllen von Spendenbescheinigungen war Thema. Es wird
unterschieden zwischen Mitgliedsbeitrag, Geld- und Sachzuwendungen. Für jede der
drei Zuwendungsformen zeigte Kettl Beispiele, wie die jeweilige
Spendenbescheinigung für das Finanzamt auszufüllen ist.
Zum Thema Besteuerung erklärte Kettl: "Einnahmen und Ausgaben von Vereinen
werden in vier Bereiche aufgeteilt." Der ideelle Bereich umfasst unter anderem
die Mitgliedsbeiträge. Dieser Bereich sei steuerfrei, ebenso wie die
Vermögensverwaltung. Als Beispiele dazu nannte Kettl Zinsen,
Gewinnausschüttungen oder Mieteinnahmen. "Der Zweckbetrieb fördert den
Satzungszweck und ist steuerbegünstigt", informierte der Referent und fügte an:
"Die Betätigungen von Vereinen für wirtschaftliche Zwecke sind hingegen
körperschaftssteuerpflichtig." Hier wies er aber ausdrücklich darauf hin, dass
die Besteuerungsgrenze bei rund 30 000 Euro liege.
Aus: Deggendorfer
Zeitung, 4.2.2003
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Familienbeauftragte hat
heute ihren Sprechtag
Waldkirchen. Die Frauen- und Familienbeauftragte der Stadt, Renate Cerny,
hält ihre Sprechstunde am heutigen Dienstag ab. Sie ist zwischen 16 und 18 Uhr
im Rathaus, Zimmer vier, vertreten oder erreichbar unter Tel. 08581/20214.
Aus: PNP, Waldkirchen,
4.2.2003
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Menschen mit Sprachstörungkönnen sich beraten lassen
Waldkirchen. Eine Beratung für Menschen mit neurologischer Sprachstörung,
die meist nach einem Schlaganfall auftritt, bietet der Landesverband für die
Rehabilitation der Aphasiker morgen, Mittwoch, von 10 bis 12 Uhr im Altenheim
St. Gisela an. Ansprechpartnerin ist Gaby Auer, Tel. 0170/8040962.
Aus: PNP, Waldkirchen,
4.2.2003
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Vorbeugen sinnvoller als von der Schule werfen
Jugendsozialarbeit an der
Wirthensohn-Hauptschule wird fortgesetzt – Neuer Sozialpädagoge angestellt
von Ernst Hauzenberger
Hauzenberg. An der Hauptschule Hauzenberg kann und will man in
Zusammenarbeit mit mehreren Einrichtungen weiter auf vorbeugende
Jugendsozialarbeit setzen, ehe man schwierige Jugendliche von der Schule
verweisen muss.
Das Modellprojekt, das beispielgebend ist, kann nach nur halbjähriger Pause
fortgesetzt werden. Darin sieht man, wie eine Sitzung des Beirats am Wochenende
deutlich machte, sozialpädagogische Maßnahmen im Vorfeld als sehr sinnvoll an.
Staat bezuschusst
Projekt mit 40 Prozent
Seit 7. Januar hat man in
Peter Niedermeier einen neuen Sozialpädagogen an der Schule, der bereits ein
umfangreiches Programm für die Jungen und Mädchen der Wirthensohn-Schule
ausgearbeitet hat. Der Staat bezuschusst die Maßnahme mit 40 Prozent, das
"Defizit" teilen sich der Landkreis und die Stadt zu je 45 Prozent, sowie die
Arbeiterwohlfahrt mit zehn Prozent.
Träger dieser Maßnahme ist, wie bislang, die Arbeiterwohlfahrt
Niederbayern/Oberpfalz, Kooperationspartner sind der Schulverband Hauzenberg,
die Hauptschule, das Jugendamt des Landkreises Passau und das Staatliche
Schulamt. Zu den beratenden Mitgliedern zählen die Universität Passau, die
Beratungslehrerin und der Elternbeirat der Hauptschule, sowie der Vertreter des
Fachdienstes des Kreisjugendamts.
In seiner ersten Sitzung nach einer kurzen Unterbrechung stellte Sozialpädagoge
Peter Niedermeier sich und sein Programm vor. Zudem wurde der Haushalt 2003
befürwortet. Neben dem Jugendreferenten der Arbeiterwohlfahrt, Alois Fraunholz,
und Schulamtsdirektor Anton Wolfer zeigte sich besonders Rektorin Ursula Schmid
erfreut, dass dieses Projekt fortgesetzt werden kann. Die Verhältnisse an den
Hauptschulen würden, nach vorzeitigem Übertritt an andere Schulen, immer
schwieriger, die "geballte Mannschaft schwieriger Schüler und damit die
Belastung der Lehrkräfte immer größer".
Der Landkreis beteilige sich gerne am finanziellen Aufwand für die
Jugendsozialarbeit an der Hauptschule, betonte Jugendamtsleiter Franz Prügl,
"denn die fachliche Notwendigkeit ist unbestritten". Finanzielle Unterstützung
seitens des Elternbeirats und des erst kürzlich gegründeten Fördervereins konnte
Martin Peter zusichern.
Schule bekommt
anderen Stellenwert
Von einem erfreulich
positiven Zusammenspiel sprach Schulamtsdirektor Anton Wolfer. Die Mithilfe der
Schule, des Elternbeirats und des Fördervereins würdigte Alois Fraunholz vom
Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt, bei dem die Fäden zusammenlaufen. "Wenn
das Umfeld mithilft", betonte er, der auch die segensreiche Einrichtung des
Schülerhorts würdigte, "bekommt die Schule einen ganz anderen Stellenwert".
Aus: PNP, Passau-Land,
4.2.2003
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In der
Not helfen sich die Bauern gegenseitig aus
Landwirtschaftlicher
Hilfsverein Plattling hielt Rückschau - Notar Stefan Bandel referierte
Plattling
(mit). Der Landwirtschaftliche Hilfsverein
Plattling und Umgebung hat auch in der Gegenwart noch eine wichtige Funktion.
Dies stellte Vorsitzender Hans Ebner in der Jahreshauptversammlung am Sonntag im
Bischofshof klar. Die Hilfsorganisation wurde eigentlich ins Leben gerufen, um
von Brandschäden oder anderen schweren Unfällen getroffenen Landwirten schnell
unter die Arme greifen zu können. "In früheren Zeiten waren die
landwirtschaftlichen Bauten entweder vollständig oder zum Teil aus Holz, in
ihnen wurden Heu und Stroh sowie andere leicht brennbare Futtermittel gelagert",
erklärte Hans Ebner. "Wenn es da zu einem Brand gekommen ist, stand im Nu das
ganze Anwesen in Flammen." In den 29 Jahren, die er dem Verein vorsteht, gab es
16 Notfälle, in denen der Verein seine Unterstützung geben musste.
Durch Fortschritte in der Sicherheit und die massiven neuen Gebäude, die heute
in landwirtschaftlichen Betrieben vorherrschen, ist der landwirtschaftliche
Hilfsverein nicht mehr so oft gefordert. Was allerdings nicht bedeuten soll,
dass den Verein niemand mehr braucht. "Ich kenne die Mitglieder und wenn eine
Notsituation auftritt, dann kann ich schnelle und unbürokratische Hilfe
gewährleisten", ist Hans Ebner stolz. "Da lässt einer den anderen nicht im
Stich."
Für ihre große Einsatzbereitschaft dankte Ebner den Mitgliedern des Vereins.
Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder ließ der Vorsitzende das
abgelaufene Vereinsjahr kurz Revue passieren. Er stellte fest, dass der
landwirtschaftliche Hilfsverein die größte Gruppe ist, die mit einer Fahne an
der alljährlichen Fronleichnamsprozession teilnimmt. Außerdem verkündete Ebner,
dass die Mitglieder des Vereins zur 80-Jahr-Feier des Nachbarvereins
Mamming-Bubach eingeladen sind, woran die Plattlinger mit einer Abordnung
teilnehmen werden.
Notar Stefan Bandel referierte anschließend über wichtige Punkte rund um die
Themen Vererbung, Verkauf oder Übergabe von Besitz. In diesem Bereich gebe es
sehr viele Dinge zu beachten, um nicht unnötige finanzielle Belastungen auf sich
nehmen zu müssen. Ebner betonte, dass es äußerst positiv sei, dass durch die
Ausführungen Bandels auch das Bewusstsein der Vereinsmitglieder geschärft werde,
sich vor einer Übergabe von Besitz umfassend informieren zu lassen.
Abschließend verwies Hans Ebner noch auf einen aktuellen Präzedenzfall: So
bestehe für Landwirte die Möglichkeit, Baugründe zu verkaufen und mit dem Erlös
Wohnhäuser zu errichten. Versteuert werden müssten dabei nur die Gewinne aus den
Mieteinkünften, die neu errichteten Häuser würden zum Betriebsvermögen zählen.
Aus: Deggendorfer
Zeitung, 5.2.2003
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Infos
über rechtliche Vorsorge für Alter und Krankheit
Neuhaus/Inn (red). "Rechtliche Vorsorge für Alter und Krankheit" lautet
das Thema eines Vortrages, den Willibald Preisinger, Richter am
Vormundschaftsgericht Passau, am Dienstag, 11. Februar, ab 19.30 Uhr im Café
Schwaiger in Neuhaus am Inn hält. Den Abend organisiert das Bildungswerk des
Bayerischen Bauernverbandes, Kreisverband Passau.
Aus: PNP; Passau-Land,
5.2.2003
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Infos
und Hilfe für "Stoma-Patienten"
Selbsthilfegruppe startet
Veranstaltungsreihe - Erster Vortrag am Donnerstag
Grafenau
(cmg). Hilfe zur Selbsthilfe: Ende des vergangenen Jahres schlossen sich mehrere
"Stoma"- Betroffene zu einer Gruppe zusammen. Neben gemeinsamen Unternehmungen
soll vor allem der Erfahrungsaustausch im Vordergrund stehen. Am kommenden
Donnerstag startet die Veranstaltungsreihe mit einem Vortrag im Hotel Bayerwald
in Grafenau-Schlag. Die Schreckensdiagonse "Darmkrebs" wird im zunehmendem Maße
zur grausamen Realität für viele Patienten. Nach der häufig unvermeidbaren
operativen Therapie, müssen die Betroffenen mit einem künstlichen Seitenausgang
(Stoma) leben. Ein Stoma wird dann notwendig, wenn die normale Funktion des
Darmes erkrankungsbedingt verändert ist. Ein Schicksal, das gerne verdrängt,
aber jeden treffen kann: Unangenehme Spülungen, schmerzhafte Gewebs- und
Hautentzündungen aber auch das damit verbundene soziale Stigma.
Reinhard Schrepf - selbst Betroffener - will dieses Schicksal nicht einfach
still ertragen und engagiert sich bei der Gründung einer Interessengemeinschaft.
Ende letzten Jahres schlossen sich Betroffene in einer losen Gruppe zusammen und
wollen für 2003 mit regelmäßigen Treffen eine Selbsthilfeinitiative zum Thema
Stoma ins Leben rufen: Der Austausch von Problemen, gemeinsame Unternehmungen,
aber auch Facharztvorträge und Produktvorstellungen sind in diesem Zusammenhang
geplant. "Diejenigen, die ohne Probleme damit klarkommen, können wir sicher
nicht für unser Vorhaben begeistern. Aber vielfach fehlt den Patienten eine
kompetente und menschliche Anlaufstelle, die mit dem Schicksal umzugehen lernt!
Deswegen unser Engagement", erklärt Schrepf.
Als Fachkraft unterstützt Gertraud Sterzer, examinierte Krankenschwester aus
Büchelberg und Betreuerin mehrerer Stomapatienten im Landkreis, die notwendige
Initiative. Aus ihrer Berufserfahrung weiß die Therapeutin, "dass eine
umfassende Betreuung der Patienten und ihrer Familie das allerwichtigste ist.
Die Patienten müssen erst Schritt für Schritt mit der neuen Situation umzugehen
lernen".
Bei kaum einer anderen Krebserkrankung sind Lebensstil und
Ernährungsgewohnheiten mit der Krebsentstehung so eng verknüpft wie beim
Kolonkarzinom (Darmkrebs). Dennoch ist mangelnde Aufklärung vielfach dafür
verantwortlich zu machen, dass eine Operation oft unvermeidbar ist. Die damit
einhergehende Einschränkung der Lebensgewohnheit, nicht zuletzt durch die
lästigen, aber notwendigen, Plastikbeutel, kann das Trainieren von gezielten
Maßnahmen eine Erleichterung bringen.
Für kommenden Donnerstag ist im Hotel Bayerwald (Grafenau/Schlag) der Auftakt
der Veranstaltungsreihe vorgesehen. Die Referentin Maria-Theresia Heine der
Firma Convatec informiert über Produkte und erörtert allgemeine Problemlösungen
in der medizinischen Behandlung und Versorgung.
Für Rückfragen steht Gertraud Sterzer gerne Betroffenen oder ihren Angehörigen
zur Verfügung, Tel. 08505/922 271 oder 0171/522 1704.
Aus: Grafenauer Anzeiger,
5.2.2003
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"Mach’
mir Mut!": Vortrag für Eltern
Künzing
(uf). "Mama, mach' mir Mut" lautet das Motto eines Elternabends im Kindergarten
St. Severin in Künzing. Referent Josef Strasser aus Simbach am Inn gibt den
Eltern Tipps, wie sie ihre Kleinen zu einem gesunden Selbstbewusstsein und
gesicherten Selbstvertrauen führen können. Der Vortrag am Dienstag, 11. Februar,
beginnt um 19.30 Uhr in der Turnhalle des Kindergartens. Veranstalter ist das
Kreisbildungswerk, Unkostenbeitrag: 2 Euro.
Aus: Plattlinger Zeitung,
6.2.2003
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Beratungsstelle: Wo Sucht zum Alltag wird
Die Klasse 9cM der Simbacher
Hauptschule recherchiert in Pfarrkirchen - Sozialpädagoge gibt Auskunft zum
Thema Drogen
Simbach.
Mit dem Thema Drogen und Wege aus der Abhängigkeit beschäftigte sich vor kurzem
die M-Klasse 9c der Hauptschule Simbach. Hier ihr Bericht: "Etwas überrascht
stehen wir vor unserem Ziel: Der psychosozialen Beratungsstelle der Caritas in
Pfarrkirchen (PSBS). Ein Gebäude, benannt nach seinem Erbauer, ungewöhnlich im
Grundriss, transparent durch die Verglasung an der Ostseite. Sie vermittelt
Offenheit - für Menschen, die in Not sind, die Hilfe brauchen. "Jeder kann
kommen, nichts geht aus diesem Haus heraus", so der Grundsatz, nach dem hier
gearbeitet werden muss, damit tatsächlich geholfen werden kann.
Bundesweit 300 000 Junkies
2,5 Millionen Menschen in
der Bundesrepublik sind alkoholabhängig. 300 000 konsumieren harte Drogen. Um
sie geht es, aber nicht nur um sie. Wolfgang Haas, Diplompsychologe und
Sozialpädagoge bietet auch Eltern und Angehörigen von Drogenabhängigen Hilfe an.
"Auch wenn es nur das Gefühl des Verstanden-Werdens ist: Es erleichtert das
schlimme Schicksal - wenigstens vorübergehend."
Haas weiß, wovon er spricht. 309 Personen suchten im vergangenen Jahr die Hilfe
der PSBS. 20 Prozent davon waren alkoholkrank. 30 Prozent hatten Drogenprobleme.
Interessant für uns Zuhörer die Unterscheidung zwischen stoffgebundenen und
nicht stoffgebundenen Suchtkrankheiten: Essstörungen wie Bulimie und Magersucht,
Kaufsucht, ja sogar die Internetsucht entsprechen dem Krankheitsbild der Sucht
und müssen fachkompetent behandelt werden.
Was tatsächlich
weiter hilft
"Drohen oder Erpressen
bringt nichts. Drogenabhängige sind krank", erklärt Haas. Sie unterliegen dem
ständigen Zwang zu konsumieren. Geht einmal kein Stoff "her", leiden sie unter
schlimmen Entzugserscheinungen. Das gesamte Leben dreht sich nur noch um
Beschaffung und Konsum. Soziale Kontakte werden abgebrochen, alltägliche
Selbstverständlichkeiten wie Einkaufen, Arbeiten, für den Unterhalt von sich
selbst und seiner Familie zu sorgen, werden unmöglich. Gesundheitliche Schäden
werden ignoriert bzw. bereitwillig in Kauf genommen.
Der erste Schritt ist Ehrlichkeit vor sich selbst. "Das Verteufeln der Droge
allein hilft dem Abhängigen gar nichts", meint Haas. Überraschend für uns
Zuhörer, wie er in das Gespräch mit dem Drogenabhängigen eintritt: "Was ist gut
an deiner Sucht?" Die ehrliche Antwort darauf ist vielleicht der erste Schritt
auf einen neuen Weg - abseits von Drogen und Sucht.
Dass dieser nicht leicht ist, wird schnell klar: Die Entgiftung des Körpers
dauert bei vorher regelmäßigem Drogenkonsum vier Tage bis sechs Wochen. Die
Entwöhnungsphase zieht sich über neun Monate hin. Jedoch bleiben nur 40 Prozent
der so Therapierten danach clean, der Rest wird rückfällig.
Der Drogenentzug
Entscheidend für eine
Entzugstherapie ist die Freiwilligkeit und die Bereitschaft zur
Eigenverantwortung. Die Gruppe, in der diese Therapie abgewickelt wird, wirkt
stabilisierend und steigert den Willen des Drogenabhängigen, von dem "Zeug" weg
zu kommen. Arbeit und Verantwortung tragen, sein alltägliches Leben wieder
selbst in die Hand nehmen zu können, das sind wichtige Ziele, die die Patienten
aus eigenem Antrieb erreichen müssen. Dann werden sie wieder ins "Leben" zurück
geschickt. Sie müssen dann zurechtkommen: mit ihrem Freundeskreis und seinen
Verführungen, mit manchem Misserfolg bei den Versuchen, im Alltag wieder Tritt
zu fassen und mit der allgegenwärtigen Verfügbarkeit von Drogen aller Art - auch
in unserem Landkreis.
Methadon als Alternative
Eine andere Möglichkeit,
von der harten Droge weg zu kommen ist Methadon. Dabei handelt es sich um einen
Drogenersatzstoff, dessen Wirkung länger anhält als Heroin. Der
Methadon-Konsument ist sozial nicht mehr auffällig und kann - trotz seiner Sucht
- einem geregelten Leben nachgehen. Zwei Mal am Tag muss er Methadon einnehmen.
Seit Juli 2002 geschieht das auch in unserem Landkreis.
Fünf Ärzte dürfen diese Substanz verabreichen. Begleitet wird diese Therapie von
der Beratung durch die PSBS. Verabreichung und Beratung sind zwingend gekoppelt,
denn das Ziel ist ein Leben ohne Stoff.
Anlaufstellen
Vier Mitarbeiter, ein
Diplompsychologe und drei Sozialpädagogen stehen in Pfarrkirchen und den beiden
Außenstellen in Eggenfelden und Simbach zur Verfügung. Die Beratung der
Betroffenen ist kostenlos und wird von den Rentenversicherungsträgern getragen.
Sachlichkeit als
Überlebensprinzip
Kompetent, aufgeschlossen
und strukturiert ist der Vortrag vom Psychologen Haas. Alle Fragen werden
bereitwillig beantwortet. Eine Aussage lässt jedoch ahnen, wie anstrengend die
Arbeit mit Drogenkranken ist: Wie er denn so zurechtkomme mit all dem Leid
vieler Lebensläufe, die er hautnah mitbekommt, ist die Frage. Antwort: "Man muss
Distanz bekommen und vor allem abschalten können nach der Arbeit." Er ist auch
nur ein Mensch."
Aus: PNP, Simbach,
6.2.2003
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Migräne
- bald soll in Passau eine Selbsthilfegruppe die Schmerzen lindern helfen
Experte Dr. Jan Brand
referierte vor 140 Zuhörern im Holiday Inn
Von Renate Schmidt-Rellstab
Otto von Bismarck litt daran, Marie
Curie und die Queen. Schon im alten Ägypten wurde sie beschrieben: die Migräne.
Einst als undefinierbare psychische Störung oder gar als Ausrede für den Rückzug
ins verdunkelte Schlafzimmer verunglimpft, ist Migräne längst als chronische
neurologische Erkrankung erkannt, die in den meisten Fällen vererbt wird -
manchmal mit einem Generationensprung. Selbst Kinder bleiben nicht von
Schmerzattacken verschont. Es gibt sieben verschiedene Formen. Die "Migräne ohne
Aura" mit stark pulsierendem halbseitigen Kopfschmerz (4 bis 72 Stunden),
begleitet von Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen, Lärm- und Lichtempfindlichkeit ist
die häufigste .
"Migräne entsteht durch eine Serotonin-Stoffwechselstörung im Gehirn, die
erweiterte und entzündete Gefäße im Gehirn zur Folge hat. Auslöser können ein
Wetterwechsel, Stress, zu wenig Schlaf, Geschmacksverstärker, Glutamat,
unangenehme Gerüche wie ein stark riechendes Parfum, Hitze, der Genuss von Käse,
Schokolade, Nüssen und Rotwein sein. Vorboten sind manchmal Lärmempfindlichkeit,
nicht enden wollendes Gähnen und plötzlicher Heißhunger," sagte Dr. Jan Brand,
Chefarzt der Migräne-Klinik Königstein/Taunus, im Hotel Holiday Inn vor 140
Zuhörern.
Eingeladen zu dem Vortrag hatte eine Betroffene, Lucia Gnant aus Bautzen, die
ein Buch über ihre Leidensgeschichte geschrieben hatte und in Passau auch eine
Selbsthilfegruppe anregte. Es gibt bereits 50 erfolgreich agierende
Selbsthilfegruppen in Deutschland. Mit Hilfe der AOK soll eine solche nun auch
in Passau gegründet werden; viele Zuhörer bekundeten Interesse. Lucia Gnant,
Stellvertretende Vorsitzende der Migräne Liga e.V. Deutschland, hat ebenfalls
ihre Unterstützung angeboten.
Weg zum Arzt bringt am
schnellsten Linderung
Beim Vortrag von Dr. Brand
wurde deutlich, wie viel man bei der Bekämpfung der Migräneanfälle falsch machen
kann. Viele Patienten würden einfach nur Schmerzmittel schlucken, von denen sie
gehört haben, dass sie ihnen helfen könnten. Dr. Brand hält es jedoch für
unerlässlich, bei Verdacht auf Migräne zum Hausarzt oder Neurologen zu gehen -
nicht zu anderen Fachärzten -, um die richtige Diagnose zu finden. Bisher würden
nur etwa 30 Prozent der Migränepatienten ihrem Hausarzt davon berichten. "Ob es
sich um eine echte Migräne handelt, können Sie daran erkennen, dass sie bei
Bewegung schlimmer wird. Beim normalen Kopfschmerz indes nicht," sagte Dr.
Brand, der nahezu alle Medikamente und deren Anwendungsweise bei den
verschiedenen Migräneformen vorstellte.
Tagebuch hilft bei der
Medikamentengabe
"Wichtig ist, dass Sie ein
Tagebuch über Ihre Schmerzen und einen Kalender führen, wann Sie welche Mittel
genommen haben," sagte er zu den Zuhörern, von denen viele - nach der folgenden
Diskussion zu urteilen - massiv unter Migräne zu leiden haben. Das würde auch
dem Hausarzt oder Neurologen helfen, das richtige Medikament für ihn zu finden.
"Bei Migräne gibt es nur eine Devise: Probieren geht über Studieren." Auch
Akupunktur würde einigen Patienten helfen. Andere berichten von Erfolgen mit
homöopathischen Mitteln.
Wer sich ohne ärztliche Hilfe therapiert, kann viel falsch machen. Dr. Brand
zählte beispielsweise Nierenversagen und Leberschäden als Folge falscher
Medikamenteneinnahme auf. Auch die Gewöhnung an Medikamente könne Schäden
hervorrufen. Es gibt Tabletten und Zäpfchen gegen Migräne, die bei
jahrzehntelanger Dauereinnahme die Gefäße verengen können. Folgen könnten
ständig kalte Hände und Füße sowie Kribbeln in den Beinen sein, das auf die
Gefäßverengungen zurückzuführen sei. "Diese Medikamente sind billig und werden
leider immer noch verschrieben," klagte Dr. Brand. Schädlich auch: "Manche
Schmerzmittel enthalten drei oder vier verschiedene Substanzen, darunter welche,
die süchtig machen," fuhr er fort. Also auch hier Vorsicht. Für empfehlenswert
hält Dr. Brand in bestimmten Fällen die Nasensprays und Tabletten, die auf der
Zunge zerschmelzen. Auch Beta-Blocker und Anti-Depressiva in geringen
Dosierungen seien unter Umständen hilfreich. "Und ja nicht zu viel Kaffee
trinken!", sagte er. Wichtig seien Enspannungsübungen, die richtige Diät und
Sport, aber keinesfalls Leistungssport. "Und Sie müssen vor allem lernen, mit
Stress richtig umzugehen."
Zu Migräne neigen vor allem Menschen, die nie "nein" sagen können, wenn es um
das Aufbürden von Arbeit ginge. Sie seien in der Regel leistungsbereite und
pflichtbewußte Menschen, die häufig in Stress geraten. "Der überanstrengte
Körper hilft sich dann selbst: Er schickt Kopfschmerzen, die ihn aufs
Kankenlager zwingen," sagte Dr. Brand. Eine sich bereits ankündigende
Migräneattacke könne man übrigens mit richtigem Verhalten und richtigen
Medikamenten in Schach halten. Die Patienten wüßten das auch, schöben die
Alarmsignale jedoch beiseite. Das jedoch dürften sie niemals. Sie müssten es
bitter büßen.
Infos zur geplanten
Migräne-Selbsthilfegruppe Passau bei der AOK Passau (Tel. 08 51/53 03 06) oder :
MigräneLiga e.V., Unter der Ruth 9, 65462 Ginsheim-Gustavburg (Tel.
0 61 44/21 13).
Aus: PNP, Passau-Stadt,
11.2.2003
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Lernen
und erholen in der Gruppe - bei Ganztagsbetreuung kein Problem
Gymnasium Leopoldinum stellt
neues Projekt vor - Stadt zahlt jährlich 700 000 Euro für Angebote
von Ariane Freier
Jeden Tag gegen Mittag sitzt eine witzige Horde Kinder in der Rathauskantine und
übt sich in Tischsitten. "Manchmal herrschen chaotische Zustände auf den
Tellern", hat SPD-Fraktionschef Jürgen Dupper beobachtet. "Reis mit Knödeln
beispielsweise." Die Buben und Mädchen lernen am Gymnasium Leopoldinum und
nutzen die Ganztagsbetreuung, die seit Anfang dieses Schuljahres angeboten wird.
Insgesamt 30 Gymnasiasten werden montags bis donnerstags von 13 bis 16 Uhr
sozialpädagogisch betreut. Die meisten essen erst gemeinsam und machen dann
Hausaufgaben. Fachlehrer und Referendare unterstützen sie. Danach gibt es
musisch-sportliche Förderangebote wie Ballspiele, künstlerisches Gestalten oder
die Domsingschule. Museumsbesuche mit Führungen oder Exkursionen runden das
Angebot ab.
"Unsere Ziele sind effiziente Hausaufgabenbetreuung, sinnvolle
Freizeitgestaltung, Förderung der Gemeinschaftsfähigkeit sowie individuelle
Förderung", sagt Schulleiter Dr. Wieland Zirbs. Neben dem Lernen sei Erholung an
der Tagesordnung - nach Möglichkeit an der frischen Luft. Aber auch im
Gruppenraum 204 mit dem herrlichen Rundblick auf Inn und Innstadt ist es richtig
gemütlich. Der "pädagogische Freiraum" davor hat bequeme bunte Sofas und
Teppiche, die von den Firmen Zankl und Möbel Schuster gesponsert wurden. Sie
laden zum Quatschen unter vier Augen ein, zum Vorlesen oder Vokabeln abfragen.
"Es macht viel mehr Spaß, gemeinsam die Hausaufgaben zu erledigen", sagt
Annamaria Gager, die "außer an Geburtstagen oder bei Krankheit" täglich dabei
ist. Und der kleine Anton Badstuber, der einmal wöchentlich kommt, sagt: "Schön
sind aber vor allem die Sachen nach den Hausaufgaben - wie Selbstverteidigung."
Was am ASG in etwas anderer Form schon seit Jahren Usus ist, hält das
Leopoldinum unter Einbindung des Wahlpflichtunterrichts nun für die
"Leo-Lern-Löwen" bereit, wie sich die Kinder selbst nennen. "Obwohl wir die
Ganztagsbetreuung bis zur zehnten Klasse anbieten, kommen vorrangig Fünft- bis
Siebtklässler", sagt Zirbs. Er verweist auf die Vereinbarkeit von Familie und
Beruf. Berufstätige Eltern und allein Erziehende möchten ihre Kinder nachmittags
gut betreut wissen.
"Einen Tribut an die Zeit", nennt Jürgen Dupper das Projekt, das noch im Sommer
2002 höchst umstritten gewesen sei. Doch mit der Mehrheit habe sich Passau in
punkto Ganztagsbetreuung niederbayernweit als einer der "Marktführer
positioniert", betont MdL Dr. Gerhard Waschler.
Jugendamtsleiter Johann Fürst liefert Zahlen: 40 Ganztagsplätze gibt es beim 1.
FC Passau, 20 am ASG, 20 an der Hauptschule Grubweg und nun 20 am Leo. Dazu
kommen 200 Kinder, die in ersten und zweiten Klassen mittags betreut würden,
sowie acht Kinderhorte mit 305 Plätzen an allen Grundschulen. "Wir stellen
jährlich 700 000 Euro für den Bereich bereit, davon 72 000 Euro für die vier
Ganztagsbetreuungsmaßnahmen ", so Fürst. Je 720 Euro im Jahr gibt's vom
Freistaat und von der Stadt pro Kind, mit 50 Euro pro Monat müssen sich die
Eltern beteiligen - Essen inklusive .
Zusätzlicher Vorteil der Ganztagsbetreuung: Neue Schüler können sich besser
kennenlernen und sich schneller am Gymnasium eingewöhnen. Den Kindern jedenfalls
gefällt's - und als Anregung zum Lernen haben sie von Schulleiter Zirbs gerade
erst ein Lexikon geschenkt bekommen.
Infos zur
Ganztagsbetreuung unter Tel. 08 51/3 46 67 oder 9 88 59 40 sowie im Internet (www.km.bayern.de)
aus: PNP, Passau-Stadt, 11.2.2003
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Kneipp:
Gesundheit ist kein Zufall
Neues Kneipp-Programm mit
vielen Höhepunkten
Deggendorf
(gz). Gesundheit ist kein Zufall - das steht
über
dem neuen Kneipp-Programm, das die Vorstandschaft unter Vorsitz von Gerard
Zacher beschlossen hat.
Der Weg zur Gesundheit, so Zacher, führt über reine Luft, Sonnenschein,
Mäßigkeit, Ruhe, Bewegung, richtige Ernährung und die Anwendung von Wasser.
Praktische Übungen und Anwendungshinweise will der Kneipp-Verein heuer besonders
in den Vordergrund stellen, auch werden die Kneipp-Spezialrunden intensiviert.
Jede Woche ist eine Kneipp-Gymnastik, auch wird zu Wanderungen eingeladen. Das
neue Kneipp-Programm beginnt am 18. Februar mit dem Thema "Die Heilkraft in uns"
mit Gerold Klötzing, am 19. März folgt die Dorntherapie mit Heilpraktikerin
Sabine Bähr.
Das 5. Deggendorfer Kneipp-Gesundheitsforum steigt am 12. März im Klinikum
Deggendorf mit den neuen Chefärzten Dr. Rock (Radiologie) und Dr. Mandl
(Pädiatrie). Hypnose als Therapie mit Christian Zollner heißt es am 7. April.
Ernährungsberaterin Christa Katzdobler wird am 9. April über "Bewegung und
Ernährung bei
Osteoporose" im Hause der AOK sprechen. Das menschliche Energiefeld wird am 14.
Mai mit Helga Zadina unter die Lupe genommen. Im Mai steigt ein Ausflug nach
Weltenburg/Kelheim. Die Jahrshauptversammlung ist am 11. Juni, im Anschluss
daran spricht Zacher zum Thema "Gesundheitswesen in Deggendorf".
Die Kneipp-Schnupperkur in Bad Wörishofen findet vom 24. Juni bis 1. Juli statt.
Im Juli sind eine Ausfahrt und ein Besuch der Asklepios-Klinik vorgesehen. Die
Kneipp-Gesundheitswoche ist im August angesetzt. An Kursen lädt der
Kneipp-Verein zu "Qi Gong - eine lohnende Reise ins Reich der Mitte" ab 8.
Februar und zu Dornentherapie und Preußmassage ab 9. Mai ein. Der Kneipp-Verein
will zudem die Mitgliederwerbung verstärken. Wer Mitglied werden will, braucht
nur mit Vorsitzendem Gerard Zacher, Stadt-Au 92, Tel. 0991/8573 in Kontakt zu
treten. Auch gibt es eine neue E-mail-Adresse:
Kneippverein-deggendorf-zacher@web.de.
Aus: Deggendorfer Zeitung, 12.2.2003
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Integration von Fremden als Thema
Beim Klausurtag des
Pfarrgemeinderates beachtliche Ergebnisse erzielt
Otzing
(pz). Integration von Zugezogenen und
Jugendarbeit - das waren die beiden Themenblöcke, mit denen sich der
Pfarrgemeinderat St. Laurentius Otzing in seinem Klausurtag am Samstag
beschäftigte. Die Ergebnisse waren beachtlich. Die Leitung des Klausurtages lag
bei der Ergoldinger Religionslehrerin Christine Genzer sowie bei Pfarrer Thomas
Schießl aus Oberlauterbach. Sie hatten dazu in das Pfarrzentrum eingeladen.
Beide sind mit ihren Kolleginnen und Kollegen in der Diözese Regensburg für die
Gemeindeberatung zuständig.
Auf Grund eines gut durchstrukturierten Tagesablaufs konnten für beide
Themenblöcke, sowohl die Jugendberatung als auch die Integration Zugezogener,
beachtliche Ergebnisse erzielt werden. Diese wurden durch eine genaue
Situationsanalyse der betroffenen Personen und eine klare, konkrete Formulierung
von Zielen erarbeitet. In der Jugendarbeit werden zwei weitere Jugendgruppen
gegründet. Bei der Integration der Neuzugezogenen setzte man vermehrt auf
persönliche Kontakte und die Einführung eines "Nachmittags des Austausches". In
beiden Fällen werden sowohl das Programm als auch die leitenden Personen in
nächster Zeit der Gemeinde vorgestellt.
Christine Genzer und Pfarrer Thomas Schießl waren positiv überrascht von der
Mitarbeit und dem Tatendrang der Mitglieder des Pfarrgemeinderates. Pfarrer Hess
gab abschließend bekannt, dass Diözesanbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller am 13.
Juni nach Otzing kommen werde, um die gute Evangelisationsarbeit von Pfarrer
Werner Hess und Diakon Günter Müller in Pfarrei und Evangelisationszentrum zu
würdigen.
Aus: Deggendorfer Zeitung, 12.2.2003
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Diabetes: Hier hilft vorbeugen
Heute viele Infos beim
Diabetiker-Tag im Pfarrsaal
Regen
(luk). "Unser genetisches Programm stammt noch aus der Steinzeit, aber unser
Leben, unsere Ernährung, unser Bewegungsverhalten, das sieht heute ganz anders
aus als in der Steinzeit", sagt der Regener Internist Dr. Walter Stoiber. Und
das hat Folgen: Diabetes wird zur Massenerkrankung. Die Menschen essen zu viel
und bewegen sich zu wenig. Mittlerweile gibt es schon Kinder, bei denen Diabetes
des Typs II, der sogenannten Altersdiabetes, diagnostiziert wird.
"Es ist Wahnsinn, was da auf unser Gesundheitssystem zukommt", sagt Dr. Stoiber
zu der Zunahme der Diabetes-Erkrankungen. Er gehört zu den Initiatoren des 2. Regener
Diabetiker-Tags im Pfarrsaal, der am heutigen Mittwoch um 14 Uhr beginnt.
Es gibt Vorträge über die Auswirkungen von Diabetes, aber auch Tipps, wie man
mit Diabetes leben kann, wie man durch sein Verhalten helfen kann, mit weniger
oder vielleicht ganz ohne Medikamente auszukommen - oder erst gar nicht an
Diabetes zu erkranken.
Außerdem werden mehrere Firmen vertreten sein, die Diabetikerbedarf anbieten.
Und wer will, der kann auch vor Ort einen Test machen, seine aktuellen
Blutzucker-, Blutdruck- und Fettwerte bestimmen. "Die Firma Pfizer ist mit einem
Schnelltest vertreten, das ist ziemlich einmalig in Regen", sagt Dr. Stoiber.
Aus: Bayerwald-Bote, Regen, 12.2.2003
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Hilfe
zur Selbsthilfe
Deggendorf
(dz). Eine neue Gruppe ist für Frauen gedacht,
die Gewalt erleben mussten - sexuelle Gewalt, Missbrauch, Mobbing am
Arbeitsplatz oder psychische Gewalt. Gewalterfahrungen können Gefühle von
Ohnmacht, Scham und Schuld erzeugen. Psychosomatische Beschwerden, Ängste bis
hin zu Selbstmordgedanken zeigen sich manchmal erst nach Jahren. Die Gruppe wird
von einer hauptamtlichen Mitarbeiterin angeleitet. Bei Interesse besteht die
Möglichkeit, dass die Gruppe als Selbsthilfegruppe weitergeführt wird. Start ist
Montag, 24. Februar, 19.30 Uhr in den Räumen des Frauennotrufs, Östlicher
Stadtgraben 35. Infos unter 0991/382460 oder
Frauennotruf.deggendorf@web.de
Aus: Deggendorfer Zeitung, 13.2.2003
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Wöchentliche Beratung für
psychische Gesundheit
Waldkirchen. Die Beratungsstelle für psychische Gesundheit des
Kreis-Caritasverbandes bietet wöchentlich am Freitag vormittag einen Sprechtag
für Menschen mit psychischen Problemen und Krankeiten im Caritas-Sozialzentrum
am Rathausplatz an. Information und Anmeldung: Tel. 08551/585-80.
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Keine
Angst vor dem Zwischenzeugnis: Schlechte Noten können auch Chance sein
Psychologen geben Tipps bei
Leistungsdefiziten - Kontakt zwischen Schule und Eltern wichtig
von Hans-Peter Hoeren
Morgen ist für Passaus Schüler wieder der Tag der Wahrheit - es gibt
Zwischenzeugnisse. Doch nicht für jeden ist das ein Grund zur Freude, denn
spätestens dann lassen sich Leistungsdefizite und schlechte Noten nicht länger
verbergen. Immer wieder passiert es, dass Eltern erst in den Wochen vor der
Zeugnisvergabe entdecken, dass ihr Kind Schwierigkeiten in der Schule hat. Nicht
selten sind die ersten Reaktionen der Eltern dann Enttäuschung, Ungläubigkeit
und Hilf- und Ratlosigkeit.
In dieser Situation kann ein Gespräch mit einem der Psychologen vom
Schulpsychologischen Dienst weiter helfen. Jürgen Kittel betreut seit acht
Jahren als Schulpsychologe unter anderem die vier Passauer Gymnasien und das
Waldkirchner und Grafenauer Gymnasium. Sein Rat an die Eltern lautet: "Das
Zwischenzeugnis hat die Funktion eines Verkehrsschildes. Es setzt ein klares
Signal, ob sich bei einem Schüler etwas grundlegend verändern muss oder ob der
eingeschlagene Weg stimmt." Insofern empfiehlt Kittel den Eltern, ein mäßiges
bis schlechtes Schulzeugnis nicht als unabwendbare Katastrophe zu sehen, sondern
als Chance, die schulischen Weichen neu zu stellen. Im schlimmsten Fall könne
das auch bedeuten, dass über einen Schulwechsel nachgedacht werden muss, bei
ausreichender Begabung könne aber schon oftmals eine andere Lernstrategie den
nötigen Erfolg bringen.
"Wichtig ist es dann, mit den betreffenden Lehrern zu sprechen, sich ihren
Eindruck schildern zu lassen und gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen",
sagt Kittel. Gerade in den letzten Jahren habe die Schule als
Kommunikationspartner für die Eltern an Bedeutung verloren. Es gebe immer mehr
Eltern, oftmals auch allein Erziehende, die nicht die nötige Zeit hätten, in die
Sprechstunden zu kommen.
Schwache Schulleistungen können die unterschiedlichsten Ursachen haben, oftmals
liegt es gerade nicht an der Begabung, sondern die schlechten Zensuren sind
oftmals ein Indiz für tiefer liegende Probleme." Auch eine zu große oder eine
schwierige Klasse mit vielen Störenfrieden kann eine Rolle spielen", erklärt
Robert Auberger, der zusammen mit seiner Kollegin Ursula Pangratz, als
Schulpsychologe 16 Realschulen im Stadtgebiet, im Landkreis und in
Nachbarlandkreisen betreut. Auch allgemeine Selbstfindungsprobleme, wie sie zum
Beispiel in der Pubertät oft vorkommen, ein zu geringes Selbstbewusstsein und
Prüfungsängste könnten eine mögliche Ursache sein. In Einzelfällen könnten
schlechte Schulnoten auch die Folge eines schlechten Unterrichts sein.
Deshalb sei es um so wichtiger, im Gespräch mit den Lehrern und dem Kind die
wirklichen Gründe für das "schulische Versagen" ausfindig zu machen.
"Entscheidend ist, dass Eltern bei schlechten Noten nicht aus Enttäuschung mit
Liebesentzug reagieren. Dem Kind muss klar aufgezeigt werden: Du als Mensch bist
okay, aber an Deinen schulischen Leistungen müssen wir arbeiten", betont
Auberger. Wichtig sei auch, dass man in dieser Phase die Beziehung zwischen
Eltern und Kind durch gemeinsame Aktivitäten, an denen beide ein Interesse
haben, verstärke.
Aus: PNP, Passau-Stadt, 13.2.2003
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Schulprobleme? Hier gibt’s Tipps:
Zeugnistelefon für Volks-
und Förderschulen: Morgen, Freitag,
12 bis 14 Uhr, Tel. 0851/7562640
Für Gymnasien: Morgen, 12 bis 14 Uhr, Tel. 0851/7428
Für Realschulen: Morgen, 12 bis 14 Uhr, Tel. 0851/75638403
Zeugnisstelefon der Nachhilfeschule "Lernkreis": Morgen, 14.30 bis 17.30,
Samstag, 15. Februar, 10 bis 15 Uhr, Montag, 17. Februar, 13 bis 18 Uhr , Tel.
0851/44025 oder 44480
Beratungstag "Studienkreis": Samstag, 15. Februar, 11 bis 15 Uhr,
Bahnhofstr. 8, Tel. 0851/27 53
Zeugnisberatung der "Computerschule Einstein: Montag bis Freitag, 9 bis
17 Uhr, Tel. 0851/51010
Aus: PNP, Passau-Stadt, 13.2.2003
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Information zur Natürlichen Empfängnisregelung
Wie funktioniert Natürliche
Empfängnisregelung?
Viechtach
(vbb). In jedem Zyklus der Frau sind nur wenige
Tage möglicherweise fruchtbar, das ist wissenschaftlich erwiesen. Dieses Wissen
ist für jede Frau wichtig. Kennt eine Frau die Zeichen der Fruchtbarkeit und
kann sie sie deuten, so wird sie lernen, mit den biologischen Gegebenheiten im
Einklang zu leben.
Am kommenden Dienstag, 18. Februar, findet um 20 Uhr ein Infoabend über
Natürliche Empfängnisregelung (NER) nach Prof. Dr. Josef Rötzer statt. Ort der
Veranstaltung ist der Gemeinderaum der evangelischen Kirche Viechtach. Mit der
NER wird eine echte Alternative zu allen mechanischen und chemischen
Verhütungsmitteln vorgestellt.
Interesse wird das Seminar auch bei den Frauen finden, die über die Vorgänge im
eigenen Körper und die Fruchtbarkeit mehr wissen möchten. Auch über die
Wirkungsweise und Sicherheit der herkömmlichen Methoden zur Verhütung werden
Informationen gegeben.
NER sollte als Lebensweise verstanden werden. Beide Partner sind in gleicher
Weise beteiligt und tragen gemeinsam die Verantwortung. Daraus erwachsen viele
Vorteile für die Partnerschaft. Wichtig ist deshalb, dass nicht nur die Frau,
sondern auch der Mann über die Vorgangsweise der NER gut informiert ist. So sind
zu diesem Seminar sowohl Frauen als auch Männer oder Paare (auch Paare mit
Kinderwunsch) herzlich eingeladen.
Die Referentin, Doris Kittelmann, ist vom Institut für Natürliche
Empfängnisregelung Prof. Dr. Rötzer (INER) ausgebildet. Sie steht auch für
persönliche Rückfragen zur Verfügung. Anmeldung und Information unter Telefon
09942/1204. Veranstalter ist das Katholische Kreisbildungswerk Regen.
Für alle, die sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchten, findet der
Infoabend seine Fortsetzung im NER-Grundkurs am 25. Februar und 11. März. Ein
vierter Seminarabend folgt am 13. Mai. Die Teilnahme am Infoabend ist
Voraussetzung für den Grundkurs.
Aus: Viechtacher Bayerwald-Bote, 13.2.2003
HOSPIZVEREIN
Einsatzleitung:
Annelie Haller, Annathal,
08557/91170
Ilona Marz, Wegscheid,
08592/93239
Kathrin Reichardt,
Hinterschmiding, 08551/5495.
DORFHELFERINNEN
Einsatzleitung:
08555/4402 (Weinrauch)
08581/1323 (Fesl)
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Hyperaktivität
FREYUNG/PASSAU
Die Selbsthilfegruppe Passau/Land vom Bundesverband zur Förderung hyperaktiver
Kinder trifft sich morgen um 20 Uhr im Gasthaus Spezinger in Salzweg. In einer
Diskussionsrunde ist die Möglichkeit gegeben, Erfahrungen und Probleme mit
anderen Betroffenen auszutauschen. Info Tel. 05809/934058 oder 08505/922138.
Aus: PNP, Freyung,
14.2.2003
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Schulpsychologin rät: "Die Schule ist nicht alles"
Eltern sollten Kinder zu
Selbstverantwortung und Eigeninitiative erziehen - Heute gibt es
Zwischenzeugnisse
von Daniela v. Klitzing
Freyung. Dem heutigen Tag haben
besonders die Schulkinder entgegengefiebert. Teils in froher Erwartung, teils
auch mit gemischten Gefühlen. Denn heute ist Zeugnistag. Schwarz auf weiß werden
die Kinder die Beurteilungen für ihre Leistungen und ihr Verhalten im ersten
Schulhalbjahr heute nach Hause tragen. Aus diesem Anlass hat die PNP mit der
Schulpsychologin des Landkreises für Grund- und Hauptschulen, Marianne Winter,
über ihre Erfahrungen zum Thema Zeugnis gesprochen.
Einmal unabhängig vom Zeugnis: Wen beraten Sie bei schulischen Problemen?
Winter: Gleichermaßen Schüler, Eltern und Lehrer der Grund- und
Hauptschulen des Landkreises auf freiwilliger Basis unter Wahrung der
Schweigepflicht. Dabei ist es günstig, selbst in der Praxis Lehrerin zu sein und
gleichzeitig über die eigene Lehrerrolle hinauszusehen.
Gibt es um den Zeugnistag gehäuft Anfragen von Schülern oder Eltern in
ihrer Sprechstunde?
Winter: Eigentlich gibt es Fragen zu mangelnder schulischer Leistung
während des ganzen Jahres. Leistungsprobleme machen etwa ein Viertel des
Beratungsbedarfs aus. Aber nach der Vergabe der Zeugnisse gibt es meist schon
einen gewissen Ansturm. Der Zeugnistag selbst ist kein dramatischer Tag mehr.
Das Zeugnis bietet überwiegend auch keine all zu großen Überraschungen.
Schließlich nehmen die Lehrer ihre Beratungsaufgaben ernst. Die
Elternsprechzeiten werden in der Praxis, insbesondere von Eltern der
Grundschüler, durchaus genutzt. Insofern sind die Eltern durch einen relativ
guten Kontakt zu den Lehrern meist im Bilde über die schulischen Leistungen
ihres Kindes.
Wenn Eltern wegen schlechter schulischer Ergebnisse nach den Zeugnissen zu
Ihnen kommen, wo liegen bei der Beratung die Hauptprobleme?
Winter: Es besteht die Gefahr, dass sich Eltern durch ein Zeugnis selbst
in ihrer Bemühung um das Kind bewertet sehen. Man hat doch alles versucht und
nun ist es immer noch nicht in Ordnung... Der Blick geht in die Vergangenheit,
um Ursachen zu ergründen und sich selbst oder dem Kind Vorwürfe zu machen,
anstatt zufriedenstellende Lösungen für die Zukunft zu suchen.
Was raten Sie Eltern und Schülern bei schlechten Noten?
Winter: Oft ist der Ansatzpunkt falsch. Noch mehr üben oder das Pochen
auf Einsicht des Kindes ist meist wenig erfolgreich. Das Wichtigste für die
Kinder ist, sie zur Selbstverantwortung, Selbstbeurteilung und Eigeninitiative
zu erziehen. Die Eltern sollten sich mit eigenen Wünschen, Eindrücken und
Beurteilungen zu schulischen Leistungen zurückhalten. Kinder sollten für sich
'selbst wollen', 'selbst stolz' 'selbst zufrieden' aber auch 'selbst nicht
zufrieden' sein. Beim Erreichen des selbst gesetzten Ziels können Eltern
selbstverständlich mithelfen.
Wie könnte die elterliche Unterstützung auf dem Weg zur Selbständigkeit
aussehen?
Winter: Sicher nicht durch ein miteinander Durch-Ackern von
vorgefertigten Arbeitsblättern. Eltern können schon mal abfragen oder zeitliche
Lerneinheiten festsetzen, um an Arbeitsdisziplin zu gewöhnen. In erster Linie
sollten Eltern aber Interessen wecken. Dabei heißt es auf das Kind eingehen und
Interesse und Anteilnahme zeigen. Nicht abfragen, sondern nachfragen. Mit den
Kindern über den Schulstoff hinaus diskutieren und durch die eigenen,
elterlichen Interessen das Interesse des Kindes fördern.
Ab wann sollte mit der Erziehung zur schulischen Selbständigkeit und
Selbstverantwortung angefangen werden?
Winter: Keine Mutter käme auf die Idee, ihrem Kind aufzutragen 'lerne
gehen!'. Es will von selbst laufen lernen, und alle freuen sich über jeden Meter
ohne Beule. Darum fahren Eltern gut damit, ihre Kinder bereits während der
Grundschulzeit zur Selbständigkeit und Selbstbewertung anzuhalten. Wer dies
schon am Anfang der Schulzeit lernt, wird in einer weiterführenden Schule auch
besser allein zurecht kommen. Selbständig heißt, dass die Eltern nicht
automatisch und vor allem ungefragt bei allen anfallenden Schularbeiten zur
Verfügung stehen. Natürlich sollten Eltern aber für Fragen ein offenes Ohr haben
und Hilfestellung geben, wenn danach ausdrücklich gefragt wird.
Und wie sieht es mit Belohnungen für Zeugnisnoten aus?
Winter: Eltern kennen die Leistungsfähigkeit ihres Kindes am allerbesten.
Insofern sollten sie jede Anstrengung - wie auch immer sie im Ergebnis ausfällt
- honorieren. Das heißt auch eine "4" sollte gelobt oder belohnt werden, wenn
sich das Kind wirklich Mühe gegeben hat. Gerade auch unabhängig vom Zeugnis.
Ansonsten sollten Belohnungen nur kurzfristig, also für einen vom Kind
übersehbaren Zeitabschnitt, in Aussicht gestellt werden. Zusammenfassend kann
ich nur sagen: Schule ist nicht alles. Im Vordergrund sollte für alle Eltern
stehen, ihre Kinder zu glücklichen, verantwortungsbewussten und starken
Persönlichkeiten zu erziehen.
Haben sich die schulischen Probleme während Ihrer zehnjährigen
Beratertätigkeit geändert?
Winter: Ja. Der Leistungs- und Anpassungsdruck der Schüler ist stark
gestiegen. Die Angst vor der Zukunft ist bei Kindern, aber vor allem Eltern,
erheblich größer geworden. Leider haben Optimismus und Gelassenheit bei allen
Beteiligten in Bezug auf die schulische Entwicklung von Kindern abgenommen.
An wen können sich Kinder mit Schulproblemen sonst noch wenden?
Winter: Unter dem Grundsatz der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen
Schule und Elternhaus sollte der erste Ansprechpartner immer der jeweilige
Lehrer sein. Er kennt die Situation des Kindes genau und steht in seiner
wöchentlichen Sprechstunde gerne zur Beratung zur Verfügung. Darüber hinaus ist
die Schulberatung in Bayern in drei Ebenen gegliedert. Für jeweils mehrere
Schulen ist ein qualifizierter Beratungslehrer benannt, jeder Landkreis hat
mindestens einen Schulpsychologen, die überregionale Koordination übernimmt die
staatliche Schulberatungsstelle in Landshut. Für den Gymnasial- und
Realschulbereich, Förder- und Berufsschule gibt es benannte Beratungslehrer,
aber nicht flächendeckend Schulpsychologen in jedem Landkreis. Die Sprechzeiten
der jeweiligen Ansprechpartner hängen in jeder Schule aus. Der
sonderpädagogische Dienst ergänzt mit speziellem Fachwissen das
Beratungsangebot.
Aus: PNP, Freyung, 14.2.2003
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Wenn man
zur Mutter der eigenen Mutter wird
Demenz: Kurs für pflegende
Angehörige
Hauzenberg/Fürstenstein
(jg). Der Umgang mit Demenzkranken verlangt den pflegenden Angehörigen viel ab.
Die Angehörigenberatung der Caritas bietet nun speziell für diesen Personenkreis
einen Kurs an, in dem dieser umfassend informiert wird und Unterstützung findet.
Den Kurs leitet die Krankenschwester Barbara Resch Er beginnt am 12. März und
findet 14-tägig jeweils am Mittwoch (außer in den Ferien) in der Sozialstation
in Fürstenstein, Bischof-Heinrich-Straße 15, statt. Vorgesehene Zeit ist 19.30
Uhr, auf Wunsch der Teilnehmer eventuell nachmittags. Anmeldung bei der
Caritas-Angehörigenberatung Tel. 08504/92133 (Dienstag 13.30 bis 16 Uhr) oder
08586/9786880 (Montag und Mittwoch 8 bis 11 Uhr, Donnerstag 13 bis 16 Uhr).
Die Zahl der Menschen, die im Alter an einer Demenz, dem Verlust der geistigen
Leistungsfähigkeit, erkranken, steigt ständig. Die Alzheimer-Krankheit ist mit
einem Anteil von 50 bis 60 Prozent die häufigste unheilbare Demenzform. Für
Angehörige ist es schwer, den Kranken in seinem sich langsam verändernden
Verhalten anzunehmen und seine Handlungen zu verstehen.
Die Caritas-Angehörigenberatung im nördlichen Landkreis Passau ist Mitglied der
deutschen Alzheimergesellschaft und hat auf Grund dieser besonderen Problematik
für Angehörige von demenzkranken Menschen spezielle Angebote geschaffen.
Neben einem Gesprächskreis für die Pflegenden gibt es ab März einen speziellen
mehrtägigen Kurs. Inhalte dieses Seminars sind Informationen über die Krankheit
und ihre Symptome, der verständnisvolle und wertschätzende Umgang mit den
Kranken, Aspekte der Pflege, Wohnraumgestaltung und besondere Hilfen, Fragen zu
Recht und Versicherung, Entlastungsmöglichkeiten durch geschulte Helfer - auch
während der Teilnahme an diesem Seminar - und der gemeinsame Besuch einer
beschützenden Abteilung.
Aus: PNP, Passau-Land, 14.2.2003
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Lernkreis bietet Zeugnis-Beratung für Eltern und Schüler an
Passau/Vilshofen
(red). Der "Lernkreis" ist eine wissenschaftlich geleitete Einrichtung zur
Lernberatung und Schülerförderung. Zum Zwischenzeugnis bietet der Lernkreis nun
einen Zeugnis-Sonderservice und hat ein Info- und Beratungstelefon für den
ganzen Landkreis eingerichtet: Unter der Service-Nummer 0851/44025 stehen
Experten Eltern und Schüler zur Beratung zur Verfügung. Zusätzlich zu den
bekannten Beratungsstunden (Montag bis Freitag von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr)
steht das Team interessierten Eltern und Schülern in den Büroräumen in Vilshofen
am Stadtplatz 17 am Samstag, 15. Februar, von 10 Uhr bis 15 Uhr und am Montag,
17. Februar, von 13 bis 18 Uhr zur individuellen Beratung zur Verfügung, Tel.
08541/7941.
Aus: PNP, Passau-Land, 14.2.2003
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Hospiz-Verein
Viechtach
Begleitung für
Schwerstkranke, Sterbende und deren Angehörige; Telefon 09942/801710.
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Seminar-Wochenende: "Familien(wahn)sinn"
Philippsreut
(red). Der Pfarrgemeinderat Philippsreut
veranstaltet zusammen mit dem Katholischen Kreisbildungswerk Freyung-Grafenau
vom 14. bis 16. März im Haus der Jugend in Passau ein Familienwochenende mit dem
Titel "Familien(wahn)sinn... - wie wir den Familienalltag erleben".
Das Wochenende dient dem Erfahrungsaustausch und die Teilnehmer bekommen
Anregungen, wie sie ihren eigenen Familienalltag zufriedenstellender gestalten
können.
Neben Gesprächen in der Gruppe bei gleichzeitiger Kinderbetreuung gibt es auch
ein Freizeit-Rahmenprogramm. Pastoralreferent Rainer Weißl aus Burghausen leitet
das Wochenende. Anmeldung und Information bei Andrea Parzefall, Tel.
08550/921842.
Aus: PNP, Freyung, 24.2.2003
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Initiative "Mit Krebs leben"
informiert Betroffene
Waldkirchen. Informationen und Hilfestellung erfahren an Krebs Erkrankte,
Angehörige und Interessierte bei der Beratungsstelle der Initiative "Mit Krebs
leben" in der Weißbräugasse 2 a, 2. Stock. Geöffnet ist jeden Montag und
Donnerstag von 9 bis 13.30 Uhr und am Freitag von 8.30 bis 12 Uhr oder nach
telefonischer Vereinbarung unter
Tel. 08581/9887880.
Aus: PNP, Waldkirchen,
24.2.2003
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Engagement für Kinder
Deggendorf
(dz). Der Deutsche Kinderschutzbund wird 50
Jahre. Seit 1953 tritt er für den Schutz und die Rechte von Kindern ein. Er
erhebt seine Stimme gegen Ungerechtigkeit und Gefährdungen, er bietet Hilfe,
Unterstützung und Entlastung. Der Deggendorfer Ortsverband mit seinen 120
Mitgliedern wurde 1987 gegründet und ist inzwischen ein fester Bestandteil der
Stadt. Seine Angebote werden nicht nur von Kindern und Familien nachgefragt,
auch so manche Institution wendet sich an die ehrenamtlichen Helfer, von denen
der Verein ruhig noch ein paar mehr haben könnte. Für den Besuchsdienst "Kind im
Krankenhaus", die Familienhilfe und andere zum Teil neue Projekte sucht der KSB
Mitglieder, die sich auch persönlich einbringen. Den bundesweiten "Tag der
offenen Tür" am 14. März, an der über 150 Mitgliedsverbände des
Kinderschutzbundes teilnehmen, nutzt der Ortsverband, um seine Angebote
vorzustellen. Ab 12 Uhr ist die Geschäftsstelle in der Unteren Vorstadt
geöffnet, um 13 Uhr und ab 14.30 Uhr wird ein Zauberer nicht nur die kleinen
Gäste mit seinen Darbietungen erfreuen.
Aus: Deggendorfer Zeitung, 3.3.2003
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Initiative "Mit Krebs leben"
berät Betroffene
Waldkirchen. Informationen und Hilfestellung erfahren an Krebs Erkrankte,
Angehörige und Interessierte bei der Beratungsstelle der Initiative "Mit Krebs
leben" in der Weißbräugasse 2a, 2. Stock. Geöffnet ist jeden Montag und
Donnerstag von 9 bis 13.30 Uhr und am Freitag von 8.30 bis 12 Uhr oder nach
telefonischer Vereinbarung unter Tel. 08581/9887880.
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Margit
Wieden - 40 Jahre für die Anderen da
64-Jährige war in der
Seelsorge aktiv, zuletzt in der Schwangeren-Konfliktberatung - Jetzt geht sie in
den Ruhestand
von Elke Zanner
"Du bist hier erwünscht" - das könnte als Motto an der Bürotür von Margit Wieden
stehen. Denn mit diesem Credo in Kopf und Herz hat sie mehr als 20 Jahre
Schwangeren-Konfliktberatung in Passau gemacht, zuerst bei der Caritas, zuletzt
bei Donum vitae. Nach über 40 Berufsjahren geht die 64-Jährige jetzt in den
Ruhestand.
Die Frauen, die in den vergangen 22 Jahren zu Margit Wieden kamen oder kommen
mussten, hatten keinen leichten Gang. Schließlich ging es immer um Leben und
Tod, die quälende Frage: Baby ja oder nein? Und neben dem ungewollten Kind im
Bauch schleppten viele von ihnen noch einen weitaus höheren Berg an Sorgen mit
in Wiedens heimeliges Beratungszimmer, in dem "viel geweint wurde". Denn im
Gespräch mit den Frauen wurden oft alte Wunden aufgekratzt, ausgesprochen, was
bisher verdrängt wurde, wie etwa Missbrauch in der Kindheit, schlimme
Erfahrungen im Elternhaus oder in der Ehe.
Bei Margit Wieden konnten sie seelisches Gift abladen, Wut rauslassen. "Das ist
wichtig, denn nur so kann Hoffnung nachrutschen", sagt sie.
Margit Wieden kam 1963 nach dem Studium von München nach Passau, weil in der
Stadt damals Mangel an Sozialpädagoginnen herrschte. "Ich dachte, ich bleibe
vielleicht ein Jahr." Es sollte anders kommen. Bis 1974 arbeitete sie in der
Familienfürsorge beim Landratsamt, machte parallel dazu eine
Therapeuten-Ausbildung, bei der sie ihr Talent fürs Beraten entdeckte. Danach
war sie in der psychologischen Beratungsstelle der Caritas tätig. 1981 übernahm
sie nach anfänglichem Zögern und einem wegweisenden Traum auf Bitte von
Caritas-Direktor Konrad Unterhitzenberger den Aufbau der
Schwangeren-Konfliktberatungsstelle der Caritas - der ersten unter freier
Trägerschaft in Passau.
Mit 62 Jahren einen Neuanfang
gewagt
Fast zwanzig Jahre war sie
dort - zunächst mit einer Sekretärin, später als Leiterin eines fünfköpfigen
Berater-Teams. Vermutlich wäre sie bis zur Rente geblieben, wäre die katholische
Kirche auf Weisung des Papstes im Jahr 2000 nicht aus der
Schwangerenkonfliktberatung ausgestiegen, mit der Folge, dass auch die Caritas
keine Beratungsscheine mehr ausstellen durfte. In den Augen von Margit Wieden,
einer tief gläubigen Christin, keine kluge Entscheidung: "Ich hatte Wut auf die
Kirche, weil mir der seelsorgerische Aspekt zu kurz kam." Mit 62 Jahren wagte
sie mit Donum vitae deshalb einen Neuanfang, ohne es heute zu bereuen. "Unsere
Zahlen sind fast genauso gut wie bei der Caritas."
191 schwangere Frauen haben sich im vergangenen Jahr bei Donum Vitae beraten
lassen - 61 entschieden sich für das Kind. "Natürlich freut mich das am
meisten", sagt Margit Wieden. Schließlich habe sie in all den Jahren noch nie
erlebt, dass eine Frau diese Entscheidung bereut hätte.
Doch grundsätzlich stand bei Margit Wieden immer das Wohl der Frau im
Vordergrund, selbst wenn diese auch nach der Beratung keine Chance sah, das Kind
zu bekommen. Stand der Entschluss für eine Abtreibung, versuchte sie ihnen auch
Ängste zu nehmen, das Bild vom strafenden Gott zurecht zu rücken. "Viele Frauen,
die das erste Baby abtreiben, quält die Furcht, später keine Kinder mehr
bekommen zu können. Frauen, die bereits Kinder haben, sind in Sorge, dass Gott
diese bestrafen könnte", kennt Wieden die Bedenken. Auf Grund ihrer Entscheidung
bewertet hat Margit Wieden die Frauen nie, das wäre für sie das Schlimmste. "Die
Frauen haben oft einen sehr schweren Lebenslauf, deshalb darf man sie niemals
bewerten."
Integrative Seelsorge
im Ruhestand
Nach 40 Jahren Arbeit freut sich Margit Wieden nun aufs Bergwandern, aufs
Spazierengehen und auf eine Pilgerfahrt nach Santiago di Compostela in Spanien,
die sie aus Dankbarkeit für 40 Jahre "arbeitsreiches und fruchtbares"
Berufsleben machen will. Freuen dürfen sich auch ihre Freunde und Bekannten, die
nun vermutlich häufiger in den Genuss von "Hühnchen in Wein" à la Wieden oder
Dampfnudeln kommen werden. Denn eine eigene Familie hat Margit Wieden nicht zu
versorgen. "Schon als junge Frau verspürte ich weder die Berufung für eine Ehe
noch fürs Kloster", sagt sie. Sie wollte lieber "in der Welt wirken". Trotz
Ruhestand wird sie das auch weiterhin tun - in der "integrativen Seelsorge".
Zusammen mit einem Theologen will sie in einem geistlichen Zentrum bei
Nördlingen Kurse geben und Exerzitien halten.
Ihre Nachfolge bei Donum vitae - bei der noch eine weitere Vollzeitkraft und
zwei Sekretärinnen tätig sind - wird zum 1. April Marion Weigl antreten.
Aus: PNP, Passau-Stadt, 3.3.2003
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Selbsthilfe bei Ess-Problemen
Die Selbsthilfegruppe für Ess-,
Mager- und Essbrechsüchtige trifft sich heute um 19.45 Uhr im dritten Stock der
Evangelischen Studentengemeinde (ESG) am Dietrich-Bonhoeffer-Platz 3.
Informationen für alle, die teilnehmen wollen, gibt es unter Tel. 08592/939844.
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